Der Idiot Titelbild

Der Idiot

Reinhören

30 Tage Audible Standard kostenlos testen

Danach 6,99 €/Monat. Monatlich kündbar
Für 0,00 € ausprobieren
Weitere Angebote

Der Idiot

Von: Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Gesprochen von: Hans Jochim Schmidt
Für 0,00 € ausprobieren

Verlängert sich nach 30 Tagen für 6,99 €/Monat. Monatlich kündbar.

Für 27,00 € kaufen

Für 27,00 € kaufen

"Der Idiot" gehört zu den bekanntesten Romanen Fjodor Dostojewskis. Er wurde von dem Autor in Genf 1867 begonnen, in Mailand 1868 beendet und erschien erstmals von Januar 1868 bis Februar 1869 in einer Zeitschrift. Die Geschichte des Fürsten Myschkin, der für ungefähr ein halbes Jahr sein Schweizer Refugium verlässt und in die Petersburger Gesellschaft (und in was für eine!) gerät, zählt zu den ganz großen Werken der Weltliteratur.

In der Medizin ist der Begriff der Idiotie (ehemals für hochgradigen Schwachsinn) längst aufgegeben worden. Wie auch immer heutige Seelenkundige die Persönlichkeit des titelgebenden Protagonisten Fürst Myschkin beschreiben und einordnen mögen: schwachsinnig ist er gewiss nicht. In seiner naiven, unkonventionellen Art erkennt der Fürst geradezu hellsichtig die Menschen in ihren Boshaftigkeiten, ihren persönlichen und sozialen Spannungen und Widersprüchen und ihrem daraus resultierenden Leid, fällt aber auch immer wieder auf feingesponnene Intrigen herein. Er möchte von Herzen gern Frieden stiften und vor allem einer Frau helfen, die es mit sich selbst und ihren Mitmenschen ungemein schwer hat. Dass er daran scheitern muss, liegt im Grunde auf der Hand. Der Roman kann nicht anders als tragisch enden.

In deiner Audible-Bibliothek findest du für dieses Hörerlebnis eine PDF-Datei mit zusätzlichem Material.©gemeinfrei. Übersetzung von Hermann Röhl (P)2017 Vorleser Schmidt Hörbuchverlag
Klassiker
adbl_web_anon_alc_button_suppression_c
Alle Sterne
Am relevantesten
Tonqualität mäßig, Vorleser mittelmäßig. Geschichte hervorragend. Rest kommt noch. Rst kommt noch. Ret kommt noch.

Hörbar.

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Meines Erachtens ähneln Dostojewskis Romane einander in ihrer Erzählweise stark. Daher genügt es zu Bildungszwecken vielleicht, sich auf eins seiner Hauptwerke (z.B. Die Brüder Karamasov, Schuld und Sühne, oder eben Der Idiot) zu beschränken. Zur Unterhaltung dienen sie alle aber so oder so hervorragend. Aufgrund der Epilepsie des Protagonisten lernt man in Der Idiot vielleicht mehr Persönliches über den Autor als in anderen Werken.

Hans Jochim Schmidt liest lebendig, verständlich und mit Finesse. So lässt er uns besonders in diese Geschichte eintauchen.

Ein gutes Hauptwerk, hervorragend gelesen

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Der Sprecher lässt einen fast einschlafen, zumal sich die Geschichte dahinschleppt.
Weltliteratur, aber nichts für mich.

Ich habe mich echt bemüht,aber es zu mühsam.

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Hatte das Buch vor vielen Jahren gelesen und mich gefreut es noch einmal zu hören.
Bedauerlicherweise hat mich der Sprecher echt genervt und ich konnte nach 1/3 nicht mehr weiter hören.
Der Sprecher ist weit über 80 Jahre alt und die Stimme ist kraftlos und ohne Elan. Die Atmosphäre und verschiedenen Figuten kann er nicht rüber bringen.
Schade, schade.

Unpassender Sprecher

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Wer diesen großen Roman Dostojewkijs noch nicht kennt, dem kann diese Aufnahme kaum empfohlen werden . Das liegt leider am Vorleser. Der Autor war Epiker — nicht aber Phlegmatiker. Das in weiten Strecken fast schläfrig - pedantisch wirkende Ablesen des Geschriebenen ermüdet den Hörer , und daß man nicht vorzeitig abzubrechen genötigt ist , liegt wirklich oft nur an der dostojewskijschen Magie und der Spannung des Inhalts. Zwar wächst der Vorleser an etlichen Stellen über sich selbst hinaus , er verrät eine echte Beteiligung bei manchen Dialogen , echtes Mitgehen mit den Gedanken . Doch Fürst Myschkin selbst wirkt in der wörtlichen Rede , der Stimme nach , wenn man sich nicht immer wieder vor Augen hält , daß er als ein junger Mann mit klaren Augen von Dostojewskij gedacht ist ! eher als zittrig- ängstlicher und eindeutig a l t e r Mann . Etwas in der Art eines ältlichen Popen etwa. Schade. Es ist natürlich andererseits eine anspruchsvolle Aufgabe für einen Spitzen- Schauspieler ,dem kranken jungen Fürsten Myschkin eine angemessene Stimme zu verleihen. —
Dieses Buch ist überhaupt durch seine feinen psychologischen Verzweigungen , die noch dazu mit den Voraussetzungen der (russischen ) Gesellschaft der 2. Hälfte des 19. Jh verknüpft sind , vielleicht eins der schwierigsten des Autors.
Lesenswert bzw hörenswert ohne jeden Zweifel.
Zu ergänzen wäre noch, daß - um eine weitgehende richtige Aussprache der russischen Eigennamen zu ermöglichen - die Rahsinschen Übersetzung ( in den 20- er Jahren im Piper - Verlag erschienen ) einzusehen sich empfohlen hätte.

Am wichtigsten : Parfjón Ssemjónowitsch Rogóshin (Parfjón statt Parfen , außerdem sh = wie das J in Journal )
Nastassja Filippowna ( Nastassja mit ausschließlich scharfem s )
Gawrila Ardaliónowitsch Íwolgin
Lébedjew ( das Le— wird genau so wie Deutsch Leben ausgesprochen , also lang , nicht kurz Läbädäw )

Dostojewskij verdient etwas Besseres !

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Mehr Rezensionen ansehen