Jahrmarkt der Eitelkeit
Ein Roman ohne Helden
Artikel konnten nicht hinzugefügt werden
Leider können wir den Artikel nicht hinzufügen, da Ihr Warenkorb bereits seine Kapazität erreicht hat.
Der Titel konnte nicht zum Warenkorb hinzugefügt werden.
Bitte versuchen Sie es später noch einmal
Der Titel konnte nicht zum Merkzettel hinzugefügt werden.
Bitte versuchen Sie es später noch einmal
„Von Wunschzettel entfernen“ fehlgeschlagen.
Bitte versuchen Sie es später noch einmal
„Podcast folgen“ fehlgeschlagen
„Podcast nicht mehr folgen“ fehlgeschlagen
30 Tage Audible Standard kostenlos testen
Danach 6,99 €/Monat. Monatlich kündbar
Für 27,57 € kaufen
-
Gesprochen von:
-
Hans Jochim Schmidt
adbl_web_anon_alc_button_suppression_t1
Zeitloses Charakterbildnis der Menschen
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.
Weltliteratur
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.
. Schade das das heute so selten ist .
Die Keaft der Worte
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.
Zeit- und Familiengeschichte auf unterschiedlichen Ebenen
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.
Tolstois "Krieg und Frieden", der die russische Sicht auf die Jahre 1812-1815 schildert, erschien 1856 und es existieren derart viele Parallelen, zu Thackereys "Jahrmarkt der Eitelkeit", der 1848 erschien und die britische Sicht vauf jene Jahre schildert, dass es nur zwei Mögliche erklärungen geben kann, die beide gleichermaßen zutreffen mögen. Entweder hat Tolstoi "Jahrmarkt der Eitelkeit" gelesen und in seinen "Krieg und Frieden" einfließen lassen, bevor er es vollendete, oder aber die Adeligen waren in Russland aus ähnlichem Holz geschnitzt, wie die britischen jener Zeit.
Nicht ohne Grund jedoch gelten sowohl "Jahrmarkt der Eitelkeit", als auch "Krieg und Friedenb" als wichtige Werke der Weltliteratur.
Einzig verwunderlich ist lediglich, dass "Krieg und Frieden" inwzischen so manches Mal verfilmt wurde, während sich meiner Kenntnis nach noch niemand an "Jahrmarkt der Eitelkeit" herantraute.
Schade eigentlich.
Es existieren noch andere Parallelen zu anderen, später entstandenen Werken anderer Autoren, sehr viele sogar, wenn man die Napoleonschen Kriege verlässt und sich den Gesellschaftsstudien zuwendet.
Charles Dickens zum Beispiel scheint Thakeray auch gelesen zu haben und hat sogar einige Male dasselbe Thema gewählt, als die Betrachtung der Behandlung von Pertsonen durch die Angehörigen anderer Gesellschaftsschichten, als der, der die betrachteten Helden angehören. Nur hat Charles Dickes daraus Dramen gemacht, wo Thackerays "Jahrmarkt der Eitelkeit" eine traurige Komödie ist.
Einzig Jane Austen starb 31 Jahre vor "Jahrmarkt der Eitelkeit".
Thakeray scheint also nicht nur die Leute seiner Zeit sehr genau beobachtet, sondern auch Jane Austen gelesen zu haben.
Wie dem auch sei, der Roman ist großartig und löst bei belesenen Zuhörern manches "Aha"-Erlebnis aus.
Der Vorleser Hans Joachim Schmidt hingegen ist einfach wieder einmal Hans Joachim Schmidt. Für die jüngeren Romanliebhaber, Hans Joachim Schmidt ist der Daniel Nathan der Älteren. Da "Jahrmarkt der EItelkeit" eine Geschichte aus der Erzählperspektive eines alten Mannes, der noch dazu 30 Jahre zurückschaut, auferstehen lässt, passt dieser Vorleser hervorragend zu dieser Geschichte.
Ich empfehle dieses Hörbuch jedem, der schon immer mal in die Wurzeln moderner, doppelbödiger Prosa-Romane schnuppern wollte.
Denn wer hats erfunden?
Thackeray hats erfunden.
Sozusagen.
Grandiose Steilvorlage....
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.