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    Inhaltsangabe

    1913 ist das Jahr, in dem unsere Gegenwart beginnt. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Proust sucht nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer - und in München stellt ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine Werke aus. Anfang und Ende, Triumph und Melancholie - alles verschmilzt, alles wird Kunst. Virtuos wie kein anderer entfaltet Florian Illies das Panorama eines unvergleichlichen Jahres und setzt der Geburtsstunde unserer Moderne ein literarisches Denkmal.
    ©2012 S. Fischer Verlag (P)2012 Der Audio Verlag

    Kritikerstimmen

    In seinem Buch, einem brillanten Spiel aus Originalzitaten und Nachzeichnung, drückt er auf die Zeitlupe, und oft aufs Standbild und zaubert aus dem Jahr, das zur Katastrophe führt, ein Abenteuer der Gegenwärtigkeit. 1913 soll gelten, und nichts sonst. Pure Gleichzeitigkeit von Politik und Liebe, Skandal und Tratsch und Tod, eine raffinierte Montage, eine Mischung aus Einfühlung und Puzzlegeduld, immenser Lektüre und geistesgeschichtlichem Witz.
    -- Der Spiegel

    Das sagen andere Hörer zu 1913 - Der Sommer des Jahrhunderts

    Bewertung
    Gesamt
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      394
    • 4 Sterne
      162
    • 3 Sterne
      64
    • 2 Sterne
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    • 1 Stern
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    Sprecher
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      374
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    Geschichte
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      10

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    Intelligent und spannend

    Ein interessanter, kluger und fesselnder Text mit vielen Informationen über die damalige Künstler- und Literaturszene. Bis heute ist das Schaffen aus dieser Zeit in den Museen und Galerien dieser Welt zu spüren. Der Hörer lernt viel über die künstlerische und menschliche Seite der damaligen Maler und Literaten. Ihre emotionalen Verstrickungen und ihre menschlichen Abhängigkeiten untereinander und zueinander sind spannend beschrieben und dadurch versteht der Hörer so manches bekanntes Bild oder literarisches Werk viel besser. Das Hörbuch ist nur zu empfehlen - alleine schon wegen der hinreißend beschriebenen diversen Heiratsanträgen von Kafka an seine Geliebte und die künstlerisch-persönlichen Verstrickungen von Kokoschka....

    8 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars

    eine fasznierende Collage

    Die Welt war auch vor hundert Jahren ein kleines Dorf, oder? Genau den Eindruck bekommt man beim Hören dieses einzigartigen Kallenders für das Jahr 1913. Von manchen Verbindungen zwischen den damaligen Akteuren auf der Kulturszene hat man gewusst oder geahnt, andere sind überraschend, auch die Spekulationen akzeptiert man sehr wohlwollend - denn die Collage von großen und kleinen, literarischen, persönlichen und historischen Details ist wirklich überzeugend. Alle (sehr viele!) Stränge zusammenzuführen erforderte nicht nur eine Riesenrecherche, sondern auch Mut und einen kreativen Überblick. Glücklicherweise hatte der Autor Florian Illies einen großen Topf davon. Es ist ein gelungener Mix entstanden!
    Kulturgeschichte mit vielen Details und Einsichten mal leicht und doch tiefgreifend erzählt - diese Kombination verdient jede Menge Lob! Und ganz wichtig: man hat nie das Gefühl, dass es hier um Ereignisse geht, die hundert Jahre alt sind... Stephan Schad trägt wesentlich dazu bei, dass man die sechs Stunden als bildend, zeitnah und unterhaltsam empfindet.
    Tolles Elebnis zum Jahreswechsel!

    14 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars

    Leider wirklich nur anekdotisch

    Leider kommt dieses Buch nie darüber hinaus, eine zufällige Aneienanderreihung von Anekdoten zu sein, das ist schade. Am Anfang wirkt das in seiner lakonischen Machart noch recht amüsant, doch bald schon wird es recht langweilig.
    Es mag ja kulturgeschichtlich das Eine oder Andere ganz bedeutsame passiert sein im Jahr 1913, aber es ist letztendlich dann doch recht unbedeutend, dass vielleicht Thomas Mann und Franz Kafka im gleichen Zug gefahren sind, und Stalin und Leo Trotzki sich vielleicht kurz in einer Wiener Wohnung begegnet sind und dass Gustav Klimt nichts unter seiner Malerskutte trug, um seine Nacktmodelle schnell verführen zu können.
    Gelsen ist es auch eher etwas zu schnell und rastlos. Wenn schon eine Aneinanderreihung von Anekdoten, dann möchte man wenigstens Ruhe und Muße haben, die neueste Tratschgeschichte mit den anderen und dem zeitgeschichtlichen Hintergrund zu verknüpfen.
    Das zu befürchtende Sequel werde ich sicher nicht kaufen!

    10 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Einblick in die Geburtsstunde der Moderne.

    Ein mitreißender Streifzug durch das Jahr 1913! Man ist geneigt, zu schmunzeln über die vielen Kuraufenthalte, Orts- und Beziehungswechsel der von Selbstzweifeln geplagten Visionäre dieser Zeit. Aber von ihren künstlerischen Leistungen zehrt noch 100 Jahre später die ganze Welt!
    Temporeich und gut verständlich vorgetragen!

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars

    falsches Tempo

    Ich habe gerade das Buch bestellt. So gut hat es mir gefallen. Allerdings hat mir das Tempo in dem gelesen wurde gar nicht gefallen. Viel zu schnell, viel zu gehetzt. Vielleicht ist es künstlerisches Stilmittel - in Anlehnung an die gehetzte Stimmung 1913. Wie dem auch sei, mir gings zu schnell...

    11 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Sehr unterhaltsame Kulturgeschichte

    Fantastisch in Wort und Ton! Kurzweilig, intelligent, aufwändig recherchiert und sprachlich herausragend. Aus hunderten von Puzzleteilen entsteht ein (Jahres-)Kalender der deutschen Kulturgeschichte. Und zwar nicht von irgendeinem Jahr, sondern tatsächlich von einem sehr entscheidenden. Der Autor hat viel Sprachwitz und Ironie in die Geschichten gelegt, und Stephan Schad arbeitet genau das kunstvoll heraus. Solch ein Hörbuch lebt einzig von der richtigen Auswahl des Sprechers, und die ist hier sehr gelungen.

    Während des Hörens hab ich viel "gegoogelt", Begriffe und Personen in Wikipedia gesucht, Bilder von Marc, Klee und Nolde auf mich wirken lassen. Das Buch macht ganz viel Lust auf mehr. Und obwohl diese Zeit ohnehin schon meine liebesten Autoren hervorgebracht hat, gibt es noch ganz viel "aufzuarbeiten". Was ich mir nicht antun werde, sind die Briefe von Kafka an Felice Bauer ;-) Und bei dem ein oder anderen Namen aus dieser Zeit werde ich immer wieder mit einem Schmunzeln an dieses Buch denken.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    ein Muss für Schöngeister oder die es werden wolle

    wer sich für Schöngeister, Schriftsteller ,Maler und natürlich
    wer mit wem, ....ein MUSS !!
    es wird erzählt, was die einzelnen im Dezember 1913 taten.
    Nie langweilig.....und das Pony bringen sie zu >Dr.Freud....
    schon 6 mal gehört und nicht zum letzten mal.
    fast 7 stunden geballtes Wissen, über Menschen, die man
    mehr oder weniger, alle kennt....
    ich hoffe, ich konnte begeistern,-)

    das buch ist wie ein vorgelesener
    Adventskalender, für den kompl.Dezember

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Herbst Zeit Loser - Anekdotenstrauß

    Es musste ja mal sein - das Bestsellerbuch gehörte schon länger zu meinem Vorhaben. Nun, nachdem es bei Audibel so günstig zu hören ist, schlug ich zu. Im Nachhinein bin ich froh, dass es so günstig war. Wirklich Erhellendes gab es nicht zu hören. Ein Reigen bunter Geschichten - aber der rote Faden, eine Idee, eine Rechtfertigung, warum 1913 der Sommer des Jahrhunderts war. Warum nicht 1968? Oder 1989? Oder gar 1999? Gut, das Ganze war geschickt platziert und ich dachte, ich würde etwas über die Haltung der Künstler zum Ende der "alten Gesellschaft" erfahren. Aber Fehlanzeige. Nur nette Plaudereien, die nicht schlecht gemacht sind, aber es fehlt mir das Verbindende...

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars

    Sehr gut aufbereiteter Tour d'horizon

    Ein sehr gut aufbereiteter Tour d'horizon, ein Panoptikum der Intellektuellen- und Künstlerwelt aber auch der gesellschaftlichen Geschichte allgemein jenes Jahres, in schön ausgewählten Häppchen in grob chronologischer Ordnung im Jahreslauf dargeboten. Das der Synchronie der Ereignisse geschuldete Hin- und Herspringen erzeugt dabei Spannung und wirkt nicht verwirrend. Der Sprecher hält dabei genau die Balance zwischen entsprechender "Reportereile" und Besinnungssprechpausen.

    Natürlich (?) in sehr eurozentrischer Perspektive gehalten.

    Als Epochen-Schlaglicht vergleichbar auch mit "Als Poesie gut" von Günter de Bruyn

    4 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars

    Viel Lärm um nichts

    Da dieses Buch nun schon lange auf den ersten Plätzen in den Bestsellerlisten stand, wollte ich es auch kennen. Doch welch Enttäuschung. Die kleinen Episoden plätscherten so vor sich hin, meistens waren es Geschichten abwärts der Taille. Warum muss ich wissen, dass Kokoschka im roten Nachthemd seiner Alma malen musste? Wird mir seine Kunst dadurch verständlicher? Wohl kaum. Auch die Episoden über Kafka bringen mir den Künstler nicht näher. Da befindet sich das Buch von M.Kumpfmüller: Die Herrlichkeit des Lebens in einer ganz anderen Liga, denn es macht den Menschen (Kafka) nicht lächerlich, sondern menschlich. Auch warum 1913 der Sommer des Jahrhunderts sein soll ist mir nicht verständlich geworden. Also, wer sich über die Darmprobleme und sexuellen Irrungen und Wirrungen von Künstlern informieren möchte, dem mag das Buch ja gefallen.

    6 Leute fanden das hilfreich