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    Inhaltsangabe

    Als Jean-Paul Sartre mit Simone de Beauvoir im Kranzler-Eck in Berlin Käsekuchen isst, Henry Miller und Anaïs Nin wilde Nächte in Paris erleben, F. Scott Fitzgerald und Frida Kahlo sich in leidenschaftliche Affären stürzen, fliehen Bertolt Brecht und Helene Weigel ins Exil. Genau das ist die Zeit, in der die Nazis die Macht in Deutschland ergreifen, Bücher verbrennen und die Gewalt gegen die Juden beginnt.

    1933 enden die "Goldenen Zwanziger" mit einer Vollbremsung. In einem virtuosen Epochengemälde führt Florian Illies uns zurück in ein Jahrzehnt berstender politischer und kultureller Spannungen. Eine mitreißend erzählte Reise in die Vergangenheit, die sich wie ein Kommentar zu unserer verunsicherten Gegenwart liest: Liebe in den Zeiten des Hasses.

    ©2021 Argon Verlag AVE GmbH, Berlin (P)2021 Argon Verlag AVE GmbH, Berlin

    Das sagen andere Hörer zu Liebe in Zeiten des Hasses

    Bewertung
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    Geschichte
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    Illies ist ein Trüffelschwein

    Konnte gar nicht aufhören zuzuhören. Wie meistens gelingt Illies wunderbares Infotainment. Hier wird man nicht mit Klatsch abgespeist, sondern bekommt eine fundiertes Zeitbild vorgesetzt. Dazu die gediegene Sprache und Formulierungskunst und die Abwesenheit jeglichen Moralismus (nur bei Brecht, Alma Mahler und Picasso blitzt ab und zu verstãndliches Unverständnis auf). Im Prinzip wirken die Handelnden als Suchende und Irrende wahrhaftiger als viele unserer Zeitgenossen.
    Auch wenn man längst einen Bezug zum Thema hatte, erfährt man hier Neues und Erhellendes. Das muss auf irrsinnig sorgfältigem Quellenstudium beruhen, wie es erst heutzutage möglich ist.
    Kurzum: Illies ist ein Trüffelschwein!

    14 Leute fanden das hilfreich

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    Erotische Überschwemmung

    Herr Illies versteht es einfach so spannend, geistreich und kurzweilig zu erzählen. Ein Reigen aus Leidenschaften, Begierden, Sehnsüchten und Abgründen wird hier geboten. Und auf dem Urgrund all dieser menschlichen Tragödien und Komödien wohnt der sich seiner Macht stets sichere Eros.
    Ist dieses Gottfried Benn Wort nicht etwa grandios?:Leben ist Brückenschlagen über Ströme, die vergehen.
    Hinreißend. Wunderbar gelesen.

    6 Leute fanden das hilfreich

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    • Geschichte
      5 out of 5 stars
    • Abc
    • 13.11.2021

    Tief bewegend und dabei unterhalten. Absolut empfehlenswert

    Tief bewegend, komisch, lustig, todtraurig.
    Dabei immer unterhaltsam. Diese Zeit im Kontext der Liebe zu erzählen ist wunderbar gelungen.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
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      4 out of 5 stars
    • Ida
    • 01.12.2021

    alles wie gehabt

    Von Florian Illies Bücher " 1913" und "Und was ich unbedingt noch lesen wollte", war ich begeistert. Dieses Buch ist für mich eine Wiederholung. Es langweilt auf Dauer, wenn man als Leser kurz hineinschaut in eine Liebes-Beziehung, zB von Picasso, Ehepaar Fitzgerald oder Marlene Dietrich. F. Illies hat einen wunderbaren Schreibstil mit Witz und teils Ironie, ,er hat unglaublich gut recherchiert, aber das Leben der damaligen Künstler, Musiker, Schauspieler bleibt für den Leser nur an der Oberfläche. Mir fehlte die Tiefe für das echte Leben, der Verzweiflung, der Verwirrung/Irrung und der zunehmende Druck der Nationalsozialisten
    auf diese eigentlich so interessanten Menschen. Schade, ich hatte mehr erwartet von "Liebe in Zeiten des Hasses"!

    1 Person fand das hilfreich

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    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Der unendliche Reigen

    Aribertusmarohnus Man flaniert durch ein chaotisches Jahrzehnt : Von 1929 bis 1939. Florian Illies beschreibt es wie die Gefilden des Elysiums: Anzutreffen sind vertraute Bekannte aus Literatur, Malerei, Theater, Film, Philosophie, von Edelfedern der Printmedien ganz zu schweigen. Er spart nicht mit amüsantem Pathos. Was für eine gute Idee.! Ein brillant recherchierter kurzweiliger Zugriff auf die Kulturgeschichte. Unübersehbar, dieser Autor ist ein in der Wolle gefärbter Journalist. Es geht um die titelgebenden „Zeiten des Hasses“, die Liebe angeblich zunehmend schwierig oder unmöglich machen. Als 1933 Geborener weiß ich es besser: Es war schon immer so und wird es bleiben. Illies destilliert aus Tagebüchern und Biographien, wie sich einige trotz bitterer Erfahrungen Liebeshoffnung bewahren kann. Er schreckt nicht davor zurück, darüber zu berichten, wie die Grausamen geliebt haben, darunter Hermann Göring , Joseph Goebbels und Julius Streicher. Horrible dictu! Nicht selten schubst er liebgewordene kulturgeschichtliche Großkopheten vom Sockel: Kurt Tucholski, Erich Kästner, Bert Brecht, Gottfried Benn, Marlene Dietrich , Lotte Lenya, Otto Dix, Max Beckmann. Die Liste höret nimmer auf. Großer Dank an Ulrich Noethen, der mit seiner Lesetechnik ein wunderbares Kopfkino zu zaubern vermochte.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
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      3 out of 5 stars

    Da war mehr drin.

    Schade, so ein tolles Thema, aber abgehandelt im Yellow Press Stil. Leider eine Enttäuschung.

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      5 out of 5 stars
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    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Ein Muss

    Inhalt, Sprache und Lesung gleichermaßen höchst informativ, gleichzeitig erschütternd wie vergnüglich. Es schafft einen neuen geschliffen scharfen Blick auf die Zwanziger und Dreißiger Jahre Europas im letzten Jahrhundert, bzw. "Auf die Kälte im Herzen der Kinder verwirrter Zeiten".

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
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      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Zunehmend fesselndes Sittengemälde

    einer Umbruchzeit. Zunächst verwirrend wegen der vielen scheinbar unzusammenhängenden Geschichten, dann aber tauchen immer mehr Verbindungen untereinander auf, schließlich habe ich schon mit Spannung auf die Fortsetzung der einzelnen Erzählstränge gewartet. Allerdings sollten dem Leser die Namen der Persönlichkeiten etwas sagen, es sollte also eine Kenntnis der bekannten Schriftsteller, Komponisten, Schauspieler und Politiker des Beginns des 20.Jahrhunderts vorhanden sein, ansonsten wird die Aneinanderreihung der einzelnen Schicksale bedeutungslos. Illies hat es geschafft, Querverbindungen herzustellen, die von einer höchst aufwendigen und akribischen Recherche zeugen. Was hatte die Dietrich mit Remarque, Picasso und Kennedy zu tun? Illies kommentiert das Geschehen nur selten, interessant seine Feststellung über den Charakter dieser Zeit - so wie die Lebenseinstellung von Greta Garbo und Marlene Dietrich: kalt und bindungsunfähig (so habe ich es in Erinnerung ;) )
    Ich werde mir das Buch kaufen, um bei Bedarf nachlesen zu können!

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
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      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    10 Jahre und diese Fülle von Schicksalen

    Alle Person haben Geschichte geschrieben . Der Liebes-Aspekt vertieft Personen und Geschichte um ein Vielfaches