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    Inhaltsangabe

    Es ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt die Chronik eines angekündigten und doch nicht für möglich gehaltenen Todes. Von Tag zu Tag verfolgt er, wie das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit einem langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog.

    Immer ganz dicht an den Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der Ereignisse und vergegenwärtigt die Atmosphäre dieser Tage, die von Angst und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet ist. Wer schmiegte sich den neuen Machthabern an, wer muss um sein Leben fürchten und fliehen? Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes Bild einer ungeheuren Zeit.

    In deiner Audible-Bibliothek findest du für dieses Hörerlebnis eine PDF-Datei mit zusätzlichem Material.

    ©2021 Argon Verlag AVE GmbH, Berlin (P)2021 Argon Verlag AVE GmbH, Berlin

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    Das sagen andere Hörer zu Februar 33

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    ...des Gehens nicht mehr fähig

    Die letzten Wochen der Weimarer Republik. Nationalsozialistischer Terror. Die Vernichtung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geschnitten mit Szenen und Episoden aus dem Leben und Arbeiten der großen Literaten und Kunstschaffenden jener Zeit. Packend erzählt. Intensiv, verständig und präsent gelesen. Winter der Literatur. Winter der Kultur. So oft ich mich mit der Geschichte der ersten deutschen Demokratie und den Jahren von 19333-1945 auch beschäftige stets stellt sich Ekel ein vor den vollkommen skrupellosen Machenschaften und monströsen Verbrechen der Nationalsozialisten. Was Herr Wittstock von der sadistischen Enthemmung des Mobs zu berichten hat ist erschütternd. Das ist tatsächlich passiert im Lande der Dichter und Denker. Ein hochinteressantes, sehr lehrreiches Hörbuch. Eine unversäumbare Geschichtsstunde.

    13 Leute fanden das hilfreich

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    Aribertusmarohnuns

    Die unaufhaltsame Geschichte eines Verfalls Wieder einmal flimmert es dem Hörer vor den Augen. Wie konnte in einer derart kurzen Zeitspanne eine Zivilgesellschaft erodieren. Gewiss, alle historischen Fakten sind wohlbekannt. Uwe Wittstocks Recherchen sind justiziabel und wasserdicht. Summa cum laude. Alle Erklärungsversuche wissenschaftlich ausformuliert. Dennoch verschlägt es dem Hörer den Atem, dass im Jahre seiner Geburt das vermeintliche Volk der Dichter und Denker zur Mordgesellschaft der Richter und Henker mutierte. Ein Besucher von einem anderen Stern würde nach 1945 diese braune Pest schadenfroh in ihrer Trümmerlandschaft betrachten und sich schaudernd davonmachen. Leider blieb der Schoß fruchtbar bis in unsere Gegenwart, dem 21.Jahrhundert. Dummheit und Vermassung feiern lautstarke Urständ.

    2 Leute fanden das hilfreich

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    • Sprecher
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    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Immense Fleißarbeit ohne Charakter

    Enorm detaillierte und sehr episodenhafte Collage, die sich um ein hohes Maß an Neutralität und Abstand bemüht. Ich hatte aber auch den Eindruck, Ziel sei es, einen im heutigen Sinne möglichst politisch korrektes Bild von dieser historischen Zeitspanne zu vermitteln, welche die zaghaften Rebellen der Literaturszene derart hervorhebt, als seinen solche Helden die Norm gewesen und jede soziologische Fragestellung ausspart. Die täglichen Infektionszahlen der damaligen Grippe werden hingegen minutiös wiedergegeben. Angenehmer Sprecher!

    2 Leute fanden das hilfreich