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Wolfsbeute

Martin Servaz 3
Sprecher: Johannes Steck
Serie: Martin Servaz, Titel 3
Spieldauer: 19 Std.
Kategorien: Thriller, Psychothriller
4.5 out of 5 stars (517 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Die Jagd nach dem immer noch flüchtigen Serienkiller Julian Hirtmann hat Kommissar Martin Servaz an seine Grenzen gebracht. Der Fall bleibt unaufgeklärt. Servaz erholt sich in einem Sanatorium. Weder Margot, Servaz' Tochter, die ihn regelmäßig besucht, noch die Musik seines Lieblingskomponisten Mahler oder seine lateinischen Autoren können Servaz aus seiner Depressionen locken.
Doch dann erhält er ein Päckchen von einem Unbekannten. Darin ein Schlüssel - für Zimmer Nr. 117 im berühmten Hotel Thomas Wilson. Hier hat sich vor ein paar Jahren die Künstlerin Célia Jablonka das Leben genommen. Eine alptraumhafte Stalkinggeschichte nimmt ihren Lauf, die die Lebensgeister von Kommissar Servaz zurückkehren lässt.
©2015 / 2016 Bernard Minier / Droemer Verlag. Ein Imprint der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG, München. Übersetzung von Antoinette Gittinger (P)2016 Argon Verlag GmbH, Berlin

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Hörerbewertungen
Bewertung
Gesamt
  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    312
  • 4 Sterne
    140
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    50
  • 2 Sterne
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Sprecher
  • 5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
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    20
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Geschichte
  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    254
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  • 2 Sterne
    20
  • 1 Stern
    7

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  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Für Genreliebhaber ein Pflichtkauf

Vorab: Alle Fans von harten französischen (Psycho-)Thrillern (Grangé, Thilliez...) kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten, aber jeder, der sich darin wiedererkennt, hat vermutlich sowieso schon das Hörbuch gekauft... und das definitiv zurecht!

Dieser Thriller hat alles, was ein wirklich Guter seines Genres braucht: Interessante, vielschichtige Charaktere, einen etwas verschrobenen Protagonisten und einen grundsätzlichen Erzählstrang, der nicht nur unter die Haut geht, sondern darüber hinaus so verschlungen ist, dass, einmal in seinen Bann geraten, kaum ein Entrinnen mehr möglich ist. So erfolgt die Dekonstruktion des Stalkingopfers so gnadenlos und perfide, wie ich es bisher nirgends gelesen oder gehört habe und die Wendungen, an welchen diese Geschichte aufgehängt ist, verdienen diese Bezeichnung auch tatsächlich.

Leider verstrickt sich der Autor aber auch selbst etwas in den Gespinnsten seiner, zum Teil schon über die zwei vorherigen Romane gewachsenen, Figuren und schafft es nur etwas unbefriedigend die übergeordnete Handlung der Reihe mit den konkreten Vorgängen in diesem Teil in ein Gesamtwerk zu bringen.

Der Sprecher macht seine Sache großartig und schafft es hervorragend, die vielen Perspektivwechsel dem Hörer sehr subtil nahe zu bringen, den Personen, ohne dabei in den Klamauk abzudriften, Charakter und den vielen inneren Monologen der handelnden Personen wundervolle Nuancen zu verleihen.

Fazit: Eine rundum gelungene Produktion für Genrefans, ein gutes, aber nicht extraordinär großartiges Hörbuch für Freunde intelligenter Krimis und Thriller, die sich aber nicht so sehr dem französischen Psychothriller verschrieben haben.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Martin Servaz (fast) ohne Martin Servaz

Fazit:

Ein Servaz-Roman weitgehend ohne Martin Servaz, voller moralisch, psychisch oder sonstwie fragwürdiger Figuren. Ja, es ist komplexer und überraschender als zunächst angenommen. Ja, man rätselt mit. Ja, der Schluss lässt einen in mehrfacher Hinsicht nach Luft schnappen. Was Minier über Gewalt an Frauen mit diesem Buch sagen möchte, ist allerdings ganz schön kontrovers. Ein perfider, unglaubwürdiger Schluss regt auf. Und dass Minier erst ganz am Ende mit einem arg plakativen Kunstgriff mit Hängen und Würgen rechtfertigt, dass es sich hier um einen Martin Servaz-Roman handelt, wirkt schon frech.

Als eigenständiger Psycho-Thrillerroman mit einem anderen Kommissar wäre WOLFSBEUTE einigermaßen vertretbar. Als angeblicher Teil der Servaz-Reihe ist das allerdings ein schwacher Auftritt.

Zum Sprecher:

Ich liebe das glimmende Timbre von Johannes Steck. Irgendetwas Hartes, Gefährliches klingt selbst dann in seiner Stimme mit, wenn er in verführerische Basstiefen hinabsinkt. Er ist perfekt für charismatische Figuren und Romane mit "noir"-Aspekt. Das kleine Problem hier: die Hauptfigur ist weiblich. Steck hat kein wirkliches Problem mit Frauenstimmen, doch seine Stärke ist eigentlich die komplexe Interpretation von männlichen Figuren, vor allem von Servaz, der hier aufgrund seiner depressiven Leisetreterei und Quasi-Abwesenheit wenig Spielfläche für Steck bietet. Und der elegant-wahnsinnige Hirtmann kommt in WOLFSBEUTE nicht vor. Schade.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Sehr guter Sprecher

Geschichte ist zu lang gezogen. Leider auch nicht sonderlich spannend. Der Vorleser macht aber immer wieder Lust im zu zuhören

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Enttäuschend

Schade. Qualitativ fällt der dritte Teil deutlich ab. Verworrene, teils sehr langatmige Story. Da reißt auch der erfreulich gute Vortrag nicht viel raus.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Sehr gut

Genauso spannend, wie die vorherigen Teile. Von mir eine klare Weiterempfwhlung für Liebhaber der Savas Reihe.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Spannend wie ein Puzzle

Fängt stark an, wie beim Puzzle der Rand.
Flacht in der Mitte ab, wie wenn man einfarbige Flächen puzzeln muss um dann ganz stark zu schließen, wie die letzten Puzzleteile.
Der Hirtmann Spannungsbogen wird nicht wirklich aufrecht gehalten und reißt zum Schluss.
Sicherlich enttäuscht das Buch nur wegen des überragenden Vorgängers. 4 Sterne sind dennoch verdient.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

sensationell

Jedes Buch war bis jetzt sehr gut, doch dieses schlicht sensationell und aussergewöhnlich. Eine Meisterleistung!!

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Bisschen doll, aber gut

Von Beginn an spannend, später sogar packend. Für meinen Geschmack zwei, drei Wendungen zuviel und hin und wieder auch etwas zu dick aufgetragen. Der Sprecher ist hervorragend!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Spannung pur!

Spannend bis zuletzt! Wann kommt man endlich drauf wer der Böse ist! Warte aufs Nächste.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Wem soll man glauben? Spannend bis zum Ende, aber

So viele Wendungen und Täuschungen, die man verarbeiten muss. Wirklich spannend erzählt und es geht weiter.
Wie schnell Menschen sich beeinflussen lassen, hier wird das Thema Fake News indirekt verarbeitet. Die Story ist krank und faszinierend zugleich. Ich freue mich auf den nächsten Teil.