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Der Gottesbegriff nach Auschwitz

Eine jüdische Stimme
Sprecher: Axel Grube
Spieldauer: 56 Min.
3.5 out of 5 stars (3 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

"... mein Mythos (radikalisiert) im Grunde nur die Idee des Zimzum, diesen kosmogonischen Zentralbegriff, der Lurianischen Kabbala. Zimzum bedeutet Kontraktion, Rückzug, Selbsteinschränkung. Um Raum zu machen für die Welt, musste der En-Ssof des Anfangs, der Unendliche, sich in sich selbst zusammenziehen und so außer sich die Leere, das Nichts entstehen lassen, in dem und aus dem er die Welt schaffen konnte. (...) Nachdem er sich ganz in die werdende Welt hineingab, hat Gott nichts mehr zu geben: jetzt ist es am Menschen, ihm zu geben. Und er kann dies tun, indem er in den Wegen seines Lebens darauf sieht, dass es nicht geschehe, und nicht seinetwegen, dass es Gott um das Werdenlassen der Welt gereuen muss" (Hans Jonas: "Gottesbegriff nach Auschwitz").

"Wir wurden geschaffen, um im Paradies zu leben, das Paradies war bestimmt, uns zu dienen. Unsere Bestimmung ist geändert worden; dass dies mit der Bestimmung des Paradieses geschehen wäre, wird nicht gesagt" (Franz Kafka: "Aphorismen").
©2009 onomato verlag (P)2009 onomato verlag

Hörerrezensionen

Bewertung

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Sprecher

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Geschichte

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zum nachdenken

theologisch interessant. gedanklich anspruchsvoll. kurz genug, um dabei bleiben zu können. implizit wird damit auch das kaum fassbare geschehen mit Menschen jüdischen Bekenntnisses angesprochen.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich