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Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen

Sprecher: Axel Grube
Spieldauer: 13 Std. und 54 Min.
4 out of 5 stars (38 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

"Allein gehe ich nun, meine Jünger! Auch ihr geht nun davon und allein! So will ich es. Geht fort von mir und wehrt euch gegen Zarathustra! Und besser noch: schämt euch seiner! Vielleicht betrog er euch. Der Mensch der Erkenntnis muß nicht nur seine Feinde lieben, sondern auch seine Freunde hassen können. Man vergilt einem Lehrer schlecht, wenn man immer nur der Schüler bleibt. Und warum wollt ihr nicht an meinem Kranze rupfen? Ihr hattet euch noch nicht gesucht: da fandet ihr mich. So thun alle Gläubigen; darum ist es so wenig mit allem Glauben. Nun heisse ich euch, mich verlieren und euch finden; und erst, wenn ihr mich alle verleugnet habt, will ich euch wiederkehren..." (Friedrich Nietzsche: "Also sprach Zarathustra. Von der schenkenden Tugend").
©2005 onomato verlag (P)2005 onomato verlag

Hörerbewertungen

Bewertung

Gesamt

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  • 5 Sterne
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Sprecher

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Geschichte

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Axel Grube, ein Lese-Artist!

Ich stelle mit Entsetzen fest, wie sehr abgewertet Axel Grube's Lesestil von manchen hier wird. Axel Grube trägt sehr langsam, sehr bedächtig und pointiert vor -- ideal, um dem Gelesenen denkend zu folgen. Manche Ohren scheinen sich bereits so sehr an die Sensation und das barocke Spektakel mancher Leser gewöhnt zu haben, dass sie den harmonisch-klassizistischen Stil Axel Grube's als lakonisch und monoton empfinden. Ich für mein Teil bin geradezu abgestoßen von Lesern, die den Zarathustra wie den Herrn der Ringe vorlesen. Axel Grube ist in meinen Augen der perfekte Sprecher für tiefe anspruchsvolle Literatur, er schafft es immer wieder Gänsehaut bei mir zu erzeugen. Was manche als "abgehackt" in der Betonung Axel Grube's empfinden, kommt unter anderem daher, dass er Kommata, Gedankenstriche und kursive Hervorhebungen des vorgelesenen Textes berücksichtigt. Ebenso liest er gerade Nietzsche in der Weise, wie es Nietzsche selbst empfohlen hat:

"— Zuletzt aber: wozu müssten wir Das, was wir sind, was wir wollen und nicht wollen, so laut und mit solchem Eifer sagen? Sehen wir es kälter, ferner, klüger, höher an, sagen wir es, wie es unter uns gesagt werden darf, so heimlich, dass alle Welt es überhört, dass alle Welt uns überhört! Vor Allem sagen wir es langsam ... Diese Vorrede kommt spät, aber nicht zu spät, was liegt im Grunde an fünf, sechs Jahren? Ein solches Buch, ein solches Problem hat keine Eile; überdies sind wir Beide Freunde des lento, ich ebensowohl als mein Buch. Man ist nicht umsonst Philologe gewesen, man ist es vielleicht noch das will sagen, ein Lehrer des langsamen Lesens: — endlich schreibt man auch langsam. Jetzt gehört es nicht nur zu meinen Gewohnheiten, sondern auch zu meinem Geschmacke — einem boshaften Geschmacke vielleicht? — Nichts mehr zu schreiben, womit nicht jede Art Mensch, die "Eile hat", zur Verzweiflung gebracht wird. Philologie nämlich ist jene ehrwürdige Kunst, welche von ihrem Verehrer vor Allem Eins heischt, bei Seite gehn, sich Zeit lassen, still werden, langsam werden —, als eine Goldschmiedekunst und -kennerschaft des Wortes, die lauter feine vorsichtige Arbeit abzutun hat und Nichts erreicht, wenn sie es nicht lento erreicht. Gerade damit aber ist sie heute nötiger als je, gerade dadurch zieht sie und bezaubert sie uns am stärksten, mitten in einem Zeitalter der "Arbeit", will sagen: der Hast, der unanständigen und schwitzenden Eilfertigkeit, das mit Allem gleich "fertig werden" will, auch mit jedem alten und neuen Buche: — sie selbst wird nicht so leicht irgend womit fertig, sie lehrt gut lesen, das heißt langsam, tief, rück- und vorsichtig, mit Hintergedanken, mit offen gelassenen Türen, mit zarten Fingern und Augen lesen ... Meine geduldigen Freunde, dies Buch wünscht sich nur vollkommene Leser und Philologen: lernt mich gut lesen! —" (Nietzsche 1886, "5. An Leser und Philologen", Morgenröte).

Ich bedanke mich sehr für die großartige Arbeit Axel Grube's und wünsche Ihm weiterhin viel Freude & Erfolg mit seiner Arbeit.

Mit den besten Grüßen,
Yannick

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • msl
  • 29.07.2017

Pflichtlektüre

Der Mensch muss überwunden werden.

Sehr schön und sehr intensiv gelesen. Axel Grube liest das Buch mit Gebühren der Ruhe, Intensität und einer besonderen Melodie und Rhythmus, der dem Ganzen noch mehr Größe verleiht.
Wie gesagt, Pflichtlektüre.
Nietzsche, glühend und stark, wie eine Morgensonne, die aus dunklen Bergen kommt.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Ein Klassiker

Axel Grube trägt sehr bedächtig vor. So hat man gut Zeit zum Mitdenken. Die kurzen Musik-Einspieler sind angenehm.

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Phrasierung

Wie kann man einen so schönen Text beim Vorlesen so verhackstücken? Diese willkürlich und gewollte Phrasierung macht es einfach unmöglich, sich auf den Text einzulassen und zu konzentrieren. Was hat sich dieser Sprecher dabei gedacht, z.B. Verben am Satzende alle so abzusetzen?
Dazu kommt eine unmögliche, geklimperte Musik zwischen den Kapiteln, einfach grauenhaft. Nach 1 Stunde war für mich Schluss. Ich konnte es nicht mehr ertragen.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Die beste Art, Nietzsche zu vorzulesen!

Was hat Ihnen das Hörerlebnis von Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen besonders unterhaltsam gemacht?

Axel Grubes ruhige, nachdenkliche Vorlesestimme und die vielen langen Pausen, bei denen man das Gehörte sacken lassen kann. Außerdem mag ich auch die musikalischenc Zwischenspiele sehr.

Welcher Moment von Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Der Anfang natürlich ist phänomenal und legendär!

Haben Sie vorher schon ein Hörbuch mit Axel Grube gehört? Wie würden Sie beide vergleichen?

Ja. Ähnlich gut!

Wenn Sie dieses Hörbuch verfilmen könnten wie würde der Slogan dazu lauten?

Ein Film für Alle und Keinen.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Hintergrundwissen zur Philosophie Friedrich Nietzsches.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Gut gesprochen, miserabel vertont.

Das ruhige und langsame Sprechen ist angenehm und passt gut, vor allem in Anbetracht des komplexen Inhalts. Die "Musik" zwischen den Kapiteln ist grausam. Stöhnendes Geklimper und irritierende Geräusche. Schlimm.
Dies ist außerdem eine gekürzte Version.

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Sprecher ist eine Frechheit...

... scheint in großen Teilen Computer-gestütztes ablesen zu sein. Eine Zumutung!
So etwas sollte auch Audible prüfen bevor es in das Angebot aufgenommen wird.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Enorm anstrengend

Kennt ihr das, wenn jemand weiß, dass er sehr gebildet ist und das ständig raushängen lässt? So ist das ganze Buch. Nietzsche hat zu allem was zu sagen und bis auf ein paar spannende Thesen ist viel leeres Gerede dabei.

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Sprecher absolut unpassend

Das Buch an sich ist schon harte Kost, aber der Sprecher spricht die meiste Zeit monoton und abgehackt und macht das Hörbuch auf Dauer unhörbar.