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    Inhaltsangabe

    "Allein gehe ich nun, meine Jünger! Auch ihr geht nun davon und allein! So will ich es. Geht fort von mir und wehrt euch gegen Zarathustra! Und besser noch: schämt euch seiner! Vielleicht betrog er euch. Der Mensch der Erkenntnis muß nicht nur seine Feinde lieben, sondern auch seine Freunde hassen können. Man vergilt einem Lehrer schlecht, wenn man immer nur der Schüler bleibt. Und warum wollt ihr nicht an meinem Kranze rupfen? Ihr hattet euch noch nicht gesucht: da fandet ihr mich. So thun alle Gläubigen; darum ist es so wenig mit allem Glauben. Nun heisse ich euch, mich verlieren und euch finden; und erst, wenn ihr mich alle verleugnet habt, will ich euch wiederkehren..." (Friedrich Nietzsche: "Also sprach Zarathustra. Von der schenkenden Tugend").
    ©2005 onomato verlag (P)2005 onomato verlag

    Das sagen andere Hörer zu Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen

    Bewertung
    Gesamt
    • 4 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      39
    • 4 Sterne
      12
    • 3 Sterne
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    Sprecher
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    Geschichte
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    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Axel Grube, ein Lese-Artist!

    Ich stelle mit Entsetzen fest, wie sehr abgewertet Axel Grube's Lesestil von manchen hier wird. Axel Grube trägt sehr langsam, sehr bedächtig und pointiert vor -- ideal, um dem Gelesenen denkend zu folgen. Manche Ohren scheinen sich bereits so sehr an die Sensation und das barocke Spektakel mancher Leser gewöhnt zu haben, dass sie den harmonisch-klassizistischen Stil Axel Grube's als lakonisch und monoton empfinden. Ich für mein Teil bin geradezu abgestoßen von Lesern, die den Zarathustra wie den Herrn der Ringe vorlesen. Axel Grube ist in meinen Augen der perfekte Sprecher für tiefe anspruchsvolle Literatur, er schafft es immer wieder Gänsehaut bei mir zu erzeugen. Was manche als "abgehackt" in der Betonung Axel Grube's empfinden, kommt unter anderem daher, dass er Kommata, Gedankenstriche und kursive Hervorhebungen des vorgelesenen Textes berücksichtigt. Ebenso liest er gerade Nietzsche in der Weise, wie es Nietzsche selbst empfohlen hat:

    "— Zuletzt aber: wozu müssten wir Das, was wir sind, was wir wollen und nicht wollen, so laut und mit solchem Eifer sagen? Sehen wir es kälter, ferner, klüger, höher an, sagen wir es, wie es unter uns gesagt werden darf, so heimlich, dass alle Welt es überhört, dass alle Welt uns überhört! Vor Allem sagen wir es langsam ... Diese Vorrede kommt spät, aber nicht zu spät, was liegt im Grunde an fünf, sechs Jahren? Ein solches Buch, ein solches Problem hat keine Eile; überdies sind wir Beide Freunde des lento, ich ebensowohl als mein Buch. Man ist nicht umsonst Philologe gewesen, man ist es vielleicht noch das will sagen, ein Lehrer des langsamen Lesens: — endlich schreibt man auch langsam. Jetzt gehört es nicht nur zu meinen Gewohnheiten, sondern auch zu meinem Geschmacke — einem boshaften Geschmacke vielleicht? — Nichts mehr zu schreiben, womit nicht jede Art Mensch, die "Eile hat", zur Verzweiflung gebracht wird. Philologie nämlich ist jene ehrwürdige Kunst, welche von ihrem Verehrer vor Allem Eins heischt, bei Seite gehn, sich Zeit lassen, still werden, langsam werden —, als eine Goldschmiedekunst und -kennerschaft des Wortes, die lauter feine vorsichtige Arbeit abzutun hat und Nichts erreicht, wenn sie es nicht lento erreicht. Gerade damit aber ist sie heute nötiger als je, gerade dadurch zieht sie und bezaubert sie uns am stärksten, mitten in einem Zeitalter der "Arbeit", will sagen: der Hast, der unanständigen und schwitzenden Eilfertigkeit, das mit Allem gleich "fertig werden" will, auch mit jedem alten und neuen Buche: — sie selbst wird nicht so leicht irgend womit fertig, sie lehrt gut lesen, das heißt langsam, tief, rück- und vorsichtig, mit Hintergedanken, mit offen gelassenen Türen, mit zarten Fingern und Augen lesen ... Meine geduldigen Freunde, dies Buch wünscht sich nur vollkommene Leser und Philologen: lernt mich gut lesen! —" (Nietzsche 1886, "5. An Leser und Philologen", Morgenröte).

    Ich bedanke mich sehr für die großartige Arbeit Axel Grube's und wünsche Ihm weiterhin viel Freude & Erfolg mit seiner Arbeit.

    Mit den besten Grüßen,
    Yannick

    13 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Ein Klassiker

    Axel Grube trägt sehr bedächtig vor. So hat man gut Zeit zum Mitdenken. Die kurzen Musik-Einspieler sind angenehm.

    5 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • msl
    • 29.07.2017

    Pflichtlektüre

    Der Mensch muss überwunden werden.

    Sehr schön und sehr intensiv gelesen. Axel Grube liest das Buch mit Gebühren der Ruhe, Intensität und einer besonderen Melodie und Rhythmus, der dem Ganzen noch mehr Größe verleiht.
    Wie gesagt, Pflichtlektüre.
    Nietzsche, glühend und stark, wie eine Morgensonne, die aus dunklen Bergen kommt.

    7 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Phrasierung

    Wie kann man einen so schönen Text beim Vorlesen so verhackstücken? Diese willkürlich und gewollte Phrasierung macht es einfach unmöglich, sich auf den Text einzulassen und zu konzentrieren. Was hat sich dieser Sprecher dabei gedacht, z.B. Verben am Satzende alle so abzusetzen?
    Dazu kommt eine unmögliche, geklimperte Musik zwischen den Kapiteln, einfach grauenhaft. Nach 1 Stunde war für mich Schluss. Ich konnte es nicht mehr ertragen.

    11 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Die beste Art, Nietzsche zu vorzulesen!

    Was hat Ihnen das Hörerlebnis von Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen besonders unterhaltsam gemacht?

    Axel Grubes ruhige, nachdenkliche Vorlesestimme und die vielen langen Pausen, bei denen man das Gehörte sacken lassen kann. Außerdem mag ich auch die musikalischenc Zwischenspiele sehr.

    Welcher Moment von Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

    Der Anfang natürlich ist phänomenal und legendär!

    Haben Sie vorher schon ein Hörbuch mit Axel Grube gehört? Wie würden Sie beide vergleichen?

    Ja. Ähnlich gut!

    Wenn Sie dieses Hörbuch verfilmen könnten wie würde der Slogan dazu lauten?

    Ein Film für Alle und Keinen.

    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Hintergrundwissen zur Philosophie Friedrich Nietzsches.

    5 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Ein Ohrenschmaus

    Ich gebe zu, dass ich Nietsche wahrscheinlich nie verstehen werde, egal wie oft ich ihn lese oder höre. Und dieses HB werde ich noch oft hören. Es wirkt wie eine Droge, wenn man Axel Grube zuhört, dann fällt man unweigerlich tief in die Erzählung, wobei mir viele Sätze inhaltlich aber doch zu schaffen machen. Diese seltsame Geräuschmusikuntermalung würde ich mir normalerweise nie anhören, doch hier kann ich mir keine passendere Musik vorstellen. Seltsam was dieses Buch mit einem macht, wenn man sich darauf einlässt!

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Das Größte!

    Das gewaltigste Hörbuch, das ich überhaupt kenne und erlebte. Danke Nietzsche! Danke Grube! Man muss es immer bei sich haben und in verschiedenen Lebensphasen abrufen.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Kein Hörbuch im eigentlichen Sinn

    Bei diesem Werk handelt es sich nicht um ein klassisches Hörbuch, denn auch die Thematik ist eben kein Standard-Inhalt. Durch die spezielle Les-Art des Sprechers entsteht eine eigene Stimmung, welche gut zu dem Werk passt.

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    WhisperSync for Voice-Funktion nicht nutzbar

    Leider ist das Hörbuch mit WhisperSync for Voice-Funktion gekennzeichnet, jedoch in der Praxis nicht nutzbar. Auch ein Chat mit dem Kundenservice/Kindle Support brachte keine Lösung. Die Kennzeichnung ist dementsprechend irreführend.

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Gut gesprochen, miserabel vertont.

    Das ruhige und langsame Sprechen ist angenehm und passt gut, vor allem in Anbetracht des komplexen Inhalts. Die "Musik" zwischen den Kapiteln ist grausam. Stöhnendes Geklimper und irritierende Geräusche. Schlimm.
    Dies ist außerdem eine gekürzte Version.