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    Inhaltsangabe

    Im Januar 1945 wird das ehemalige Kraft-durch-Freude-Kreuzfahrtschiff "Wilhelm Gustloff" mit Tausenden von Flüchtlingen und Soldaten an Bord von den Torpedos eines sowjetischen U-Boots versenkt, fünf- bis neuntausend Menschen finden in der eisigen Ostsee den Tod. Eine der Überlebenden des Grauens ist die hochschwangere Tulla Pokriefke aus Danzig. Ihr in jener Nacht geborener Sohn Paul macht fünfzig Jahre später die erschreckende Entdeckung, dass die Geschichte eine ihn unmittelbar betreffende Fortsetzung hat.

    Eindringlich liest Günter Grass seine erschütternde Novelle über den Untergang der "Wilhelm Gustloff" und die Auswirkungen dieser Katastrophe bis in die deutsche Gegenwart.
    ©2018 Steidl (P)2018 DAV

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    Das sagen andere Hörer zu Im Krebsgang

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    Geschichte
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    überlegungen zur sachlichkeit des fühlens

    beim hören fiel es mir doch immer wieder schwer, konzentriert der erzählung über längere zeit zu folgen. sätze und worte schwirren wie stakkatoartig daher, dann wieder wie ein tatsachenbericht. im zentrum steht der name wilhelm gustloff, so hieß der landesgruppenleiter der nsdap-auslandsoranisation in der schweiz, wo er vom jüdischen studenten david frankfurter erschossen wurde. nach wilhem gustloff wurde dann zum gedenken an ihn ein kdf-kreuzfahrtschiff benannt, das 1945 mit vielen tausenden flüchtlingen unterging durch den angriff eines russischen u-bootes. doch das ist "nur" der historische hintergrund für eine vater-sohn-geschichte. paul pokriefke, der vater von konrad, wurde geboren 1945, kurz nachdem seine mutter vom untergehenden schiff gerettet hatte werden können. paul erzählt. seine eigene geschichte jedoch scheint für seinen sohn von viel größerem interesse zu sein als für den vater selbst. pauls sohn wird letztlich zum mörder eines jungen in seinem alter, der sich im chatroom als jude ausgegeben hatte. es kommt zur gerichtsverhandlung. und verhandelt wird eigentlich über die frage, was den nationalsozialismus so stark hat werden lassen. individuen oder eine weltanschauung oder denkungsart oder gefühlslage? der hörer darf sich nicht eine emotional aufwühlende geschichte erwarten. das grauen ist so tief, daß nur noch ein tatsachenbericht oder stakkatosätze dem erzähler möglich sind, das grauen spielt sich zwischen den zeilen ab. erträglich nur noch für den, der sich angewöhnt hat, einfach alles ganz sachlich zu sehen oder den, wie pauls mutter, die als die abgebrühtheit in person erscheint. ein tolles buch, aber schwerer tobak. sehr stimmig vorgelesen.

    1 Person fand das hilfreich

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    Kein Ding, kein Symbol - der schlimmste Access den sich Menschen antun können!

    Es ist ein Denkmal welches zu uns allen spricht, klar verständlich und wegen seiner Einzigartigkeit wundervoll für denjenigen, der empfindet, wissen und auch verstehen möchte in der betrüblichen Gewißheit, nur einem Nachhall dessen was damals widerfuhr erahnen zu können. Dieses Buch ist das wichtigste jemals geschriebene vorgetragen im schlesischen Dialekt- großartig, meine Dankbarkeit und Begeisterung kennt keine Grenzen !!!

    • Gesamt
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    • Sprecher
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    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Geschichte toll recherschiert

    Die Geschichte der " Gustloff" kannte ich schon, - dachte ich -
    Was hier an Rechersche geboten wurde und dann zu dieser Novelle zusammengestellt wurde, ist schon allein auch gut zu lesen. Da der Autor und Sprecher den schlesischen Dialekt perfekt spricht, gibt das der Figur der Mutter des Protagonisten nochmal sehr viel Originalität und damit dem Hörbuch eine besondere Note.

    • Gesamt
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    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Schwierig lesbarer Text dennoch gute Handlung

    Durch den gewöhnungsbedürftigen Erzählstil des Autors, viel es mir anfangs schwer die Geschichte selbst zu lesen. Daher hab ich mir das Hörbuch heruntergeladen, um während des Lesens die Geschichte zu hören, wodurch sie für mich verständlicher wurde. Ich finde es wichtig über solch ein Thema zu schreiben und es nochmal in Erinnerung zu rufen, schließlich ist die Wilhelm Gustloff ein Dingsymbol welches nicht an Bedeutung verlieren darf, da sie den Untergang des Nationalsozialismus einleitet und viele Menschen Opfer ihres Untergangs geworden sind.
    Die Verknüpfung zwischen Vergangenheit und Gegenwart bzw generell zweier Handlungsstränge war erst sehr verwirrend, was im Verlauf der Geschichte aber gut übersichtlich wurde.