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    Inhaltsangabe

    Der Weltbestseller aus Japan.

    Ein zutiefst unglücklicher junger Mann trifft auf einen Philosophen, der ihm erklärt, wie jeder von uns in der Lage ist, sein eigenes Leben zu bestimmen, und wie sich jeder von den Fesseln vergangener Erfahrungen, Zweifeln und Erwartungen anderer lösen kann. Es sind die Erkenntnisse von Alfred Adler - dem großen Vorreiter der Achtsamkeitsbewegung - die diesem bewegenden Dialog zugrunde liegen, die zutiefst befreiend sind und uns allen ermöglichen, endlich die Begrenzungen zu ignorieren, die unsere Mitmenschen und wir selbst uns auferlegen.

    "Du musst nicht von allen gemocht werden" ist ein zugänglicher wie tiefgründiger und definitiv außergewöhnlicher Lebenshilfe-Ratgeber - Millionen haben ihn bereits gehört und profitieren von seiner Weisheit.
     

    >> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung genießt du exklusiv nur bei Audible.

    ©2018 Rowohlt Verlag GmbH. Übersetzung von Renate Graßtat (P)2019 Audible Studios

    Das sagen andere Hörer zu Du musst nicht von allen gemocht werden

    Bewertung
    Gesamt
    • 4.5 out of 5 stars
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    Sprecher
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    Geschichte
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      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Super für Menschen die anders denken wollen

    "Zu denken wie alle anderen, ist nicht wirklich denken" - Unbekannt. Das muss sich Alfred Adler wohl auch dedacht haben, als er sich von seinen ehemaligen Kollegen Freud und Jung trennte. Die Sichtweise Adlers (kann) alles im Leben verändern, sofern man sich dazu bereit erklärt sich vom Gedanken zu lösen, alles sei bereits in der Vergangenheit entschieden worden, so wie Freuds "Kausalitätsprinzip" es beschreibt. Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich im Vertrieb arbeite und immer wieder mit Situationen zu tun habe, in der das Thema "Angst vor Ablehnung" zu einem Hemmschuh wird und den persönlichen sowie den Erfolg des Unternehmens, massiv ausbremsen kann. Die Psychologie Adlers kombiniert mit den Weisheiten griechischer Philosophie, hat mir eine Lebensbetrachtung offenbart, die mein Leben in vielen Punkten positiv verändert hat. "Alle Probleme sind zwischenmenschliche Probleme". Warum dies so ist und was es für einen bedeuten kann, wenn man die daraus abzuleitenden Prinzipien verstanden und verinnerlicht hat, erfährt man in diesem Buch. Ich habe mir nach dem Buch die originalen Bücher Adlers gekauft um zu schauen, ob da noch weitere Aspekte drin zu finden sind, die in diesem Buch nicht angesprochen worden sind. Ich bin froh und dankbar darüber, dass die Lehren Adlers in diesem Buch in Form eines einfachen und teils amüsanten Dialogs dargestellt wurden. Denn der Schreinstil Adlers erfordert eine Menge Aufmerksamkeit und Geduld- typisch Psychologe halt. Totale Empfehlung meinerseits für Menschen die gern Querdenken oder nach anderen Lösungen als hochaktuelle Tschaka-Seminare suchen. Hier bekommt man für wenig Geld, wahre Werkzeuge zur positiven Änderung des eigenen Lebens. Wichtigster Satz für mich aus dem Buch: Die Welt, wie du sie siehst, ist rein Subjektiv. Wie du denkst, so ist deine Welt. Viel Spaß damit.

    329 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Überholtes Gesellschaftsbild

    Der Autor kommt aus einer anderen Realität, das merkt man an unterschiedlichen Beispielen, die er in Form der Adlerschen Philosophenfigur als Argumentationsgrundlage nutzt.

    In Japan gibt es zwei gebräuchliche Arten von sichtbaren Emotionen. In Animes und Filmografie wird gerne die provozierte Emotion propagiert. Auf jede Wahrnehmung habe eine bestimmte sichtbare Emotion zu erfolgen, gerne auch überexpressioniert, damit sie klar und deutlich zu verstehen ist. Im westlichen Kulturkreis sieht man solche normhaften Emotionen höchstens in Comics und bei jugendlichen "Influencern", die sich in den neueren sozialen Medien selbst darstellen. Im Gegensatz zu Japan ist es hier allerdings nicht mehr verpöhnt, die eigenen und wahren Emotionen zu reflektieren und zu zeigen. Es wird hier nicht mehr als Schwäche angesehen.

    Der Autor gesteht zwar ein, dass Emotionen kein bewusster Vorgang sind, aber unterscheidet bei den Emotionen nur bedingt. Die wahren Emotionen, aus denen unsere Entscheidungen resultieren, sind ein Ergebnis von unterbewussten Gewohnheitsprozessen und Erfahrungen, die evolutionär bedingt sind.

    Er bringt z.B. das Beispiel der wütenden Mutter, die während des Streits einen Anruf erhält, dann plötzlich ganz freundlich telefoniert, anschließend aber wieder wütend ist. Wir alle kennen eine solche Situation vermutlich. Ich persönlich beruhige mich während des Telefonats langsam, falls ich wirklich wütend war, und wäre im Anschluss nicht wieder wütend. Wenn man gegenüber einem Kind wütend ist, ist das oft nur eine provozierte disziplinarische Emotion, keine tatsächliche Emotion. Provozierte Emotionen lassen sich natürlich jederzeit abrufen, aber sie sagen nichts über unseren tatsächlichen Gemütszustand aus. Die tatsächliche Wut entspringt einer subjektiven Interpretation des Erlebten, einer unterbewussten Erfahrung, durch die Wut auch etwas zu erreichen. Wer als Kind nie mit Wut konfrontiert ist, weder als aktiver, noch als passiver Part, wird auch später keine Wut verspüren, weil er es so gewohnt ist, aber nicht weil es eine unterbewusste Entscheidung wäre. Zumindest ist es nicht notwendig, diesen Vorgang "Entscheidung" zu nennen, weil das Unterbewusstsein gewissermaßen ausschließlich Entscheidungsprozesse durchführt, die auf Erfahrungen und deren Interpretation basieren, aber "Entscheidung" hat einen eher bewussten Charakter, verwirrt meiner Meinung nach eher, als dass es Klarheit schafft.

    Wie schon im Titel deutlich, spielt Mut für den Autor eine wesentliche Rolle bei der Veränderung des eigenen Charakters. Das ist nicht falsch, aber leider verzerrt es das Gesamtbild in der Hinsicht, dass Mut als ursächlich betrachtet wird. Tatsächlich ist Mut aber auch wieder durch Emotionen, Erfahrungen und Interpretationen geprägt. Zu viel Mut kann uns nicht nur evolutionär betrachtet das Leben kosten, zu wenig Mut bedeutet mehr Vorsicht, allerdings weniger Einfluss. Vorsicht ist wiederum ein Resultat aus Angst, die aus Grenzerfahrungen entspringt. Ein Kind braucht keinen Mut, sondern Neugier, um auf die heiße Herdplatte zu langen, aber später wird es durch Schmerz, Angst und folglich Vorsicht nicht mehr so schnell den Fehler begehen, ungeprüft die Herdplatte zu berühren. Man bräuchte dann außer Neugier auch Mut, es nochmal zu versuchen, um eventuell zu prüfen, ob es andere Einflussfaktoren gibt, dass die heiße Herdplatte schmerzt. Wenn wir aber unseren Erfahrungsschatz interpretieren, werden wir feststellen, dass ein missglückter Versuch und das Schimpfen der Eltern normalerweise ein zuverlässiger Indikator sind, der Vorsicht Vorrang zu gewähren.

    Der Autor vertritt die Adlersche Einstellung, dass Traumata quasi nur eine Ausrede sind, um Mut gar nicht erforderlich zu machen oder eine Folge des Mangels an Mut. Erwägen wir dazu mal das vorige Beispiel, dass das Kind durch die Hitze ein ernsthaftes Trauma erleidet. Die Hitze verursacht derartige Schäden, dass ein längerer Heilungsprozess notwendig wird und das Unterbewusstsein assoziiert die Herdplatte mittels Hormonpegel und anhaltender Schmerzen mit überproportionaler Angst. Später wird das Kind einen großen Bogen um den Herd machen, weil es Angstzustände dadurch erhält. Man könnte diesen Vorgang natürlich auch so bewerten, dass es sich um eine unterbewusste Entscheidung handle, sich vor Hitze zu schützen. Man bräuchte nur genügend Mut und eine bewusste Entscheidung, dann kann man sich dem Herd wieder annähern. Aber was macht uns den Mut? Wenn die Eltern sich ohne Angst dem Herd nähern, ohne sich zu verbrennen? Also ein Gegenbeispiel, eine weitere Erfahrung, die uns die Grenzen in feinerer Granularität aufzeigt. Wir interpretieren also, dass es nur die Herdplatte ist, von der man sich besser fern hält, nicht der Herd im Allgemeinen. Hier treffen wir dann die unterbewusste Entscheidung, aber die Entscheidung ist nicht, dass wir jetzt mit genügend Mut uns entschließen, es doch zu versuchen. Wir treffen die Entscheidung, keine Angst mehr davon zu haben. Mit genügend Mut suchen wir die Bestätigung für unsere unterbewusste Annahme, dass es für uns auch sicher ist, wenn es für die Eltern sicher ist. Wir hatten also von einem Vorbild etwas gelernt und haben uns unserer wahren Emotion, der Angst, gestellt, und das hat sich ausgezahlt. Dieser Denkprozess und die darunterliegende Methodik ist aber ebenfalls nur ein Resultat eines Lern- und Gewöhnungsprozesses, weil wir schon als frühes Kind lernen, dass Mut alleine nichts bringt.

    Genau das finde ich deshalb grundsätzlich falsch interpretiert. Aus philosophischer Sicht mag das durchaus Sinn ergeben, aber aus subjektiver Sicht halte ich diese Herangehensweise nicht für besonders hilfreich, zumindest im westlichen Kulturkreis. Der Problem der Nebenfigur dieses Werkes war, dass sie gerne eine ganz andere Person wäre, aber der bewusste Wille alleine einen nicht die eigene Vergangenheit und die Voraussetzungen durch die Geburt überwinden lässt, selbst wenn keine wesentlichen Traumata vorliegen. Meiner Meinung nach ist es auch hier wie bei dem Kind und der Herdplatte. Man kann natürlich versuchen sich zu verändern, indem man selbst die Grenzen erlernt. Dazu braucht es allerdings sehr viel Mut und auch Glück, weil man dazu ein öfteres Versagen in Kauf nehmen muss, damit man daraus lernen kann. Aber wozu muss man das Rad neu erfinden, wenn man vom Vorbild selbst lernen kann? Dazu braucht es aber, wenn es auch um die Adaption der Denkprozesse geht, die ja Grundlage für die Emotionen sind, einen regen Austausch mit der Vorbildperson. Reine Beobachtung reicht hier nicht. Man muss auch die Entscheidungsgrundlagen verstehen lernen.

    Solche Entscheidungsgrundlagen übernehmen wir wie geschrieben hauptsächlich von unseren Vorbildern, vorrangig den Eltern. Laut dem Autor gibt es quasi kein Pech durch Geburt, weil man ja grundsätzlich trotzdem glücklich sein könne. Nunja, man könnte grundsätzlich trotzdem glücklich sein, wenn wir zumindest ein aufgeschlossenes optimales Vorbild haben, von dem wir lernen können, wie man sich entscheiden kann, trotz Pech glücklich zu sein. Wenn wir aber in ein Umfeld geboren werden, in dem solche Vorbilder nicht existieren, bleibt uns nichts anderes übrig, als der Nihilismus. Auch aus philosophischer Betrachtung würde ich die vom Autor abgebildete Realität also als unvollständig bewerten.

    Alles in allem wird das Werk nur dem Titel gerecht. Es ist auf einen altertümlichen Gesellschaftskreis ausgerichtet, der sich noch an Ansehen und einem verschlossenen Gefühlsleben orientiert. In weiter fort entwickelten Gesellschafts- und Kulturkreisen zählen aber mittlerweile andere Werte, die aus psychologischer Sicht ganz andere Herangehensweisen erfordern. Wer sich noch nie damit auseinander gesetzt hat, warum er selbst es immer anderen Recht machen will, für den ist das eine geeignete Lektüre.

    319 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Sehr viel Weisheit

    Anfänglich kommt man etwas schwer rein, da der freche Dialogstil ungewöhnlich ist, aber mit der Erklärung dass die alten Philosophen eine offenen und ungenierten Dialog gefordert haben macht es dann sinn. Basis von allem ist die Adlersche Individualpsychologie- die aber einen sehr interessanten und tiefgreifenden Ansatz hat. Mich hat es abgeholt und viele Gedanken angestoßen. Absolute Empfehlung!

    71 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      2 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Es gibt Bücher, die machen dümmer. So wie dieses

    Die Präsentation der Ideen in diesem Buch in Form eines Dialogs zwischen einem Philosophen und einem Zweifler ist angenehm. Das ist dann aber auch schon alles, was gut daran ist.
    Es geht erst mal um ganz andere Dinge, als das im Titel angesprochene Problem. Jeder Mensch kann glücklich sein, das hängt ganz von ihm ab. Jeder Mensch kann alles an sich ändern. Die Argumentation ist ein Sumpf aus Behauptungen, Halbwahrheiten aus der Psychologie und eine Reduktion auf die relativen Wehwehchen hochindustrialisierter Länder. Es mag eine Frage der persönlichen Einstellung sein, ob man in Deutschland glücklich ist. In den Teilen der Welt, in denen es jeden Tag ums Überleben geht, ums eigene und das seiner Kinder, klingt so eine Behauptung zynisch.
    Wenn Erlebnisse in der Kindheit ein Grund für die Entstehung von Phobien sind, dann müsste jeder, der so etwas erlebt hat eine Phobie haben, sagt der Philosoph. Dass das nicht der Fall ist, sieht er als Beweis für den freien Willen eine Phobie zu überwinden. Spätestens an dieser Stelle dürfte es vielen Lesern zu bunt werden. Die Gründe für eine Phobie sind komplex, sie treffen Menschen mit unterschiedlichen Erbanlagen und unterschiedlichen Vergangenheiten. Der Mensch ist nicht Herr über seine Psyche. Er kann um seine geistige Gesundheit kämpfen, aber sogar die Fähigkeit auf sein Problem offensiv zu reagieren ist, hängt von angeborenen Faktoren ab.
    Warum wohl gibt es Resilienzforschung, die versucht herauszufinden, worin die Fähigkeit besteht, in belastenden Situationen die eigene psychische Unversehrtheit zu bewahren. Manche Kinder sind resilient, andere sind es kaum.
    Es gibt Bücher, die machen dümmer. Dieses ist eines davon.

    110 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Für Traumatisierte ein Schlag ins Gesicht

    Bei dem Titel habe ich erwartet positive Gedanken und Konzepte vorzufinden, die sich darum drehen, schwierige Situationen zu akzeptieren und leichter mit ihnen umzugehen. Der Gedanke „du musst nicht von allen gemocht werden“ hat mich gleich angesprochen und ich habe erwartet Methoden, Strategien und Gedanken vorzufinden, wie man zB den eigenen Perfektionismus gelassener sehen kann. Weit gefehlt. Das Buch beginnt schon damit, dass Traumata gänzlich geleugnet werden. Wem es schlecht geht, der ist selbst daran schuld, DENN (und das finde ich besonders absurd) er hat sich entschieden zu leiden und das hat nicht das geringste mit der persönlichen Vergangenheit zu tun. Krieg, Gewaltverbrechen etc. gibt es eben, das gehört zum Leben dazu. Das habe aber keinen Einfluss darauf, wie es den Betroffenen danach geht. Sie nutzen solche Schicksalsschläge als Ausrede, um zB nicht mehr auf die Straße gehen zu müssen. Symptome wie Angstzustände erzeugen Betroffene selbst, um einen guten Grund zu haben sich gemütlich leidend im Bett zu verkriechen. Nun soll das Buch auf der Psychologie von Adler aufbauen (er lebte lebte und forschte zur gleichen Zeit wie Freud). Hiermit kenne ich mich leider nicht aus. Die Inhalte sind allerdings so platt dargestellt, dass ich es kaum durchgehalten habe das erste Kapitel zu hören. Der völlig verzweifelte junge Mann redet mit dem alten Philosophen, der die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Die „kritischen“ Fragen des jungen Mannes sind weit weg von denen, die mir als erstes eingefallen werden. Gefühlt dienen sie dazu, es dem Weisen besonders leicht zu machen den jungen Mann zu widerlegen und Recht zu behalten. Besonders stößt mir auf, dass von einem konstruktivistischen Weltbild gesprochen, die Philosophie des Alten dann aber als absolute Wahrheit hingestellt wird. Er hat einfach Recht. Traumata gibt es nicht. Jeder Mensch kann sich einfach entscheiden glücklich zu sein. Und, ach ja, wer angeschrien, beleidigt oder geschlagen wird der empfindet das nur als Angriff, weil er es so gelernt hat. Eigentlich könne man sich in solchen Situationen zurücklehnen, das Geschehen lassen und trotzdem glücklich sein. A
    Zur Wehr setzen muss sich niemand. Ehrlich gesagt macht mich das wütend. Neoliberale Gedanken kommen an allen Ecken und Enden unter philosophischem und Pseudo-Buddistischem Deckmantel zum Tragen. Jeder ist seines Glückes Schmied und an jeglichem Leid, dass er empfindet, selbst Schuld. Entscheide dich einfach glücklich zu sein, dann klappt das auch und dein Leben läuft rund.

    Ich kann es nicht empfehlen.

    16 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Neue Sichtweise auf die Dinge

    In dem Buch findet ein Dialog zwischen einem Gelehrten und einem Jungen Mann statt. Die Stimme des jungen Mannes und seine teils überspitzen Äußerungen gefielen mir gar nicht. Weiterhin ist der Title des Buchs verwirrend, denn es wird ausschließlich über die Individualpsychologie von Alfred Adler gesprochen, die zwar den Title des Buchs als Thema hat, aber darauf nicht ausgerichtet ist.

    Dennoch:
    Für mich ist ein Buch gelungen, wenn es mir eine neue Sichtweise auf die Dinge geben kann. In vielen Bücher wird immer nur vom selben gesprochen und es gibt wenig bis gar nichts Neues, was man für sich mit nehmen kann. Wenn ein Buch es schafft neue Sichtweisen zu zeigen, ganz gleichgültig ob man mit diesen übereinstimmt, dann ist es unbezahlbar, denn es verändert das Denken und damit ein selbst. Dieses Buch gehört dazu. Ja, wie von manchen hier angemerkt sind die Theorien gewagt und geben Grund zur Skepsis. Dennoch sind sie (für mich) neu und geben eine Menge Stoff zum Nachdenken. Letztendlich ist es nur wichtig, wie viel man für sich selbst mitnehmen und adaptieren kann. Für mich definitiv eine Bereicherung.

    126 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Besserer Titel: Adlersche Psychologie

    Finde, dass die Wahl des Titels dieses Buches zu sehr an der Vermarktungsfähigkeit ausgerichtet wurde. Im Prinzip geht es in dem Buch um die Lehre der Adlerschen Psychologie - und diese liefert nur einen Teil der Antworten auf das Themas, das der Titel vorzugeben scheint. Mir geht es in diesem Buch außerdem (subjektive Wahrnehmung) irgendwann auf den Keks, dass ein junger naiver Mann ständig von einem älteren Alleswisser korrigiert und eines Besseren belehrt wird - was irgendwie konträr zur Adler Lehre steht; von wegen: Alle stehen auf einer Stufe... irgendwie widerlegt die gewählte Szenerie dieses Buchs damit den Inhalt selbst.

    266 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      2 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Gefährlich, Triggergefahr

    Zuerst sollte ich vielleicht sagen, dass ich mich mit den Theorien von Adler noch nie auseinandergesetzt habe, hätte ich das getan, hätte ich dieses Hörbuch nie gekauft. Ich würde also jedem vor der Anschaffung dieses Buches raten sich zumindest kurz anzusehen ob er mit Adler etwas anfangen kann.

    Ich verstehe nicht wie dieses Buch so wahnsinnig viele gute Bewertungen haben kann.
    Ich selber habe eine traumatische Kindheit und einen langen, andauernden, Leidensweg hinter mir und die Aussagen in diesem Buch (zugegeben, ich habe nur die ersten 1,5 Stunden durchgehalten) waren wie ein Schlag mitten ins Gesicht. Für Leute die selbst traumatisiert sind möchte ich an dieser Stelle eine deutliche Trigger-Warnung aussprechen. Opfer neigen dazu sich selbst die Schuld an dem Geschehenen zu geben und es ist ein unglaublich langer und schwerer Weg solche Gedanken gerade zu rücken, dieses Buch vermittelt mir jetzt dazu noch das Gefühl, dass mein Trauma nicht existent ist und ich mich ganz alleine dafür entschieden habe seit Jahren zu leiden. Und ja, das mag im Nachhinein auch wieder etwas relativiert werden, aber die Botschaft ist angekommen und trägt dazu bei, dass ich mich noch schuldiger fühle.
    Ich beschäftige mich nun seit knapp 20 Jahren sehr intensiv mit Psychologie, natürlich auch durch die eigene Therapie, und vielleicht bin ich deswegen einfach schon ein zu beschriebenes Blatt um den Theorien von Adler etwas abgewinnen zu können. Für andere Menschen mag das Buch eine Hilfe sein, mich mach es einfach nur unglaublich wütend.

    Der Dialog zwischen den beiden Protagonisten ist schlecht geschrieben, gestellt und unlogisch. Die Sprecher an sich sind nicht schlecht, aber die Art wie die Dialoge gesprochen werden empfinde ich als drüber. Eine etwas weniger intensive Betonung wäre m. E. besser gewesen, so macht mich der Philosoph vor allem eins, nämlich aggressiv.

    Wie schon erwähnt bin ich kein unbeschriebenes Blatt und deshalb vielleicht etwas voreingenommen, aber ich möchte wirklich jedem dringend ans Herz legen sich zuerst kurz anzuschauen ob man mit Adlers Ansichten etwas anfangen kann, dieses Buch ist nämlich nichts anderes als eine Erläuterung dieser.

    8 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Adlers Individualpsychologie in Kalendersprüche n

    Obschon die Sprecher gut anzuhören sind ist der inhaltliche Teil keineswegs identisch mit einer allgemeinen Lesart von Adlers Individualpsychologie. Das Buch ist viel mehr ein Lebensratgeber voller Kalendersprüche.

    7 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Faszinierende Denkanstöße

    Ich höre das Buch bereits zum dritten Mal und werde einfach nicht müde den philosophischen Anstößen Adlers zu lauschen die hier in einem wunderbar amüsant und brillant synchronisiertem Dialog vorgetragen werden. Ganz klare Kaufempfehlung für Freunde neuer Gedanken : )

    107 Leute fanden das hilfreich