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Inhaltsangabe

"Literaturbetrieb", "Urheberrecht", "Unterhaltung" kontra 'seriöse Literatur', dies sind nicht einfach die abgedroschenen Schlagworte von heute, sondern die traumatischen Erfahrungen Luciens zur Zeit des Empire, und seine verlorenen Illusionen sind die Illusionen von der Autonomie der Kunst und der Reinheit des Geistes und der Liebe...
©2009 Diogenes Verlag (P)2011 parlando + SR

Kritikerstimmen

Balzacs Verlorene Illusionen sollte ein jeder Mensch gelesen haben.
-- Die Zeit

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    62
  • 4 Sterne
    19
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Sprecher

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Geschichte

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  • Paul
  • München, Deutschland
  • 01.11.2012

Hartes Brot

Das Eintauchen in die vergangene Welt Frankreichs des 19ten Jahrhunderts erfordert viel Durchhaltevermögen. Die von Balzac beschriebene Verhältnisse erinnern durchaus an unsere Zeit mit ihren spätkapitalistischen Verhaltensweisen. Beschrieben wird das Schicksal junger Leute mit ihren Kämpfen um ihren Platz in der Gesellschaft und wie sie von den herrschenden Klassen nach allen Fäden ausgenutzt und ausgetrickst werden.

Insofern lohnt es, das Hörbuch bis zu seinem einigermaßen glücklichen Ausgang zu hören. Aber es ist ein hartes Brot, bis zum Ende durchzuhalten.

20 von 22 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Toller Vorleser

Balzac! Mehr ist zur Geschichte nicht zu sagen!
Großes Lob an den Leser. Ich fand die Stimme unaufdringlich und sehr angenehm!!!

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Fesselnde Geschichte über Intrigen im 19. JH

Der Roman zeigt, wie Intrigen und Hinterhältigkeit zur Menschheit offenbar gehört, egal, in welchem Zeitalter sie sich gerade aufhält. Detailgenau erzählt und spannend. Die Stimme des Sprechers kann zwar auf die Nerven gehen, er liest jedoch voll Empathie und ist mitreissend.

3 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

GROSSE LITERATUR / GUTER SPRECHER

Nur noch gut 1 1/2 Stunden bis zum Ende dieses gewaltigen Werkes. Schon während des ganzen letzten Drittels konnte ich kaum mehr an mich halten, um noch lange vor dem Ende meine sich langsam steigernde Empörung irgendwie los zu werden.
Aber zuerst mal: Dieser Roman fesselt und ist ohne Zweifel einer der Klassiker die man gelesen / gehört haben muss. Andere Rezensenten (vor allem unter den Amazon-Rezensionen) haben sich ausführlich und intelligent über dieses Werk geäussert so dass ich mir diesbezügliche Beschreibungen gerne spare.
Persönlich meine ich, dass dieses Werk vermutlich eher gelesen oder zumindest mehr als 1 mal gehört werden sollte. Die Handllung - vor allem wenn es um die Intrigen des wer gegen wen und dann wieder umgekehrt während Luciens Zeit in Paris geht - steigert sich teilweise ins Exzessive und ist nur noch schwer zu verfolgen. Auch in den von mir in meiner Jugend gelesenen Dostojewski Romanen gibt es unzählige Personen (russische Namen) die ich jedoch gut auseinanderhalten konnte und immer wusste von wem die Rede war. Anders bei dieser Balzac-Lesung. Viele, viele Personen, ebenso viele Namen und dazu wirkt jeder gegen jeden so dass zuletzt - für mich - oft nicht mehr klar war, von wem die Rede ist. Kann sein, dass ich persönlich gelesene Namen besser behalten kann als gehörte und letztere wenn es um gefühlte 100 oder mehr Namen geht je nach Verwirrungen in den Handlungssträngen den Inhabern nicht mehr zuverlässig zuordnen kann.
Also keinesfalls ein Buch zum nebenbei hören da es alle Aufmerksam fordert und verdient.
Meine anfangs erwähnte Empörung gilt hingegen den beinahe ausnahmslos verwerflichen Charakteren des Romans - Lucien inbegriffen. Ich will annehmen, dass der Autor bewusst übertrieben hat denn - wenngleich ich selbst der Welt, der Gesellschaft und ihrer auch heute stattfindenden haarsträubenden Narreteien und Fiesheiten ohne jede Illusion gegenüberstehe - so sträubt sich doch alles in mir, dass es nur derart hinterhältig, dumm, fies, mies, dreckig und gemein zugegangen sein soll oder immer noch geht. Ich hatte mich vor allem im letzten Drittel richtiggehend mit einer Wut auf diese Personen aufgeladen wo einer dem anderen die Butter auf dem Brot nicht gönnt. Nur Falschheit, Intrigen und die Lust, andere förmlich zu vernichten. Eine gut gehende Druckerei gönnt der vor dem Ruin stehenden tapferen Frau den Druck eines kleinen Almanach nicht..... Alles falsche Schweine, hinterhältigste Charaktere, böses Gesindel. Ein paar wenige Personen überzeugen: David naiv, gutmütig - Luciens Schwester (allerdings auch zu sehr von Ihrem ach so talentierten Bruder überzeugt) - seine Mutter - die ersten Freunde in Paris (von denen einer ja den ach so grossartigen und einzigen Roman den "Dichters" erst so umschrieb dass er wirklich ein Meisterwerk war). Fraglich ist auch wie ein geächteter und aus der grossen Gesellschaft ausgestossener dank einiger billiger Schmähartikel plötzlich ein derart gefeierter Star in dieser High Society werden konnte, usw.
Was soll's. Ich empfinde diesen ohne Zweifel grossen Roman als eine trotzdem deprimierende Ausgeburt der Hölle weil ich mindestens 98 von hundert Protagonisten nur wünschen würde, an ihrer dreckigen Art elendig zugrunde zu gehen. Darum flüchte ich mich in die Hoffnung, dieses menschliche Kroppzeug sei bewusst überzeichnet worden denn so ausnahmslos mies kann es damals nicht gewesen und darf es auch heute nicht sein. Was für eine unsägliche Menschenbrut Monsieur Balzac!!

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich