Jetzt kostenlos testen

Tagebücher 1919

Sprecher: Org Dubonton
Spieldauer: 2 Std. und 24 Min.
3.5 out of 5 stars (2 Bewertungen)

Danach 9,95 € pro Monat. Jederzeit kündbar.

ODER
Im Warenkorb

Inhaltsangabe

Ein Glücksfall für die Historiker: Harry Graf Kessler (1868 - 1937) beschreibt bis in die Kleinigkeiten das rastlose Berlin, die schwächelnden Politiker, die aufgeregten Künstler und vor allen Dingen das Unwesen der Straßenkämpfe mit ihren Panzerwagen und Maschinengewehren. Und er schaut genau hin.

In ihrer Audible-Bibliothek auf unserer Website finden Sie für dieses Hörbuch eine PDF-Datei mit zusätzlichem Material.

©gemeinfrei (P)2020 LILYLA Hörbuch-Editionen

Das könnte Ihnen auch gefallen

Das sagen andere Hörer zu Tagebücher 1919

Bewertung
Gesamt
  • 3.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    1
  • 4 Sterne
    0
  • 3 Sterne
    0
  • 2 Sterne
    1
  • 1 Stern
    0
Sprecher
  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    1
  • 4 Sterne
    0
  • 3 Sterne
    1
  • 2 Sterne
    0
  • 1 Stern
    0
Geschichte
  • 3.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    1
  • 4 Sterne
    0
  • 3 Sterne
    0
  • 2 Sterne
    1
  • 1 Stern
    0

Rezensionen - mit Klick auf einen der beiden Reiter können Sie die Quelle der Rezensionen bestimmen.

Sortieren nach:
Filtern:
  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ein wunderbarer Zeitzeuge, klug und aufmerksam

Harry Graf Kessler ist in vielerlei Hinsicht die beste Quelle, die wir haben, wenn wir uns in die Zeiten, die er in seinen Tagebüchern beschreibt - also das Ende des 19. und der Beginn ds 20. Jahrhunderts - führt und wir mit ihm - ohne zu wissen, was in der nächsten Stunde geschehen wird - die Ereignisse nach dem Ende des ersten Weltkriegs sozusagen "live" erleben dürfen. Als Diplomat und Mäzen kennt er jeden und alle, sie sitzen in seinem Salon und er beschreibt sie uns alle lebendig und mit dem messerscharfen Blick eines großen Europäers, seiner Zeit weit voraus.

Es ist ein Vergnügen, ihm beim Denken zuhören zu dürfen.

Wie Retif de Bretonne für den Vorabend und die Ereignisse in der frühen franz. Revolution oder Samuel Pepys für die Ära Elisabeth I., der Pest und dem großen Brand in London, die wie er ohne das Wissen um die Zukunft ihre Zeit lebendig werden lassen, gehört auch Kessler zu den Vorläufern dessen, was heute Blogger ihre Zeit in allerdings öffentlichen Tagebüchern festzuhalten versuchen. Leider mangelt es unserer Zeit an Kesslers, de Bretonnes oder Pepys

Der Sprecher ist sehr gut und man wünscht sich, daß auch die Tagebücher des frühen 20. Jahrhunderts auf diese Art eingelesen veröffentlicht werden könnten. Wie die von Samuel Pepys, von dem es nur eine englische Fassung gibt, oder die von Retif de Bretonne, so schön auch der bisher veröffentlichte Teil sein mag.

Die Tagebücher 1918, 1919 jedenfalls sind ein schöner Anfang.