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    Inhaltsangabe

    Über einen Zeitraum von mehr als 35 Jahren, beginnend mit der ersten Veröffentlichung des jungen Autors im Suhrkamp Verlag im Jahr 1965, besprachen Peter Handke und sein Verleger Siegfried Unseld das ihnen Wichtigste schriftlich: die Literatur und die Bücher.

    Ihr Briefwechsel eröffnet völlig neue Einsichten in die Bedingungen des Schreibens und der Verbreitung von Büchern, zeigt beider unablässiges Arbeiten an neuen Ausdrucksformen sowie die entsprechenden materiellen, geographischen, politischen und persönlichen Begleitumstände. Konflikte zwischen beiden sind so unausweichlich wie deren Beilegung - denn für Peter Handke wie für Siegfried Unseld gilt: allein die Literatur schafft Möglichkeiten eines freien Lebens, in dem Phasen des Glücks vorherrschen können.

    Der Briefwechsel wird gelesen von Jens Harzer und Ulrich Noethen und kommentiert von Raimund Fellinger, dem langjährigen Lektor von Peter Handke.

    ©2012 Suhrkamp Verlag Berlin. Herausgegeben von Raimund Fellinger und Katharina Pektor (P)2013 speak low

    Kritikerstimmen

    Ein großes Buch. Ein noch größeres Hörbuch.
    -- hr2-Hörbuchbestenliste

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    • Gesamt
      4 out of 5 stars

    Handke erinnert an Mythenmetz

    Natürlich kennt wahrscheinlich niemand der Peter Handke liest Hildegunst von Mythenmetz den berühmtesten Schriftsteller Zamoniens den Walter Moers erdacht hat. Doch genau das war meine erste Assosiation als ich den Briefen Handkes lauschte. Trotzdem haben mir die Briefe Spaß gemacht. Nett anzuhören und gut vorgetragen. Vor allem der Sprecher der den Handke macht versteht es gut dieses anklagende, labile auch oft zerbrechliche was Handke mMn hat rüberzubringen.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
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    • Sprecher
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    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Die Kunst der schriftlichen Mediation

    beherrschte Unseld virtuos. Wann immer Handke von einem einzelnen Wort gekränkt war (etwa die Formulierung, Handke "sitze" da und schreibe), konnte ihn der Verleger besänftigen. Hier kann sich die Generation Twitter eine Scheibe abschneiden. Ich habe auch den Bernhard-Briefwechsel mit Vergnügen gehört und finde, er war lustiger und deftiger beim Aushandeln von Zahlungsmodalitäten. Bei Handke ist es eher ein verletzliches Genöle. Dennoch manchmal zum Schreien komisch, wie er seine Sensibilitäten in Worte kleidet. Die Schauspieler Harzer und Noethen mache ihre Arbeit grandios. Natürlich auf Hochdeutsch. Man könnte sich ja durchaus ein wenig Dialekt vorstellen, wenn ein Kärntner mit einem Schwaben korrespondiert.