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Briefwechsel

Spieldauer: 3 Std. und 59 Min.
5 out of 5 stars (48 Bewertungen)
Regulärer Preis: 13,95 €
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Inhaltsangabe

Von reizenden Komplimenten für die "geliebte Bibliothek Suhrkamp" bis zu Schimpftiraden über die "hundsgemeinen Hinschlachtung" eines seiner Theaterstücke, von gnadenlosem Geschacher um Honorare und Vorschüsse bis zu tiefem Verständnis eines Verlegers für seinen komplizierten Autor: Der von 1961 bis 1988 reichende Briefwechsel zwischen Thomas Bernhard und Siegfried Unseld ist stets ein fesselndes Zwei-Personen-Stück. Und wer könnte dieses Beziehungsdrama besser verkörpern als die beiden Doyen des Burgtheaters, Gert Voss und Peter Simonischek?
(c) + (p) 2009 Der Hörverlag

Kritikerstimmen



So etwas Vergnügliches hatte man lange nicht im Ohr!
-- Frankfurter Neue Presse


Simonischek und Voss sind köstlich darin, der Atmosphäre zwischen Bernhard und seinem Verleger Unseld den perfekten Ton zu geben. Ein rethorischer Schlagabtausch.
-- Oberösterreichische Nachrichten

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

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Sprecher

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Geschichte

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überaus vergnüglich

Der Briefwechsel zwischen Thomas Bernhard und Siegfried Unseld ist geprägt von Misstrauen, Egozentrik und Weltverachtung bei Bernhard und von Engelsgeduld, Verständnis und fast väterlicher Toleranz bei Unseld.Nichtsdestotrotz oder gerade wegen dieser Haltung ist Bernhard ein Genie und das kann er nicht einmal in seinen Brieftexten verleugnen. Auch hier ist seine melodiöse Sprache ein Vergnügen - und vielleicht ein kleiner Trost für Unseld, der natürlich auch weiß, auf welcher Seite sein Brot gebuttert ist.Das alles großartig in Szene gesetzt von 2 hervorragenden Schaupielern. Empfehlung!

5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • brodski
  • Bad Salzuflen, Deutschland
  • 06.04.2011

Ohne den Briefwechsel mit Unseld versteht man Bernhard nicht

Selbst unabhängig davon, dass Voss und Simonischek die idealen Besetzungen für diese Charaktere sind, ist dieses Hörbuch eine einzige Freude. Ohne den Briefwechsel zu kennen, kann man den Menschen Bernhard nicht verstehen. Aber das Buch, da es die gesamte Korrespondenz umfasst, enthält auch viele Passagen, auf die man gerne verzichten würde. Dieses Hörbuch gibt einen großartigen Einblick in das Verhältnis dieser beiden Literaturgrößen, indem es sich auf die wichtigen Momente ihrer "Zusammenarbeit" beschränkt. So eine Auswahl ist immer subjektiv und ihrer Natur nach ein Kompromiss. Aber hier ist das Resultat stimmig. Und durch die großartigen Schauspieler bekommt er Briefwechsel eine zusätzliche emotional Erlebbarkeit, die ich bei der Lektüre des Buches nicht hatte.

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

zwei Männer, die umeinander ringen

Wer hätte gedacht, dass ein Briefwechsel zwischen einem Verleger und einem Autor so mitreissend sein kann? Den beiden "Vorlesern" mag man immer weiter zuhören, bis leider das Ende kommt.
Nicht nur für Menschen interessant, die sich für das Metier Verlagswesen interessieren, da die Briefe nebenbei vieles zur Zeitgeschichte beleuchten. Die beiden Schreiber werden so lebendig, dass sie einem ans Herz wachsen. Ich vermisse deren Stimmen jetzt schon.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Statt eines Verhandlungs-Ratgebers

...sollten sich angehende Managementkräfte lieber diesen Briefwechsel anhören. Denn es geht um 80 Prozent darum, wie Bernhard mehr Kohle will. Und unterhaltsamer, als seinem Verleger damit zu drohen, Holzfäller oder LKW-Kontrolleur zu werden, kann man das nicht machen. Außerdem hängt natürlich noch ein Vierteljahrhundert österreichisch-bundesrepublikanischer Geistesgeschichte mit dran.

Die Produktion dieses Genres (ein Briefwechsel als dramatischer Dialog) von 2008 ist rundum gelungen. Wobei man blasphemischerweise sagen muss, dass Gert Voss nicht der beste Vorleser war. Er schmatzt und schnauft sich durch den Text, betont teilweise Satzmelodien falsch (einmal gibt es sogar einen hörbaren einen Bruch in der Aufnahme). So entsteht eine ironische Distanz zu Unselds Briefen, die es eigentlich nicht braucht. Aber andererseits sagt Bernhard selbst: "Es gibt nichts widerwärtigeres und sinnloseres als vorzulesen".