Verzweiflung
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Gesprochen von:
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Gert Westphal
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Von:
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Vladimir Nabokov
Über diesen Titel
Mit beklemmender Intensität von Gert Westphal gelesen tritt schon in Nabokovs frühem Werk dessen schriftstellerische Meisterschaft klar zu Tage.©2018 DAV (P)2018 DAV
Title wird immer ganz leise, schlechte Aufnahme
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Nabokow weiß alles über den Wahnsinn!
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Fantastisch
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Nabokov bezieht sich beständig auf das wohl bekannteste Meisterwerk Dostojewskis, und auf ihn selbst und seine überaus spannende Vorgehensweise. Während nämlich Dostojewski die Kunstfertigkeit besitzt in der Wirkung des easy listening, bzw. des rauschhaften Dahinfließens der Zeit zu schreiben, das wie ein Märchen jeder Mensch versteht, ist der hochgebildete Literaturwissenschaftler Nabokov etwas sperriger und dennoch weitgehend eingängig.
Die Handlung spielt in den 30er Jahren im Umkreis von Berlin, wo Nabokov zu dieser Zeit lebte. Während Dostojewski viele Jahrzehnte vor seinem Landsmann den studentischen Mörder Raskolnikow seinen brutalen Wunschtraum realisieren lässt, und sodann im Stile magischen Realismus die Weltordnung sich wie von selbst wieder harmonisiert, d.h. hier kurz veranschaulicht, dass im Schoße einer jungen Prostituierten Raskolnikow zu Reue findet, ein weiteres Beispiel, dass eine für verrückt gehaltene Mutter, stark erkrankt, kurz daraufhin sterbend, ihre Herkunft zeigen will, ihren Stand (Wunschtraum oder Wahrheit?) und auf der Straße zur allgemeinen Irritation ihre Kinder als Adelige vorführt, diese Aufführung selbst (als Straßenkünstler) führt dieses Vorhaben eher ad absurdum, ... doch dann ... tritt wie ein Wunder wirklich noch ein adeliger Gönner auf, der die Zukunft der baldigen Waisen absichert. Bei Dostojewski gibt es so noch einen Glauben, eine heilige Ordnung. Dies fehlt bei Nabokov als modernem Autor, das Böse ist banal, eitel, der Wunschtraum platzt noch nicht einmal, in der entstehenden Gereiztheit wird die Diskrepanz zwischen Wunsch und Welt offenbar. Hierin erinnert es an den berühmten Film der Weimarer Republik, M, eine Stadt sucht einen Mörder.
Dostojewski hatte sein Werk in Teilen 1865 in Wiesbaden verfasst, diese deutsche Entstehungsgeschichte hat es mit Verzweiflung gemein. Besonders an dem Werk finde ich die zwischenmenschliche Spannung. Der sich überlegen darstellende Protagonist hat wenig Sinn für die armen Lebenskünstler mit denen er beständig verkehrt, dabei steht er selbst vor dem Bankrott und seine Frau lebt intimer mit ihrem Cousin zusammen als mit ihm, der auf diese Weise angedeutete Inzest, wie später in Lolita oder Ada ist bei Nabokov ein Hauptspannungsmotiv.
Raskolnikow 2.0
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