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    Inhaltsangabe

    Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit einer Art mechanischer Präzision spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B., ein österreichischer Emigrant, greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Er hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. Er schlägt den Weltmeister in der ersten Partie souverän, läßt sich aber, eigentlich gegen seinen Willen, auf eine Revanche ein. Während dieser zweiten Partie ergreift ihn wieder das Nervenfieber: er bricht die Partie ab und wird nie wieder ein Schachbrett berühren.
    (c)+(p) 2009 Argon Verlag Berlin

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    Das sagen andere Hörer zu Schachnovelle

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    Geschichte
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    • Gesamt
      5 out of 5 stars

    Schachnovelle - immer noch aktuell

    Als ich den Titel beim Stöbern fand, musste ich zunächst an meine Schulzeit und die damalige Lektüre denken.
    Das Spiel mit Wahn und Wahnsinn hatte mich bereits damals fasziniert. Und die kunstvolle Verschränkung zwischen Rahmen- und Binnenhandlung war etwas in dieser Form völlig neues.
    C.M. Herbst schafft es hervorragend, hier die verschiedenen Ebenen herauszuarbeiten, gibt dem Wahn und Wahnsinn Klang. An einigen Stellen will man innehalten, der Geschichte entfliehen, doch genauso wie Dr. B. ist man gefangen. Doch glücklicherweise nicht in einsamen 4 Wänden sondern "nur" in den 145 Minuten.
    Nicht nur für den Deutschunterricht immer noch absolut empfehlenswert!

    4 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars

    Atmosph?rischer Klassiker

    Die Novelle ist super - ebenso wie der Sprecher. dem ist kaum etwas hinzuzuf?gen.

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars

    Klassiker gut vorgelesen

    Als ich das Hörbuch anschaltete, war ich zunächst überrascht, dass Herr Herbst der Vorleser war. Nachdem ich schon Stromberg und Resturlaub gehört hatte, war ich mir nicht sicher, wie das mit dem Klassiker Schachnovelle zusammenpasste. Aber Hut ab, Herr Herbst ist ein ausgezeichneter Vorleser!
    Über den Inhalt der Schachnovelle braucht man wohl nicht viele Worte verlieren, eine besondere und fesselnde Geschichte.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars

    Absolut Hörenswert

    ...und so hervorragend gut gelesen....ein wahres Hörvergnügen......Inhalt ist sicher nicht leicht verdaulich, mir ging es zumindest nach.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Hingerissen und angewidert

    Es macht mich sehr nachdenklich beim lauschen einer Erzählung über die Genialität des Irrsinns eines zwar intelligenten, nun vollkommen zerstörten Artgenossen.
    Die Novelle, auf das Vorzüglichste vorgetragen von C. M. Herbst, ist an sich mehr als mitreißend. Das Ende und überhaupt der ganze Hergang der Geschichte ist absolut absehbar. Der geneigte Zuhörer / Leser weiß, was geschehen wird und ist doch -, muss doch geschockt und angewidert sein ob dieser verlorenen Seele. Gegangen durch die Hölle, kann sie nur auf diese eine Weise reagieren und handeln.
    ...aber was labbere ich? Es ist hohe Literatur, anerkannt von Tausenden als solche. Basta.
    Besser hätte man die Schachnovelle von S. Zweig meiner Meinung nach nicht vortragen können und ich bin dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die das Talent besitzen, so etwas zu können. Hut ab!

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Kurzweilig und fesselnd

    Spannende Story zum königlichen Spiel. Feine und gewählte Sprache, prima zu genießen. Dazu das Ganze meisterlich von CMH gelesen. Ich habe das Hörbuch in einem Weg durch verschlungen.

    • Gesamt
      2 out of 5 stars

    Überschaubare "Story" ohne Spannung

    Die Story ist in 2 Sätzen erzählt:
    Arroganter, Schachweltmeister wird von "No-Name" Schachspieler geschlagen.
    Grund: Er wurde von den Nazis in Einzelhaft eingesperrt und hatte nur ein Schach-Taschenbuch und dadurch konnte er Schach auswendig gegen sich sebst spielen.
    So, das war in Kurzform die komplette Handlung.
    Ich habe geschaut, ob ich nur ein Teil heruntergeladen hatte und es noch weitere Teile gab- Fehlanzeige, das war alles.
    Die 2 Sternchen bekommt Christoph Maria Herbst für das professionelle vorlesen.