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NSA - Nationales Sicherheits-Amt

Sprecher: Laura Maire
Spieldauer: 22 Std. und 14 Min.
4.5 out of 5 stars (4.190 Bewertungen)
Regulärer Preis: 39,95 €
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Inhaltsangabe

Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien - und deren totale Überwachung?

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet...
 

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©2018 Bastei Lübbe (P)2018 Lübbe Audio

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    2.758
  • 4 Sterne
    1.031
  • 3 Sterne
    269
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    93
  • 1 Stern
    39

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
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  • 4 Sterne
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  • 3 Sterne
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Geschichte

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    2.560
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Sehr interessant

Eigentlich wollte ich es nicht hoeren .. war dann aber sehr positiv ueberrascht.
Mit dem Thema drittes Reich bin ich seit ich denken kann bombardiert worden. Ob zu Hause, in der Schule, in Filmen oder in Büchern, irgendwann war es für mich einfach genug, daher war ich sehr skeptisch ob ich mir das Hörbuch anhören soll. Da ich viele Bücher des Autors gelesen habe, habe ich es doch gewagt und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte spielt in Weimar und wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt.
Ich will nicht „spoilern“ , daher nur in kürze: es behandelt die Frage wie sich das dritte Reich entwickelt hätte, wenn es damals schon das Internet, Smartphones und soziale Medien gegeben hätte.
Auch wenn die Ausgangssituation heute natürlich eine andere ist, ist die Story insgesamt damit sehr aktuell und wirft viele Fragen über unseren Umgang mit sozialen Medien etc auf.
Die Story selbst nimmt viele interessante Wendungen, ist kurzweilig und oftmals überraschend.
Ich kann es empfehlen.

41 von 44 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Großartig geschrieben, aber sehr beunruhigend.

Eine sehr konsequent durchdachte und den Handelnden gegenüber gnadenlose Geschichte. Nichts für schwache Nerven, wenn man einmal Sympathie für die Helden entwickelt hat. Historisch und technisch gut recherchiert und auch die Charaktere überzeugen mich. Und sehr spannend und mitreißend ist die Handlung, mit einigen überraschenden aber immer sehr glaubhaften Wendungen. Bei den von Eschbach gesetzten technologischen Voraussetzungen mag es vielleicht ein paar kleine Seltsamkeiten geben - aber das spielt keine Rolle für die Geschichte. Es geht hier vor allem darum zu zeigen, was mit der elektronischen Datenverarbreitungstechnik der letzten 30 Jahre in einer totalitären Diktatur möglich ist. Der Kniff dies an der Geschichte der Naziherrschaft aufzuhängen, ist großartig gelungen. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen und technischen Entwicklungen für mich ein sehr beunruhigender Text. Sehr, sehr hörenswert!!!!!

Laura Maire als Sprecherin macht einen klasse Job und die Ernsthaftigkeit ihrer Sprechweise passt gut in meinen Ohren für so eine harte Geschichte.

96 von 111 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Der Nazi als großer Bruder....

Eschbach hat ein Talent dafür aktuelle Themen in eine Karl-May-Geschichte zu verpacken, durch die man in die durchgespielten Szenarien geradezu hineingezogen wird und die möglichen Konsequenzen aus abstrakten technischen Entwicklungen am eigenen (fiktiven) Leibe erfährt. An diesem Buch reizte mich die "Was-wäre, wenn...gewesen" – Perspektive: Wie hätte das Leben im 3.Reich ausgesehen, hätten schon damals die heutigen elektronischen Überwachungsmethoden existiert? Die Antwort ist etwas enttäuschend: Genau wie heute, nur mit Votels auf dem Stand der frühen 2000er und Haushaltsgeräten aus den 80er Jahren zusammen mit etwas antiquierteren ästhetischen und moralischen Vorstellungen. Die alternative Geschichte nach Erfindung des Analytical Engines, 100 Jahre zuvor, scheint weitgehend parallel verlaufen zu sein. Die einzige hervorstechende Abweichung ist, daß der 1. Weltkrieg schon im Jahre 1917 endete. Wie es allerdings dazu kam, erfahren wir nicht: Traten die USA eher in den Krieg ein? Konnten Sie Truppenbewegungen und Materiallieferungen schneller organisieren? Wie genau kamen die Kommunisten dann eigentlich an die Macht (die Oktoberrevolution war ja erst im November 1917) und wie konnten sie sich so schnell konsolidieren, daß sie nach dem Krieg, Osteuropa unter Kontrolle bringen konnten? Wo genau kommt eigentlich die Ukraine ins Spiel, von der ständig die Rede ist – hat Sie in der Zwischenzeit als unabhängiger Staat existiert, wo es doch kein Brest-Litowsk gegeben zu haben scheint? Der Alternative Geschichtswissenschaftler auf seinem Heuboden, hätte dazu ruhig mal ein paar Worte verlieren können. Überhaupt ist die Funktionen dieses Arthurs in der Geschichte ziemlich fadenscheinig: er fällt als Deserteur praktisch vom Himmel: er hat Helene vorher nur einmal kurz auf einem Volksfest getroffen. Außer daß er aus einer Arbeiterfamilie stammt, erfahren wir praktisch nichts von ihm – obwohl er sich mit Helene doch stundenlang unterhält. Auch seine Beweggründe für den Selbstmord bleiben weitgehend im Dunkeln – War er so vernarrt in Helene? War er so schlimm depressiv? Haben ihn irgendwelche Auslandsagenten doch noch erwischt? Man hat den Eindruck, er solle in erster Linie der Belustigung Helenes dienen und dazu, die plötzliche Skepsis an ihrer Arbeit begründen, wegen der sie beginnt, Hintertürchen in ihre Programme zu schreiben. Hätten zu diesem Zweck nicht einfach Ruths Briefe etwas eher im Roman wieder auftauchen können – zusammen mit einer Begegnung mit "evakuierten" Juden – ob nun im Netz oder real? (Überhaupt ist es fast interessanter, was eben nicht in der Geschichte auftaucht – sei es in Auschwitz, sei es auf dem Ettelsberg in der Nähe von Weimar). Die größte Schwachstelle des Buches sind definitiv seine überzeichneten Protagonisten. Sobald die "Herrenmenschen in Schwarz" ihren Auftritt haben, bewegt sich der Roman in Richtung Groteske: nicht nur daß bei sämtlichen Nebenfiguren (eben wie in einem Karl-May-Roman, ) die Guten eben die Guten sind und die Bösen die Bösen sind – Nein : sie müssen auch noch so aussehen. Besonders der Herr von Argensleben (nebst seiner Sippschaft) scheint geradezu aus einem Weltkriegspropagandaplakat der Engländer herausgefallen zu sein. Was genau soll er eigentlich darstellen: Den häßlichen Deutschen oder die häßliche Wahrheit? Am besten gefällt mir in diesem Buch noch die Figur des Eugen Lettke. Zunächst erlebt er eine Art umgekehrte Emil-und-die-Detektive-Geschichte in Berlin. Dann entwickelt sich auch noch ein Fifty-Shades-of-Grey-Nebenplot, in dem "die blonde Bestie" mehr Frauen "beglückt" als die ganze Rote Armee zusammen - bis ihn die während des Krieges zunehmend selbstbewußteren und sexuell ausgehungerten Weiber die Potenz kosten und in eine tiefe Mitlebenskrise stürzen (wie man wohl damals gesagt hätte). Immerhin führt ihn diese Passion irgenwie zum Manhatten Projekt (aber hätte dazu nicht auch die Leidenschaft für diese eine spezielle Frau gereicht?) Wozu dieses seitenlange zitieren der Elektronischen Post dient, ist auch etwas unklar.- Soll hier der Kriegsgegner Amerika in schönen rosigen Farben gemalt werden? - Die Handlung bringt es jedenfalls nicht voran. Ein weiteres großes Manko in dem Roman ist es, die Begegnung der beiden Hauptpersonen mit historischen Persönlichkeiten zu Schildern (Hitler, Himmler, die Wissenschaftler um Heisenberg und Otto Hahn). Die Handlung ist so angelegt, daß man die Welt durch die Augen der Protagonisten sehen soll. Das mag einerseits günstig sein, weil es den Autor davor bewahrt die Situation aus der heutigen Perspektive und mit dem heutigen Wissen zu schildern und zu bewerten. Andererseits ist es wenig plausibel, daß ein einfacher Sachbearbeiter dazu bestellt wird, wenn Hitler seine wissenschaftliche Intellegenzia zusammenstaucht und dazu noch den Namen des neuen Projekts hinausposaunt (Thors Hammer). Hätte man derartige Szenen nicht auktorial erzählen – oder eben konsequent Lettke oder Helene die Konsequenzen ihrer Taten am Bildschirm entdecken lassen können? Das gleiche gilt für den "Live"-Bericht zur Aufspürung Anne Franks -inklusive Tagebuch. (Hätte Helene nicht im Nachgang dieser Geschichte die Deportation ihrer Freundin Ruth Mälzer mitbekommen und dadurch ihr "kritisches Bewußtsein" entwickeln können?) Man hat den Eindruck, hier sollte zwanghaft Schulbuchwissen in die Geschichte eingeflochten werden. Auch die Aufspürung der Weißen Rose und Georg Elsers fallen unter diesen Verdacht. Der weitere Kriegsverlauf nach 1942 bleibt dann wieder sehr unbestimmt. Helene wird auf einem Landsitz von der Welt und dem Weltnetz abgeschnitten. Eugen Lettke jagt sich eine Kugel in den Kopf – was nach Verlust seines Ansehens, seiner Mutter und seiner Leidenschaft wenigstens nachvollziehbar ist. Am Ende führt er eine vegetative Existenz als "Zuchthengst" im Lebensborn. Man fragt sich, wie viele kleine "Garps" dort wohl entstehen und wie die einmal die Welt sehen werden. Dann versucht Helene zu fliehen, nachdem ihr eine Fluchthelferin, so ähnlich wie ihr Arthur, aus heiterem Himmel vor die Füße fällt. Dann scheint es, als ob Eschbach Zweifel kamen, ob er Helene einfach so mit dem Dampfer nach Brasilien entfleuchen lassen soll: schließlich hat sie ja ein paar Tausend Menschen direkt auf dem Gewissen, die sie durch ihre wunderbare Begabung enttarnt hat und ein paar Millionen, die im Zuge ihrer Sabotage- und Spionagetätigkeit den Tod fanden. Also Pustekuchen mit dem brasilianischen Glück. Helene scheint allerdings selber keine größeren Gewissensbisse wegen ihres Tuns entwickelt zu haben. Zwar läßt sie sich mutwillig nach Auschwitz deportieren. - Doch scheinen es die unerträgliche Ehe und der ominöse Selbstmord ihres Liebhabers zu sein, die sie zu diesem Schritt treiben. Über Reflektionen zu ihrer Rolle zum Ausgang des Weltkrieg und bei den Verfolgungen erfährt man praktisch nichts. Als Moral von der Geschicht, treffen Sie am Ende zauberlehrlingshaft die Konsequenzen aus ihren eigenen Erfindungen. Was im Roman fehlt, ist eine wirkliche "alternative Geschichte", wie die Welt sich zu und nach einem deutschen Sieg im Zweiten Weltkrieg hätte entwickeln können. Möglicherweise weil es bereits mindestens zwei Bücher über diese Geschichte gibt : Sowohl "Schöne Neue Welt" (von 1930), als auch "1984" (von 1947) könnten nahtlos an dieses Buch anschließen (vielleicht aus "eurasischer" Perspektive erzählt).

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Da könnte man ja sehr ins grübeln kommen, was heute ja schon machbar ist.

Sehr lesenswert und gut recherchiert. Besonders die Umsetzung der Programmierung in für damalige Zeit ist gut gelungen.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Eins meiner besten

Es ist schwierig was über das Buch zu schreiben, ohne zu viel über den Inhalt zu verraten.

Es ist eine Fiktion, die erschreckend real ist. Sehr gekonnt 1938 mit 2018 vermengt. Immer spannend!! Für mich eines der besten Hörbücher, das ich erleben durfte.

Lag auch sehr an der Sprecherin, die Freude, Trostlosigkeit und die Nüchternheit jener Zeit vermittelt hat.

20 von 26 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Eschbach, gewohnt genial

Beim Lesen der Inhaltsangabe dachte ich noch, dass es schon ein schwieriger Stoff ist, ob das Eschbach so hinbekommt?
Da ich jeden Eschbach lese und höre, war die Entscheidung keine wirkliche, dieses HB zu hören. Und... was soll ich sagen, Hr. Eschbach liefert einfach immer eine genial konstruierte Geschichte ab. Die Charaktere sind durchgängig und sehr tiefgehend beschrieben, man versteht in gewisser Weise die Beweggründe der beiden Protagonisten.

Wie selbstverständlich nutzen wir in unserer Welt die Kommunikationsmittel, geben unsere Daten preis, kaufen online, "telephonieren", nutzen (manchmal nicht ganz freiwillig ;) ) Smartzähler für die Stromabrechnungen und quatschen ALEXA voll. An sich erstmal unproblematisch, leben wir ja in einer Demokratie. Sicherlich macht sich jeder so seine Gedanken darüber, ob es gut so ist, aber auf alles verzichten will keiner.

Jetzt kommt Eschbach ins Spiel, er versetzt unsere "Errungenschaften" in die Zeit des Nationalsozialismus und entwickelt Ideen effizient diese Informationen für die Ideologien dieser Zeit zu nutzen. Neben dem staatlichen Missbrauch der Daten für das "Reich" entwickeln die beiden Protagonisten ihre eigenen Methoden mit der Datenflut umzugehen. Einerseits der persönliche Rachefeldzug des Einen, andererseits die Entwicklung zur Antagonistin, ob der Arisierung durch den Nationalsozialismus.

Herr Eschbach, Chapeau

Die Sprecherin Laura Maire kannte ich noch nicht, anfangs etwas ungewohnt, aber angenehm zu hören. Für die Protagonistin m.E. eine geeignete Wahl.

26 von 34 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

zerrissen

Ja, mit Sprecherinnen tue ich mich auch oft schwer (besonders mit deren häufiger Bemühtheit, in der sie Männerdialoge "darstellen"), aber aus der Geschichte, in der vieles aus der Innenansicht der Protagonistin beschrieben wird, erschließt sich diese Notwendigkeit eigentlich sehr schnell.

Die Geschichte selbst habe ich in unterschiedlichen Phasen wahrgenommen. Anfangs fragte ich mich, ob es dieser umfänglichen Erläuterungen zur Situation wirklich bedurfte, konnte mich auch hier und da des Lächelns nicht erwehren, wenn allzu sehr ins Detail gegangene Darstellungen zwar wieder einmal von der sehr guten Recherche Eschbachs zeugen, aber für die Geschichte nichts anderes taten, als ihre Entwicklung in die Länge zu ziehen. Schnell belächelte ich die der heutigen vergleichbare Naivität, mit der Menschen an die vorgezogene technische Entwicklung herangingen und scheinbar nicht deren Möglichkeiten abzusehen in der Lage waren. Aber solche Naivlinge laufen heute ja noch zuhauf durch die Welt, die meinen "Ich habe nichts zu verbergen." Ja, ne, is klar.

In einer weiteren Phase wunderte ich mich, dass selbst in den Tiefen des Systems steckende Menschen die Tragweite ihres Tuns nicht zu überschauen in der Lage waren. Doch sofort fielen mir Wissenschaftler die Menge ein, die mit einer gewissen Betriebsblindheit an Dingen zum vermeintlich Guten geforscht hatten, um dann festzustellen, dass ihre Resultate auch und mehrheitlich so viel Schlechtes hervorgebracht hatten.


Und in der quasi letzten Phase staunte ich, dass in einer bekannt bösartigen Zeit mit all ihren ebenfalls bekannten Gräueltaten für die Beteiligten vieles und über lange Zeit eigentlich ja immer wieder ziemlich gut ausgeht. Wollte uns Eschbach da vor grausamen Dingen beschützen?


Insgesamt verstehe ich Eschbachs Buch als eine Warnung vor zu viel technischer Überwachung (und das, obwohl ich ihn bislang für technikaffin hielt), die sich als Lebenserleichterung darstellt und doch nicht ohne kritischen Blick betrachtet werden sollte. Wer bislang nicht verstanden hat, was die "Segnungen" der modernen Technik auch bewirken, dass sie Freiheit und gleichzeitig Unfreiheit bewirken können, je nachdem, in wessen Hand sie liegt, der wird es spätestens beim Lesen dieses Buches begreifen, das aus gutem Grund in einer anderen als unserer heutigen Zeit angesiedelt ist.
Nicht, dass wir nicht schon im Hier und Heute gute Gründe hätten, unser öffentliches Verhalten einer kritischen Betrachtung zu unterziehen.



52 von 70 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Großartige Sprecherin, gutes Buch!

Das Thema der Geschichte ist raffiniert gewählt; In einem alternativen Arm der Geschichte besitzt das Dritte Reich bereits Computer und hat Zugang zum "Weltnetz". Konsequent werden in einer packenden Geschichte die Folgen hieraus als mahnender Spiegel unserer heutigen Zeit erzählt aus den Augen zweier Protagonisten.
Die Leserin ist grandios! Sie beherrscht alle Nuancen und weiss unaufdringlich, aber spannend zu erzählen! Man kann ihr stundenlang zuhören! Ich habe jetzt eine neue Lieblingsvorleserin!

4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

genial

Herr Eschbach schafft es bei mir immer, mich zu fesseln.
Es ist wieder ein super spannendes Buch. Von mir aus hätte es noch unendlich viele Stunden weitergehen können.
Die Sprecherin hat eine sehr junge erfrischende Stimme und am Anfang musste ich mich daran gewöhnen, weil ich am liebsten Herrn Natan höre, aber es ging ziemlich schnell und sie überzeugte mich nicht tauschen zu wollen.
Ich kann dieses Hörbuch absolut weiter empfehlen.

4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Auf erschreckende Art gruselig

Ein sehr beeindruckendes Buch. Es ist so realistisch und dadurch so gruselig, dass es mich manchmal geschüttelt hat. Bis zum Ende spannend. Genial!!!

4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich