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    Inhaltsangabe

    In der britischen Kolonie Gibraltar findet eine streng geheime Anti-Terror-Operation statt: Ein islamistischer Waffenkäufer soll entführt werden. Die Drahtzieher: Fergus Quinn, ein hochrangiges Regierungsmitglied, und Jay Crispin, Chef einer internationalen Sicherheitsfirma. Toby Bell, ein Mitarbeiter Quinns, stolpert über die geheime Aktion. Irgendetwas ist an der Sache faul und soll vertuscht werden. Seine Nachforschungen bringen ihn in eine gefährliche Lage. Toby muss sich zwischen seinem Gewissen und der Verpflichtung gegenüber dem britischen Geheimdienst entscheiden.

    John le Carrés neuer Roman ist hochaktuell und brisant.

    ©2013 Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin (P)2013 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

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    Das sagen andere Hörer zu Empfindliche Wahrheit

    Bewertung
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    Sprecher
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    Geschichte
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      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Eine aktuelle und intelligente Spionagegeschichte

    John le Carré ist ja mittlerweile seit einem halben Jahrhundert eine Institution des Genres Spionage-Roman, und das auf höchstem Niveau. Natürlich wird derjenige enttäuscht, der hier den Hollywood-James-Bond oder eine Action wie aus Bourne-Geschichten erwartet. Es ist eine intelligente Geschichte mit intelligenten Dialogen und empathischen Szenen, kaum, dass eine clanestine Aktion geschilder würde.
    Aber auch hier erwartet man von dem erfahrenen und exzellenten Erzähler nicht zu viel, wenn man einen stringent erzählten Plot um eine fehlgeschlagene Operation zur Eliminierung einer dieser Zielpersonen des Kriegs gegen den Terror erwartet. Die Erzählung kreist um die Erinnerung der Teilnehmer, eines älteren Beamten des Foreign Office als rotem Telefon seines Ministers während der Aktion und um einen jungen und vom Ehrgeiz getriebenen Mitarbeiter, der als Assistent des Außenministers wissen wollte, was im Ministerium gespielt wurde. Alle beide werden nach drei Jahren erneut mit der Geheimoperation um eine außerordentiche Auslieferung konfrontiert, erleben robuste Verhörmethoden und die Möglichkeiten eines Apparats, der Geheimoperationen als Staatsgeheimnisse privatisiert und vertuscht.
    Ein wirklich hörenswerter Roman des Bestseller-Autors, einer seiner besten Romane der letzten Jahre. Das Ganze wird vorgelesen von einem außerordentlich gut besetzten Mathias Brandt, der seiner Stimme eine so fragile Ironie und intellektuelle Distanz zu geben vermag, dass hier ein wirklich kongeniales Team zu erleben ist. Bravo!

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Matthias Brandt reittet le Carré!?

    Le Carré, von dem wir Meisterwerke wir stets Libelle, Nachtmanager oder Spion aus der Kälte ersten, ist mit empfindliche weit unter seinen Standard geblieben. Die Geschichte plätschert bis weit über das erste Drittel vor sich hin. bis dahin sind die Protagonisten und ihre Motivation kaum aufzumachen, die Handlung diffus, die Perspektivenwechsel verwirrendund ein Plot kaum auszumachen.
    Mehrfach getiet ich in Versuchung abzubrechen und mir das nächste Hörbuch auf den Player zu laden. allein Matthias Brandt mit seinem eindringlichen Vortrag, der perfekten Stimme, dank der auch bei langen Dialogen der Überblick nicht verloren geht.

    ich würde mir wünschen, dass mit Brandt auch andere Bücher von le Carré produziert werden, zB Nachtmanager, das von dem unsäglichen Claude Oliver Rudolph gründlich verhunzt würde.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    elf Stunden Belanglosigkeiten

    Früher las ich sowohl Frederick Forsyth als auch John le Carré sehr gerne, so dass ich, nach dem ich die neuen (Hör)bücher von Frederick Forsyth verschlungen habe, es auch mit dem neusten Roman von John le Carré versuchte und ... elf Stunden vergeudete.

    Nicht nur der Sprecher verbreitet Langweile mit einer monotonen unterschiedslosen Erzählweise, sondern auch die Geschichte ergiesst sich über Stunden z.B. mit dem Leben eines pensionierten Beamten des Außenministeriums, mit Belanglosigkeiten, die zwar eine Botschaft für die Geschichte liefern, aber völlig unnötig sind in dieser Breite.

    Getoppt wird das Ganze dann nur noch mit dem abruptem Ende, nämlich einer völlig absehbaren Reaktion der Gegenseite und der einzig verbliebenen Handlungsalternative für den Protagonisten.

    Grausam !

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Whistleblower?

    Interessant wie es hinter den Kulissen des englischen Außenministeriums zugeht, die letzten, noch verbliebenen Illusionen über diplomatische Gepflogenheiten werden dem
    Leser (Hörer) geraubt.
    Für unwahrscheinlich halte ich allerdings, daß Diplomaten für einen vergleichsweise kleinen "Kollateralschaden" Ihre Karriere oder gar ihr Leben aufs Spiel setzen.
    Ich bin seit Jahren ein Fan von LeCarre, besonders die "Smiley" Romane lese ich immer wieder, von diesem neuen Buch hatte ich allerdings mehr erwartet.
    Für neue Leser (Hörer) dieses Autors spannend und empfehlenswert.

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    laaaaangweilig

    Unglaublich lang für eine platte Story. Dauernd Wiederholungen, so dass man denkt, man wäre versehentlich ein Kapitel zurück gesprungen.
    Top zum Einschlafen. Ich habe keine Ahnung, wie ich es bis zum Ende geschafft habe. Zur Belohnung ein völlig uninspiriertes Ende ohne Überraschungen..

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Starke Stimme - schwache Geschichte

    Matthias Brandt macht das ganz wunderbar. Leider zerfasert die Geschichte im letzten Drittel stark und lässt den Zuhörer am Ende eher ratlos zurück. Schade.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Die Luft ist raus

    Während des kalten Krieges konnte man noch Agenten-Stories schreiben. Wenn ich an George Smiley denke...was jetzt geliefert wird, ist alter Teebeutel-Aufgruss.

    1 Person fand das hilfreich