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    Inhaltsangabe

    Der Ehebruchsroman "Wahlverwandtschaften" ist das wahrscheinlich tiefste Buch Goethes - das rätselhafteste jedenfalls - und bis heute stellt uns seine Lektüre vor unauflösliche Fragen. Sein Leuchten und sein Geheimnis haben nicht nachgelassen. Von Anfang an fand die Kritik in diesem Roman Unermessliches und Unerschöpfliches, wie in der griechischen Tragödie. Die schreckliche Wucht der Vorgänge wird aufgehoben in der Komposition und Musikalität des Kunstwerks.
    ©gemeinfrei (P)2014 parlando Verlag

    Kritikerstimmen



    Der kühnste Ehebruchsroman, den die moralische Kultur des Abendlandes hervorgebracht hat.
    -- Thomas Mann

    Das sagen andere Hörer zu Die Wahlverwandtschaften

    Bewertung
    Gesamt
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      57
    • 4 Sterne
      24
    • 3 Sterne
      5
    • 2 Sterne
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    Sprecher
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      59
    • 4 Sterne
      17
    • 3 Sterne
      2
    • 2 Sterne
      1
    • 1 Stern
      0
    Geschichte
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      49
    • 4 Sterne
      15
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    Spielzeugland ist abgebrannt!

    Ein reicher Baron und seine Gattin erschaffen sich ihr kleines Privatparadies - einen Landschaftspark, in dem die beiden die Natur ganz nach ihren Vorstellungen und Wünschen formen. Die Dorfbewohner und ihre Kinder spielen ihren Part als lebende Dekoration in diesem Spielzeugland. Die Realitäten des Lebens - Leidenschaft, Schmerz und Tod - werden ausgeblendet - Symbol dafür ist der renovierte, nett gemachte Dorffriedhof.

    Doch leider kommt es anders als geplant: Zwei neue Player kommen ins Spiel - jüngere Frau und strammer Offizier. Und damit ändert sich alles - das schön ausgedachte Leben wird hormonbedingt gründlich durcheinander gewirbelt.

    Interessant ist hier, wie Goethe das Thema Ehebruch behandelt. Es passiert, weil es in dieser Konstellation naturgemäß passieren muss! Das Thema Schuld wird zwar behandelt, aber ganz anders, als man es nach der gesellschaftlichen Konvention der damaligen Zeit erwartet.

    Warum man das heute noch lesen oder hören möchte?
    Auch wenn das altfränkische Cover des Hörbuchs etwas anderes suggeriert: die Thematik ist modern, auch heute gibt es diese selbstgeschaffenen Blasen, und der Mensch funktioniert sowieso heute gleich wie vor 200 Jahren. Und Goethes Sprache ist zeitlos schön und moderner als vieles, was im 19. Jahrhundert geschrieben wurde.

    Bei einem 200 Jahre alten Roman kann man ja wohl mal einen Spoiler bringen: Ja es geht ganz, ganz schlecht aus. Aber schön ist's trotzdem.

    15 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Schlaftablette.

    Die Stimme des Vorlesenden ist einfach zu wenig emotional, immer gleich. "Der Prozess*…… um vieles besser.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Fantastisch

    Fantastischer Roman, kongenialer Sprecher Christian Brückner, von dem ich bereits die Odyssee gehört habe. Wärmstens zu empfehlen.

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Hervorragend, aber...

    der Genuss wird durch einige technische Störungen getrübt.
    Die Geschichte "ohne Moral" befasst sich mit dem Verhältnis von Sinnlichkeit und Sittlichkeit. Ein sehr modernes Thema, wie ich finde.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Tiefe und Allzumenschliches

    Welche menschlichen Tiefen-Untiefen, grade im Behaglichen!
    Goethe, Dichterfürst?? Oh ja...!!!Immer noch!!
    Wo sind sie die Nachfolger??

    3 Leute fanden das hilfreich