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Der Name der Rose

Autor: Umberto Eco
Sprecher: Gert Heidenreich
Spieldauer: 26 Std. und 10 Min.
4.5 out of 5 stars (2.265 Bewertungen)

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Beschreibung von Audible

Ein Krimi als Hochliteratur? Der Geniestreich des Umberto Eco

In einem Kloster des 14. Jahrhunderts werden Mönche ermordet und der Franziskaner William von Baskerville soll das Mysterium lösen. Was wie die Zusammenfassung eines typischen Krimis klingt, ist der Kern eines Meisterwerks der modernen Weltliteratur. Umberto Eco schuf mit "Der Name der Rose" einen überaus klugen und tiefen Roman, der Philosophie, Geschichte, Religion und Semiotik verbindet. Entstanden ist weder ein Krimi noch ein Historienepos, sondern eine präzise Betrachtung menschlicher Abgründe.

Gert Heidenreich nimmt sich als Sprecher des ungekürzten Hörbuchs den Anspruch der Vorlage zu Herzen. Bei Eco ist kein Wort Zufall und Heidenreich gibt diese Präzision eindringlich wieder. Seine Stimme passt ebenso perfekt zum analytisch-deduktiven Charakter der Hauptfigur wie zum altersweisen Erzähler Adson von Melk.

"Der Name der Rose" gestaltet den Wechsel zwischen spannender Krimi-Handlung und philosophischer Betrachtung so anschaulich, dass der Hörer nie die Orientierung und die Lust an dieser einzigartigen Geschichte verliert.

Inhaltsangabe

Es gibt literarische Werke, die sind so präzise, klug und spannend geschrieben, da möchte man auf kein Wort verzichten. Umberto Ecos "Der Name der Rose" ist ein solches Buch. Man möchte bis in den letzten Winkel hören, wie William von Baskerville mit seinem Adlatus durch die Gänge der Abtei streift. Man möchte seiner zornigen Auseinandersetzung mit den Dominikanern lauschen und auch dem Wahnsinn in der Stimme des alten Bibliothekswächters Jorge.

Gert Heidenreich führt mit seiner Lesung souverän durch diesen historischen Krimi, in dem jede Silbe, jede Betonung, jeder Nachklang seinen unverzichtbaren Platz hat.

(c) + (p) 2008 Der Hörverlag

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Hörerbewertungen
Bewertung
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Geschichte
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  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Tolle Wiederentdeckung

Das Buch gilt ja als eines der meist verkauften und am wenigsten gelesenen ;-) Ich habe mich in jugendlichem Alter damals auch eher an der Handlung entlang gehangelt und konnte mich für die literarischen Qualitäten nicht wirklich begeistern - die mehrseitige Beschreibung eines Kirchenportals etwa empfand ich schlicht als quälend. Dafür waren diese Mönchsmorde und Mördermönche natürlich ganz schön spannend.
Was für ein Unterschied jetzt, gut 20 Jahre später, bei dieser wunderbaren Lesung. Der Plot, hatte ich befürchtet, ist wohlbekannt und die Spannung somit raus. Das Gegenteil war der Fall. Selten bin ich in ein Hörbuch so eingetaucht und habe mich auf die nächste Autofahrt sogar gefreut. Und als dann das Kirchentor dran kam, merkte ich (mal wieder), dass es eben für jedes Buch die richtige Zeit im Leben gibt.
Danke den Herren Ecco und Heidenreich - und die Bitte an Audible, mehr moderne Klassiker (ungekürzt und derart gut gelesen natürlich :-) ins Programm aufzunehmen.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Super Buch, super Vortrag

Gert Heidenreich gehört ohne jeden Zweifel zweifellos mit großem Abstand zu den allerbesten Profisprechern im gesamten deutschsprachigen Raum. Er präsentiert dieses Buch mit unnachahmlicher Stimme, um nicht zu sagen: mit Stimmen, plural. Er versteht es meisterlich, verschiedene Protagonisten mit jeweils eigener Stimmlage und eigenem Sprechduktus zu intonieren. Dadurch macht er das wahrlich laaaangatmige Buch zu einem Hörerlebnis, das kurzweiliger ist, als man denken könnte. Und das, obwohl er nun wirklich nicht übermäßig schnell liest, sondern eher bedächtig, womit er sich deutlich vom Sprecher etwa der englischen Hörbuchproduktion abhebt. Fünf Punkte ohne Einschränkung! :-)

  • Gesamt
    4 out of 5 stars

Angenehmer als Selbstlesen :)

Mit warmer angenehmer Stimme wird einem dieses literarisch komplexe Werk verständlich wiedergegeben. Das Nachschlagen der lateinischen Bezeichnungen im Anhang des Buches entfällt und die Geschichte um Adson von Melk wurde zu einem wahren Hörgenuss. Wer sich beim Selbstlesen des Eco-Romanes ebenso schwer getan hat wie ich, dem sei dieses Hörbuch empfholen. Mir ist es vier Sterne wert.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars

Spannende Unterhaltung mit Lerneffekt

Ein spannender historischer Krimi, sehr gut vorgelesen mit angenehmer Stimme. Mich persönlich haben allerdings die vielen lateinischen Passagen (nicht übersetzt) etwas gestört, da ich selbst kein Latein gelernt habe. Mein Gesamtfazit: Trotzdem sehr lohnenswert. Habe auch viel gelernt über kirchliche Zusammenhänge, das Leben in Klöstern im Mittelalter.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Ein wundervolles Buch.

Ein Buch von dessen Art ich mir mehr wünschen würde.
Der Rhytmus, die Sprache, einfach einzigartig, ein Stil den man viel zu selten findet.
Die ruhige Art des Erzählens harmoniert hier völlig mit der ruhigen Stimme und der perfekten Betonung Gerd Heidenreichs.
Einige Menschen werden vermutlich nicht einmal die erste Stunde schaffen, diese sind aber für diesen Klassiker kein Verlust.
Jeder einzelne der 5 Sterne ist verdient, eine volle 5,0 für mich.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Super!

Der Sprecher ist 1a!

Der Roman: Super, vielleicht etwas viel unübersetztes Latein.

Wer den Film gut findet, kann vom Buch enttäuscht sein. Warscheinlicher ist aber, daß ein Liebhaber des Filmes ihn (den Filem) nach dem (Hör)Buch nicht mehr mag.

Das Buch ist einfach um Welten besser!
(Der Film ist auch OK, mehr nicht)

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Wenn Bücherschreiber über Bücher schreiben...

... ist es schwer, besser zu sein dieser Debütroman von Umberto Eco. Dabei erfindet er das Schreiben nicht einmal neu; im Gegenteil, die Charaktere sind von A.C.Doyle "entliehen". William von Baskerville als Scherlok Holmes, Adson von Melk als Dr. Watson. Eco adaptierte die Figuren aber so perfekt in seinen Plot, das vieles davon später bei anderen Schriftstellern wieder zu finden ist. Die Art, wie William Adson die Welt erklärt hat Schätzing in "Tod und Teufel" übernommen. C.R.Zafóns Ort der vergessenen Bücher in "Der Schatten des Windes" erinnert mich an die Bibliothek im Aedificum. Auch hat er eine Blinde als Bücherexpertin in seinem Roman. Ganz nebenbei erzählt uns Eco etwas über die politischen Zusammenhänge zwischen Pabst und Kaisertum des 14. Jahrhunderts.
Das hört sich nach schwer verdaulicher Kost an und das ist es auch. Aber es macht unglaublich viel Spaß, dem alten Adson durch die Abtei zu folgen.

Diesen alten, erzählenden Adson hat der Vorleser perfekt interpretiert. Die langsame, bedächtige Erzählweise, manchmal stockend, die nächsten Worte überlegend ist schon schwer durchzuhalten. Gerd Heidenreich hat es getan. Das babylonische Kauderwelsch eines Salvatores geht ihm problemlos über die Lippen und er wechselt zwischen Latein und Deutsch, als wären Beide seine Muttersprachen.

Das Buch sollte man gelesen haben, ehe man sich ans Hörbuch wagt.
Den beteiligten Verlagen muss an dieser Stelle gesagt werden: Wer ein solches Buch als Hörbuch produziert, sollte wissen, dass es ohne Anhang nicht geht. Der Eine (Hörverlag oder Hauser) hätte die Rechte geben müssen, der Andere (audible) hätte sich darum bemühen müssen. Dann sollte ein ungekürztes Hörbuch auch ungekürzt angeboten werden. Dazu gehören auch die Kapitelüberschriften "Worin dem Leser / Hörer ein kurzer Überblick über die Geschehnisse des folgenden Abschnittes gegeben wird" um es mit Ecos Worten zu sagen. Fazit: ein perfektes Buch wurde verlagsseitig nicht ganz perfekt umgesetzt.
Trotzdem 5 Sterne.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Definitiv ein wahrhaftiger Klassiker!

Wer dazu faehig ist, ueber einen gewissen Zeitraum total ins Geschehen eines Hoerbuches einzutauchen, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. "Huckepack" auf den Protagonisten geschnallt nimmt der Leser an einem mittelalterlichem Tatort-Krimi teil, bei dem der Sprecher stimmungsvoll und virtuos eine duestere Klosteratmosphaere schafft. Das Buch glaenzt nicht durch Spektakel, sondern vielmehr durch besonnene Liebe zum Detail. Eco ist ein Meister, wenn es darum geht, minutenlang die Eigenheiten seiner Figuren zu erlaeutern und nicht selten in einem philosophischen Exkurs zu enden.
26 Stunden Audio-Cinema, bei welchem dem Hoerer Spannung und Atmosphaere langsam und eiskalt ueber die Tonsur kriechen.
Wer Action und Sensationelles liebt koennte hier durch die Detailfuelle schnell zur Langeweile neigen, aber je nach Geschmack...
...von mir jedenfalls volle Punktzahl!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Weltliteratur

Geistreich und genial geschrieben, brilliant vorgelesen.
Für mich eines der besten Bücher überhaupt.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Superb

Was soll ich sagen, es ist, wie eigentlich nach dem sehr guten Film anzunehmen, ein hervorragender Mittelalterkrimi eingebettet allerdings in weit grössere Ereignisse welche in den 2 Stunden Kino keinen Platz mehr gefunden hatten. So wurde ein kompletter und weit reichender Handlungsstrang rund um den Celleraren und Salvatore auf ein unkenntliches Minimum verkürzt, einige wichtige Figuren kommen kaum mehr oder gar nicht zum Zuge und viele interessante Dialoge mussten ebenfalls weichen.

Ebenfalls wurden einige Ereignisse zum Wohle des Publikums in eine hoffnungsvollere Richtung verändert und das im Buche tragische Schicksal zentraler Figuren dementsprechend abgeändert. Somit wirkt das Buch nochmals ein ganzes Stück düsterer und auch melancholischer. Es haben aber definitiv beide Fassungen ihre Vorzüge und kein Medium wird durch das andere desswegen schlechter.

Auf wievielen Ebenen der Name der Rose als Buchform funktioniert vermag ich nach der ersten Konsultation nicht sagen. Ich glaube mit zunehmendem Alter und mit zunehmendem Wissen lässt sich je länger je mehr aus diesem grossartigen Roman gewinnen. Es werden darin derart viele Themen, Mythologien und Ereignisse angeschnitten, dass es sehr viel Hintergrundwissen um diese Zeit und das kirchliche Denken benötigt um wirklich alles zu verstehen. Einfach zu lesen sind nämlich vorallem die ausschweifenden Texte zum Drumherum abseits der Haupthandlung überhaupt nicht.

Gelesen wird von Gert Heidenreich der auch schon die Teile 2 und 3 der ungekürzten Herr der Ringe Hörbücher vorgetragen hat. Und dieser Mann ist ein begnadeter und fesselnder Leser. Alleine schon wie er seine angenehme Stimme bei der direkten Rede zu verstellen vermag und somit jedem Charakter einen eigenen Akzent verleiht, ist superb. Dabei hat er sich dankenswerter Weise auch noch beim cineastischen Vorbild orientiert und dafür gesorgt, dass man sich als Hörer und Kenner eben jener Vorlage sofort zu Hause fühlt. Fantastisch!