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Ulysses

Autor: James Joyce
Spieldauer: 38 Std. und 10 Min.
4 out of 5 stars (157 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

18 Kapitel hat der Roman, in dem wir einen Tag lang den Anzeigenakquisiteur Leopold Bloom durch Dublin begleiten. Ein ums andere Mal tauchen wir mit den größten deutschen Schauspielern in die wechselnden Stillagen des Autors, so dass sich der nimmermüde Sprachstrom und der Vielklang des Werks in ein soghaftes Hörerlebnis verwandeln. Gelesen von über 40 Sprechern, die der Vielstimmigkeit der Buchvorlage gerecht werden.

In ihrer Audible-Bibliothek auf unserer Website finden Sie für dieses Hörbuch eine PDF-Datei mit zusätzlichem Material.

©1975 Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main (P)2011 / 2012 Rundfunk Berlin-Brandenburg

Kritikerstimmen


Die Produktion hat eindeutig Suchtpotential.
-- FAZ

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Hörerbewertungen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    91
  • 4 Sterne
    33
  • 3 Sterne
    9
  • 2 Sterne
    12
  • 1 Stern
    12

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    92
  • 4 Sterne
    18
  • 3 Sterne
    10
  • 2 Sterne
    4
  • 1 Stern
    4

Geschichte

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    72
  • 4 Sterne
    25
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    7
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    9

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    3 out of 5 stars

ich bin überfordert

Bester Schriftsteller, bester Übersetzer, beste Sprecher, aber ich pack es nicht. Ich habe Musil, Proust, Dostojewski etc. tapfer genossen, aber das ist mir zu schwer. Ein sinnloses Geplapper. Verarscht uns der Autor und hat seinen Spaß daran? Kein Wunder, dass Arno Schmidt ihn mag.
Soll man sich bei jedem Satzfetzen freuen, dass man dank Bildung etwas wiedererkennt? Das ist mir zu wenig, dafür gibt es Lexika.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Trivial, epochal, genial

In diesem Roman geht es um alles - und um nichts. Der Alltag der Figuren wird mit ihrem Wissen, ihrer Lehre, ihrem banalen Gedankenausfluss und ihren Beobachtungen so lange vermengt, bis dieser epische Rausch entsteht, der "Ulysses" so kennzeichnet. Wer an diesem Roman (lesend oder zuhörend) scheitert, hat nichts verloren, außer vielleicht dem mannigfaltigsten Fragment eines Mikrokosmos (Dublin) in einem abgestecktem Zeitraum (dieser einzelne Tag). Kein Schwein muss sich dafür interessieren. Aber jeder Liebhaber von Literatur und ihren experimentellen Auswüchsen wird sich verlieben können.
Toller Roman! Fantastische Sprecher!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Du sollst keine anderen Götter neben dir haben!

Du sollst keine anderen Götter neben dir haben als James Joyce und Hans Wollschläger.

Letzterer hat ersteren so kongenial ins Deutsche übertragen, dass man sich manchmal fragt: Was ist hier eigentlich das Original, Wollschläger oder Joyce? Eine solche Parallele zwischen Autor und (dt.) Übersetzer ist mir bisher nur einmal begegnet: Eva Moldenhauer, deren deutsche Übersetzung von Claude Simons "Histoire" das französische Original übertrifft (wofür es allerdings Gründe gibt, die der dt. Grammatik zu verdanken sind). Moldenhauer hat mit Simon gemeinsam die Übersetzung erarbeitet, Wollschläger hat für seinen Ulysses 10 Jahre gebraucht, hat Joyce täglich aufs neue verflucht, was ein gutes Zeichen war! Und Wollschläger hat zu Recht seine Signatur in seinen Ulysses eingeschmuggelt mittels eines Wortes, das es im engl. Original nicht gibt. Wer es findet, darf sich die goldene Bloomsday-Medal umhängen und drei Wochen lang in einem Pub seiner Wahl in Dublin umsonst saufen.

Das Buch ist natürlich nicht einfach, weder gedruckt (bei Suhrkamp!) noch als Hörbuch. Vorneweg: Es ist genial gesprochen, von allen 40 Sprechern. Ich kann nicht sagen, wie oft ich es gehört habe, denn manchmal läuft es in einer Art Endlosschleife im Auto, wenn ich zur Arbeit gefahren werde – hin und zurück immerhin 6 Stunden.

Es gibt einen Trick für Joyce-scheue Menschen (eine Art Liffey-Scheuheit): Kaufen Sie vielleicht nicht gleich diese ungekürzte Version, sondern die als "Hörspiel" auch bei audible angebotene Version, die "nur" 21 Stunden und 33 Minuten dauert. Sie ist ebenfalls ganz hervorragend, der Text ist natürlich gekürzt, aber kein Wort ist verändert – alles reiner Joyce, eigentlich nicht: reiner Wollschläger! Wenn Sie diese Version überstehen, dann kaufen Sie die vollständige Lesung, der diese 'Rezension' gilt. Das "Hörspiel" – es ist kein Hörspiel im herkömmlichen Verständnis – hat den Nachteil, dass dem großen Zusammenhang zu folgen doch manchmal schwierig ist. Eigentlich macht das nichts: Hören Sie es sich an, so wie Sie auch ein Gedicht anhören würden, Rilke zum Beispiel, den verstehen Sie auch nicht auf Anhieb, nicht einmal auf Abhieb, vielleicht nicht einmal zeitlebens. Das haben manche dieser sprachlichen Kunstwerke so an sich. Kunstwerke wie: Ulysses von Joyce, oder die unendlich viel kürzeren Duineser Elegien von Rilke.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Gesprochene Literatur vom Feinsten!

Diesen Text zu lesen, schaffe ich nicht. In der Hörbuchfassung wird das wunderbar leicht. Danke für fast 40 Stunden Literaturerlebnis.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Brilliantes Buch, aber als Hörbuch...

Ich habe mit Vergnügen den Worten von James Joyce gelauscht, bis zu einem gewissen Grad. Aber es tut mir Leid: Es taugt nicht zum Hörbuch. Das Buch ist so facettenreich, man muss es lesen. Ich habe bis zu einem Drittel durchgehalten, dann brach ich ab. Joyce hat faszinierende Wendungen und Handlungskonstrukte eingebaut. Mit Begeisterung habe ich die Passage über Shakespeare verfolgt. Trotzdem: Wenn es ein Argument für das Buch und gegen das Hörbuch gibt, dann Ulysses. Leider wird es einem Zuhörer auch nicht einfacher gemacht, dass teilweise mit wechselnden Vorlesern gearbeitet wird.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ein grandioses Hörerlebnis

Die Geschichte fasziniert durch unglaublichen Sprachwitz und Modernität. Hervorragende Sprecher, die allesamt überzeugende Schauspieler sind, machen den Roman zu einem einzigartigen Hörerlebnis. Nur Mut, in diese komplexe Geschichte einzusteigen. Man kann zwar nicht alle Gedankengänge und Zusammenhänge beim ersten Mal verstehen. Der unglaubliche Reichtum der Bilder und Sorachwitz zieht einen dennoch unweigerlich in das Hörbuch hinein. Großartiger Roman, großartige Sprecher!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Für jeden Hörbuchfan ein Muss

Für alle, die es schon mal gewagt haben, aber wie ich nie zum Ende gekommen sind. Für alle, die echte Schreibkunst mit echter Lesekunst verbunden sehen/hören wollen. Für alle die viel Zeit haben.
Für alle!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Unglaublich virtuos

Das Hörbuch ist ein Superlativ! Es ist, als ob es eine Ehre gewesen wäre, dass die Besten der Besten unter den Schauspielern und Sprechern deutscher Zunge sich hier zusammenfanden, um sich gegenseitig zu übertreffen. Ich habe Joyce' Jahrhundertwerk immer als ein überdeterminiertes Meisterwerk verstanden, voller Anspielungen und versteckter Korrespondenzen - eine kabbalistisch verschlüsselte Alchemie von Bedeutungen. Das Hörbuch macht deutlich, dass es (auch und mindestens ebensosehr) eine Sprachmusik, bei dem der Autor alle erdenklichen Register ziehen wollte. - Unübertreffbar!

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

In Hörbuchfassung habe ich Ulyssēs endlich bezwungen

Ein schwieriges Buch mit vielfältigsten Facetten.... und nun im Hörbuch eine weitere Dimension - die gesprochene Sprache mit ihren eigenen Ausdrucksformen von erstklassigen Schauspielern inszeniert- ich habe es nun erstmals geschafft dranzubleiben, durchzuhalten und das Ende zu erreichen. Und es war ein ungeahnter Genuss

  • Gesamt
    1 out of 5 stars

Schwadronieren über Gott und die Welt

Nach 10 Stunden „Hörgenuss“ habe ich aufgegeben. Ich wollte mit diesem Hörbuch eintauchen in die Lebenswirklichkeit von Dublin Anfang des 20te Jahrhunderts. Der Wunsch ging mit Ulysses total daneben. Im Roman wird nach meinem Empfinden lediglich zusammenhangslos schwadroniert über Gott und die Welt. Das aus Wikipedia entnommene Zitat über Ulysses trifft wohl den Kern zu diesem Roman:

Die Sprache wird ungeordnet und bruchstückhaft verwendet, wie es der Person gerade durch den Kopf geht.

Warum Joyce's Ulysses von Literaturexperten so hoch bewertet wurde/wird, ist mir ein Rätsel. Grund für derartige Bewertungen dürften wohl neben neuen Stilelementen auch Tabubrüche sein. Der Roman war anfangs laut Wikipedia in mehreren Ländern verboten wegen „Obszönität“.

Meine negative Bewertung für dieses Hörbuch konnten auch die vielen bekannten Sprecher/innen nicht beeinflussen, sie taten ihr Bestes.