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    Inhaltsangabe

    Der Roman, in dem der Schauspieler Gustaf Gründgens eine zentrale Rolle als die Romanfigur Hendrik Höfgen spielt, zählt neben dem Tschaikowsky-Roman Symphonie Pathétique und dem Emigranten-Roman Der Vulkan zu Klaus Manns drei bedeutendsten Romanen.

    In Mephisto wird die Geschichte des Schauspielers Hendrik Höfgen im Zeitraum 1926 bis zum Jahre 1936 erzählt. Höfgen, der sich erst spät während der Zeit des Nationalsozialismus mit den Machthabern arrangiert und so zum Intendanten am Berliner Staatstheater ernannt wurde, flüchtet zunächst vor seinen zukünftigen Freunden nach Paris. Aufgrund seiner "kulturbolschewistischen" Vergangenheit hat er Angst vor einer Verfolgung. Doch er stellt fest, dass er bereits einen Teil seiner echten Freunde verloren hat.

    Zurück in Berlin, kann er Lotte Lindenthal für sich gewinnen, die Frau des Fliegergenerals. Dieser hält selbst große Stücke auf "seinen" Höfgen, seinen Spielball. Als leidenschaftlicher Schauspieler, dem die Rolle des Mephisto in "Goethes Faust I" wie auf den Leib geschnitten ist, erkennt der Opportunist Höfgen zu spät, dass er tatsächlich einen Pakt mit dem Teufel - dem Mephistopheles - geschlossen hat. Er ist zu einem 'Affen der Macht' geworden, zu einem 'Clown zur Zerstreuung der Mörder'. Er verliert die humanen Werte und teilt nun die Auffassungen des Regimes.

    ©gemeinfrei (P)2020 BUCHFUNK

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    Unerträgliche Gelabere

    Der Roman wurde mir von Freunden dringend ans Herz gelegt. Er sei Weltliteratur, ein absolutes Muss. Nach zwei Stunden Hören hielt ich das Kronenzeitung-würdige Geschwätz von Klaus Mann nicht mehr aus: Nichts als schwachsinnige Schilderungen zwischenmenschlicher Beziehungen auf niedrigstem Niveau. Ich bin fast 80 Jahre alt und habe in meiner Jugend Gustaf Gründgens als Schauspieler hoch geschätzt. Von seinen Verstrickungen in das Nazi-Regime hatte ich damals nichts mitbekommen. Als das Buch vor 70 Jahren erschien, öffnete es sicher vielen Verehrern des berühmten Stars die Augen. Aber den Text heute zu hören ist eine Zumutung. Er ist bestenfalls aus historischen Gründen vertretbar, literarisch gesehen ist er Schund. Etwas für Liebhaber von Tratsch aus der adeligen Oberschicht, aber nichts für Liebhaber anspruchsvoller Literatur.

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    sehr gut interpretiert

    den Charakter sehr gut interpretiert und die Brüche darin glaubhaft dargestellt, der gewöhnliche Mensch darin

    • Gesamt
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    • Sprecher
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    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    einfach wunderbar!

    Klaus Mann und seinen Mephisto sind eine echte Überraschung. Weil ich Thomas Mann sehr mag, habe ich den Sohn zu lange vermieden. Die Sätze sind länger als man heute gewohnt ist, aber die Art wie sie singen und schlingen einfach wunderbar. Die Geschichte ist schrecklich, aber aktuell. Und Konstantin s Marsch Kunst zu lesen eine Freude!