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Maschinen wie ich

Autor: Ian McEwan
Sprecher: Wanja Mues
Spieldauer: 11 Std. und 16 Min.
4.5 out of 5 stars (285 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Charlie ist ein sympathischer Lebenskünstler Anfang 30. Miranda eine clevere Studentin, die mit einem dunklen Geheimnis leben muss. Sie verlieben sich, gerade als Charlie seinen "Adam" geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. In ihrer Liebesgeschichte gibt es also von Anfang einen Dritten: Adam. Kann eine Maschine denken, leiden, lieben? Adams Gefühle und seine moralischen Prinzipien bringen Charlie und Miranda in ungeahnte - und verhängnisvolle - Situationen.

©2019 Diogenes Verlag AG. Übersetzung von Bernhard Robben (P)2019 Diogenes Verlag AG

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    152
  • 4 Sterne
    87
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    34
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    3

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
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    73
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    1
  • 1 Stern
    1

Geschichte

  • 4 out of 5 stars
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    13
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    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Skurrile Wohngemeinschaft

Der Plot der Geschichte ist richtig gut. Der Ich-Erzähler, seine Freundin und Adam der Roboter leben als etwas skurrile Wohngemeinschaft unter einem Dach, was zu einigen Verwicklungen und Schwierigkeiten führt. Die beiden Menschen versuchen Adam zu integrieren, doch ist Adam nun mal eine Maschine, die der Ich-Erzähler bis zum Ende nicht wirklich begreift und einschätzen kann. So ging es mir als Leser auch, was aber unheimlich spannend ist, weil man sich immer fragt, wie Adam in entscheidenen Situationen handeln wird. Adam entwickelt im Laufe der Geschichte seine ganz eigene Sicht auf die Welt und so fragt man sich als Leser häufiger, wie die Geschichte wohl enden wird - es war für mich dann wirklich überraschend.

Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, ist der langsame Start der Geschichte und das es zwischendurch immer wieder lange Ausführungen zu der politischen Entwicklung des Landes gibt. Ich denke, dies ist aber reine Geschmacksache, deshalb würde ich dieses Hörbuch sehr empfehlen.

8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • D. Rose
  • Nürnberg, Bayern Deutschland
  • 19.07.2019

So müssen gute Geschichten tönen!

KI, ein Zukunftsmodell?
Sehr gut dargestellt Konflikte, aus dem normalen Wahnsinn eines normalen Lebens! Anschaulich und kurzweilig.

6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Hmmm ....

Ich wurde auf McEwan durch "Am Strand" aufmerksam, einen Roman den ich sehr mag. Der Erzählsil passte hervorragend zu den Personen und ihren Problemen. Bei Maschinen wie ich, ist der Stil ähnlich erschien mir aber weniger passend.

Die Geschichte kam für mich wie mit leicht angezogener Handbremse daher und ich dachte einige male, wann geht es endlich los. Der Autor hat viele Abschweifungen eingearbeitet, bei denen ich mich gefragt habe, machen sie die Geschichte dichter und komplexer oder stören sie einfach nur?

Was mich wirklich gestört hat ist, dass der Autor historische Personen wie z.B. Alan Turing eingebaut hat und dessen Lebensgeschichte zu teil akribisch genau und dann wieder frei erfunden wiedergibt. Ich fürchtete, am Ende nicht mehr den historischen vom erfundenen Turing auseinanderhalten zu können. :-)

Am Schluss des Buches, habe ich mich gefragt: Was wollte uns der Autor mit der Geschichte sagen? Ich weiß es nicht. Sprich das Buch hat mir über die Lesezeit (Hörzeit) hinaus nichts geben können.

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Eine Enttäuschung

Nur ca. 1 Drittel gehört. Im Vordergrund steht die Liebesaffäre des Protagonisten mit seiner 10 Jahre jüngeren Nachbarin. Auch die Erfolgslosigkeit desselben ist ein großes Thema. Dass er sei Geld auf dem Finanzmarkt verdient, macht ihn auch nicht symphatischer. Warum die Geschichte des 20. Jahrhunderts verdreht werden muss, ist mir auch nicht klar.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Zu viele Themen in einem Buch

Interessante Story, aber sie wird mit zu vielen Seitensträngen gespickt und damit überstrapaziert. Geschichtliche nicht chronologisch erzählte Ereignisse verwirren zusätzlich und machen das Buch langatmig.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Beziehungskiste oder Robotersarg?

Ich habe über die gesamte Laufzeit des Hörbuches gegrübelt, was nun der eigentliche Kern des Buches, die eigentliche Aussage ist. Im Moment glaube ich, dass die Story rund um den Androiden Adam eigentlich nebensächlich ist, wenn auch gut recherchiert und super interessant. Im Vordergrund steht eigentlich die Liebesgeschichte der beiden "Menschen", vom Kennenlernen, dem ersten Verliebtsein, dem Meistern von großen und kleinen Problemen, dem ersten Abstumpfen im Alltag usw. bis hin zur Zukunftsplanung, Hausbau und Kinderwunsch. Und Adam, der Androide stand für mich sinnbildlich als Nachwuchs, Wunschkind von beiden, gemeinsam "programmiert". Aber Adam wird eben nicht so, wie seine Eltern sich das gewünscht hätten, er hat eine eigene Persönlichkeit, entwickelt sich unvorgesehen und schafft Probleme. Naja, das ist vielleicht etwas weit hergeholt. Aber es kam mir laufend in den Sinn.

Verwirrt hat mich anfangs, dass der Roman in der Vergangenheit spielt. Alle technischen Errungenschaften unserer heutigen Zeit gibt es im England der frühen 80er Jahre. Vor dem Hintergrund des Falkland Krieges, Maggy Thatcher, Arbeitslosigkeit und Inflation gibt es Smartphones, Internet und selbstfahrende Elektroautos. Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich das verstanden hatte. Ich musste zweimal zurückgespulen, weil ich dachte, etwas überhört zu haben.

Ansonsten eine tolle Geschichte, in einem erstklassigen Stil und einer tollen Sprache. Und vorzüglich vorgetragen von Wanja Mues.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Utopie und Geschichte verknüpft

Die Utopie von der menschlichen Maschine bzw. eines maschinellen Menschen wird hier von McEwan elegant verknüpft. 40 Jahre englische Politik, Kritik an englischen Konventionen, und die fiktionale Verlängerung ds Lebens von Alan Tuning machen aus der Geschichte eine wunderbare Mischung, einer moderner Gesellschaftsroman mit viel hintergründigen Fragen zu Rechtssystem, der verschwimmenden Grenze von Sachenrecht und Moral, der Unschärfe von emotionalen Bindungen an eine menschliche Maschine mit den Risiken von Eifersucht und Mißverständnissen. Manchmal ist der Verquickung von Fiktion und Geschichte anstrengend, aber die präzisen Darstellungen der Gedankenwelt des Icherzählers helfen der Geschichte immer wieder aus ihren inhaltlichen Längen.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Zum Nachdenken

Gute Story, kurzweilig, interessant und gute Gedanken! Regt zum Nachdenken über KI an. Aktuelles Thema, welches noch weit unterschätzt wird.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Gute Idee

Es gibt diese Roboter jetzt.
Es war 1982 noch nicht möglich.
Es ist mir ein Rätsel, warum diese Fiction zur Zeit Margaret Thatchers spielt.
Sonst ist es wieder ein Ian McEwan der nachdenklich macht.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • R.a
  • 17.07.2019

Wirklich gut

Interessant und anregend zu hören. Eine einfallsreiche stimmige Mischung aus historischer und Science-fiction-Literatur mit der nötigen Ironie und sogar etwas Romantik