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    Inhaltsangabe

    Serena Frome ist schön, klug und schließt gerade ihr Mathematik-Studium in Cambridge ab - eine ideale Rekrutin für den MI5, den britischen Inlandsgeheimdienst. Man schreibt das Jahr 1972. Der Kalte Krieg ist noch lange nicht vorbei, und auch die Sphäre der Kultur ist ein umkämpftes Schlachtfeld: Der MI5 will Schriftsteller und Intellektuelle fördern, deren politische Haltung der Staatsmacht genehm ist. Die Operation trägt den Codenamen "Honig". Serena, eine leidenschaftliche Leserin, ist die perfekte Besetzung, um den literarischen Zirkel eines aufstrebenden jungen Autors zu infiltrieren. Zunächst liebt sie seine Erzählungen. Dann beginnt sie, den Mann zu lieben. Wie lange kann sie die Fiktion ihrer falschen Identität aufrechterhalten? Und nicht nur Serena lügt wie gedruckt.
    ©2013 Diogenes Verlag (P)2013 Diogenes Verlag

    Kritikerstimmen

    Kein zeitgenössischer Schriftsteller ist so fasziniert von dem, was im Schädel der Menschen vor sich geht, wie Ian McEwan. "Honig" überschreitet wieder und wieder Genre-Grenzen und geht Risiken ein. Dieser scharfsichtige, geistreiche Roman reiht sich auf wunderbar clevere Weise ein in McEwans fiktionale Erkundung des menschlichen Geistes.
    -- Times

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    Das sagen andere Hörer zu Honig

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    Sprecher
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    Geschichte
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      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    plätschert dahin.....

    Nachdem mir Solar wirklich gut gefallen hatte, dachte ich mit diesem Hörbuch mache ich nichts falsch. Aber die Geschichte plätschert eher dahin und scheint so ohne Höhen und Tiefen auszukommen. Eva Mattes liest angenehm, aber ich ertappe mich immer wieder bei der Frage, ob ich nochmal zurückspulen sollte, weil ich wieder beim Hören mit den Gedanken woanders war.
    Ich breche jetzt erstmal ab.Vielleicht kommt noch der richtige Moment für dieses Hörbuch.

    9 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Super, super super

    Also zuerst dachte ich ja - Fehlkauf. Kalter Krieg ist nicht so mein Thema, aber McEwan hat es mal wieder geschafft. Ein tolles Buch sicher auch zum selbstlosen aber vorgelesen von Eva Mattes ein Genuss.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      2 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Honig: klebrig, zäh fließend, zu süß.

    Ewan McEwan zählt für mich zu den wirklich großen Gegenwartsautoren! Man denke etwa an die Kriminalgeschichte "Der Trost von Fremden", den Liebesroman "Abbitte" oder die beklemmende Beziehungsanalyse "Am Strand". In meiner Bibliothek fehlt jedenfalls keines seiner Werke, nicht einmal das ziemliche erzählschwache "Amsterdam". Das vorliegende Buch "Honig" hätte ich wohl besser ausgelassen.

    Die Bühne ist sicher meisterlich gewählt. Eine Agentin im kalten Kriege soll vermeintlich systemkonforme Autoren mit Subventionen aus Geheimtöpfen versogen, um indirekt die öffentliche Meinung im Vereinigten Königreich bellestristisch zu beeinflussen. Dazu der aufbrausende Konflikt in Nordirland und der sich daraus ergebende Terrorismus im Lande. Natürlich verliebt sich die schöne und intelligente Protagonistin in den von ihr gewählten Autor. Besser kann man ein Drama wohl nicht aufsetzen.

    Leider bleibt Serena Frome ziemlich blass und wirkt trivial. Keine Komplexität in ihrem Charakter. Ihre drei oder vier Liebschaften sind fast abstoßend langweilig, so dass sich der Autor mit übersteigerter Vulgärsprache à la "sie nahm seinen Schwanz in den Mund" aushelfen muss. Wenn das Buch eine Spannungskurve hat, dann habe ich jedenfalls nur die Andeutung eines Ausschlages kurz vor dem Ende des Buches gemerkt. Es fließt alles, wie süßer, klebriger Honig so vor sich hin. Das penetrante Erwähnen von Preisen unterschiedlicher Waren und Einkünften der Personen, oder das andauernde Herausstellen, es werde Chablis (Wein) getrunken, wirken nervtötend. Es wird einfach zu viel Nebensächliches, Überflüssiges und Belangloses aneinandergereiht. Musste hier jemand ein Werk von 140 Seiten auf 450 Seiten aufblasen?

    Meine Rezension bezieht sich auf das Diogenes Hörbuch "Honig", gesprochen in Deutsch von Eva Mattes. Der düstere, etwas melancholische Charakter dieses Buches wird für mich sehr überzeugend durch die bassige, ruhige und angenehm warme Stimme der Sprecherin eingefangen. Auch das relativ junge Alter der Protagonistin des Romans spiegelt sich angenehm in der ebenso jugendlich wirkenden Phonetik der Erzählerin.

    Besonders ärgerlich ist jedoch die Deutschifizierung der Betonung englischer Wörter, die es trotz Übersetzung in das vorliegende Werk geschafft haben. Wieso etwa das englische Wort für eine Pinte eines Getränkes, "pint" oder gesprochen "peint", durchgängieg als "pintz" bezeichnet wird, bleibt mehr als schleierhaft. Warum der "rowdy" gesprochen "raudie" durch die Erzählerin zum "rohdi" wird, keine Ahnung.

    Leider fehlt Eva Mattes auch das schauspielerische Talent, um die wenigen emotionalen Ausbrüche die das Buch bietet, mit ihrer Betonung, ihrer Lautstärke und ihrer Redegeschwindigkeit selbst auszuleben. Werk und Sprache fallen in diesen Momenten leider total auseinander.

    Meinen Honig genieße ich in Zukunft nur noch auf einem frischen Weißbrot.

    14 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Spannend

    sehr spannend erzählt, allerdings weiß ich noch immer nicht, aus welchem Grund dieses Honigprojekt ins Leben gerufen wurde???
    (aber das tut eigentlich nichts zur Sache)

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars
    • N.
    • 05.01.2016

    Mühsam

    Vorweg muss ich schicken, dass ich das Buch nur etwa 90 min gehört habe. Frau Mattes ist unbestritten eine ausgezeichnete Leserin. Die Geschichte ist allerdings sehr konstruiert und schwerfällig. Es dürfte Geschmackssache sein, aber ich finde den Inhalt auch streckenweise zu affektiert und regelrecht unappetittlich .... (Solar vom selben Autor ist m.E. Dagegen sehr empfehlenswert). Das Buch werde ich jedenfalls nicht weiter hören ...

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Mit Speck fängt man Mäuse

    Mit Speck fängt man Mäuse, so hätte der Titel auch lauten können. Honig ist der Deckname einer Aktion des MI5, des britischen Geheimdienstes.
    Die Erzählung spielt in der Zeit des kalten Krieges. Eine Zeit, in der keineswegs klar war, welche politische Idee mal die Oberhand gewinnen würde. Viele Akademiker zeigten sich vom Kommunismus verzaubert. Da brauchte das Land Streiter für die Idee der Demokratie und der Freiheit. Wer könnte dafür besser geeignet sein als SchriftstellerInnen?

    Serena, eine Agentin des MI5, und Stimme des Buches, wird auf einen bis dato erfolglosen Autor angesetzt. Damit beginnt eine Geschichte, in der sich die HeldInnen gegenseitig täuschen. Gleichzeitig erlebt man die Entwicklung Serenas von einem naiven Mädchen zu einer klugen jungen Frau.

    Der Roman bietet damit Spannung wie ein Krimi und zahlreiche Anregungen wie es anspruchsvolle Literatur üblicherweise tut.

    Die Stimme von Eva Mattes klingt nachhaltig in einem weiter. Damit bietet Frau Mattes eine Interpretation des Textes, der man allzu gern folgt, ohne dass die eigene Lesart dabei überdeckt würde. Solches können nur MeisterInnen des Vorlesens leisten.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Gute Geschichte- Dämliches Ende

    Eigentlich müsste man die Rezension dieses Hörbuches in zwei Teile teilen: Die Geschichte selbst und ihr Ende.

    Die Geschichte fand ich ganz wunderbar. Nicht nur hat der Autor den Zeitgeist der damaligen Zeit gut eingefangen und vermag ihn verpackt in zahlreiche Details spannend wiederzugeben. Auch die Figuren der Geschichte haben eine in der heutigen Literatur eher seltene Tiefe, sind spannend, geheimnisvoll und überaus glaubhaft.

    Dann jedoch das Ende und ich möchte an dieser Stelle nichts vorwegnehmen - das Ende entstellt jedoch meiner Ansicht nach dieses Werk komplett. Die Auflösung ist so banal, so sinnlos und so überaus plump. Die Motive so mancher Figuren erscheinen auf einmal unendlich konstruiert. Angefangene Handlungsstränge führen am Ende nicht mehr ineinander, ja erscheinen am Ende gar sinnlos?

    Im Großen und Ganzen habe ich die Geschichte dennoch sehr gerne gehört und würde sie grundsätzlich auch für Hörer weiterempfehlen, die auf der Suche nach etwas Tiefgang sind. Ein großen Pluspunkt erhält von mir auch die Sprecherin, die hierbei wirklich großartige Arbeit geleistet hat und der Geschichte mit ihrer Stimme genau die richtige Atmosphäre verleiht.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Hätte ich doch auf die Kritiker gehört...

    Die Kritik bezeichnet Honig als langatmig, allerdings mit einem ganz besonderen Ende. Schade, bis dahin schaffe ich es wohl nicht. Die vielen Stunden zwischen dem guten Anfang und dem möglicherweise tollen Ende, sind einfach zu langweilig. Vielleicht wäre hier weniger, mehr gewesen.

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      2 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars
    • RGP
    • 19.10.2019

    Schlau

    Die Geschichte passt sehr gut in die teils biedere, teils ausbrecherische Zeit der 60/70er und des kalten Krieges. Nach meinem Geschmack wäre sie eher als Kurzgeschichte geeignet, denn es gibt unnötig viele und recht langatmige, zum Teil etwas hochnäsig wirkende Abschweifungen in die historische und politische Vergangenheit Großbritanniens, die der Story nicht unbedingt helfen. Und da kommt wieder die Brillianz von Ian McEwan zum Vorschein. Denn es ist ja eigentlich garnicht SEIN Roman...
    Wenn man das Ende der Geschichte kennt, dann erschließt es sich übrigens auch, warum der Author im Buch als Frau in ich-Form erzählt.
    Das ist sicher nicht McEwans bestes Buch, aber es trotzdem gewohnt schlau und fesselnd. Wenn man noch keinen McEwan gelesen hat, sollte man es allerdings nicht als erstes lesen.
    Zur Sprecherin Eva Mattes: sie hat den Funken nicht überspringen lassen, hat die Story nicht gespielt, und ich hatte große Mühe, die Person der Erzählerin aus dem Buch zu sehen.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Beste Empfehlung!

    Eine unglaubliche Parforce Leistung, diese Geschichte über Schein und Sein und die daraus entstehenden inneren und äusseren Konflikte, eingebettet in ein miefiges England der 70iger, in die Holzklasse der Geheimdienste, mit verrückten Verschachtelungen und fantastischer Pointe zum Schluss. Unbedingt lesen!