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Inhaltsangabe

Alle sieben Jahre steht Bergenstadt kopf: Man feiert Grenzgang, das traditionelle dreitägige Volksfest, und dabei werden nicht nur die Gemeindegrenzen abgeschritten. Auch abends im Festzelt wird ausprobiert, wie weit man gehen kann. Alle sind dabei, nur zwei stehen am Rand: Thomas Weidmann und Kerstin Werner. Er ist nach gescheiterter Uni-Karriere als Lehrer ans Gymnasium Bergenstadt zurückgekehrt. Sie versorgt nach gescheiterter Ehe ihre demenzkranke Mutter und hat Ärger mit ihrem pubertierenden Sohn. Vor sieben Jahren beim letzten Grenzgang sind sich die beiden schon einmal begegnet, und damals ist etwas passiert, woran sich die beiden auch noch bei diesem Fest nur mit gemischten Gefühlen erinnern.

Grenzgang ist das furiose Debüt eines jungen Autors, der von Anfang an aufs Ganze geht: Spannungsreich und voller überraschender Wendungen erzählt Stephan Thome von der Jagd nach dem Glück, die seine Figuren aus Berlin und Köln in die hessische Provinz und von dort in einen Swinger-Club an der Frankfurter Peripherie führt. Schnell wird klar, wie leicht vermeintliche Sicherheiten abhanden kommen können und wie dünn das Eis ist, auf dem Lebensentwürfe gründen - und daß es trotzdem keine Alternative zum Kampf um das eigene Glück gibt.

(c)+(p) 2009 Griot Hörbuchverlag GmbH

Kritikerstimmen

"Grenzgang" war nominiert für den Deutschen Buchpreis 2009, erhielt den Aspekte Literaturpreis und stand auf der SWR Bestenliste.

Wann hat man zuletzt einen Erstling gelesen, der künstlerisch so souverän, der menschlich so reif wirkt wie der Roman dieses 37-jährigen Außenseiters, der als promovierter Sinologe in Taipeh lebt und den noch kein Mensch kennt? Wer Thomes Roman liest, gepackt, gebannt, bezaubert und verführt, kann sich vor allem eines Eindrucks nicht erwehren: Ein großer Meister seelischer Zwischentöne steht vor dir.
--Tilman Krause, Die Welt

Stephan Thome erweist sich als Meister der Dialogkunst. Er spürt den inneren Widersprüchen und ambivalenten Haltungen seiner Figuren nach, zeigt, wie Menschen die eigenen Grenzen und die der anderen ausloten. Und das Erstaunlichste: Der Autor ist ein Debütant, "Grenzgang" sein erster Roman. [...] Lange hat es in der deutschen Literatur kein derart reifes Debüt gegeben.
--Volker Hage, Der Spiegel

Auf der hr2 Bestenliste im Mai 2010!

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    29
  • 4 Sterne
    27
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  • 2 Sterne
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Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
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    18
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    8
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Geschichte

  • 4 out of 5 stars
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  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Spannendes aus der vielschichtigen Provinz

Meinem "Vorschreiber" kann ich gar nicht zustimmen. Nina Hoger ist Klasse und trifft den Ton der Kerstin für mich ausgezeichnet.
Und die Provinz ist für mich auch nicht qualvoll, sondern eben vielschichtig.
Toll charakterisiert sind alle Personen, sie sind mit ihren Problemen und Ängsten, ihren Eitelkeiten und Verletzungen sensibel dargestellt. Es fehlen Humor und Spannung ebenso wenig wie eine runde Liebesgeschichte.
Noch anzumerken ist die phantastische Sprache des Autors, ich freue mich schon auf sein nächstes Buch, für das er sich ruhig wieder Zeit lassen soll!

6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Beste Unterhaltung

Gar nicht so einfach Hörbücher zu finden in denen nicht reihenweise Morde oder andere schreckliche Dinge geschehen. Die Geschichte dieses Hörbuches ist darum für mich ein besonderes Juwel, der Alltag in der Kleinstadt mit ihrer Bürgerlichkeit und den ständigen Erwartungen der anderen. Der Erzählhorizont erstreckt sich über 3 Grenzgänge, also 21 Jahre. Näher betrachtet werden Kerstin die geschiedene Mutter, die ihre eigenen Mutter pflegt und nicht recht weiss, ob und wie sie ihrem Leben wieder Pepp geben kann und will. Gesprochen wird der Kerstin-Part von Nina Hoger, die die Überspanntheit der Figur ziemlich deutlich zum Ausdruck bringt. Thomas Weidmann, der Kleinstadt-Lehrer wider Willen scheint so abgeklärt, dass nichts und niemand ihn mehr aus der Reserve locken kann, großartig gelesen von Matthias Brandt. Es ist eine schöne Geschichte mit wunderbarer Sprache, ein echter Roman im besten Sinne des Wortes.

5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Ja!

Endlich ein Hörbuch, wo fast jeder Satz das Hören interessant macht. Es sind die Gedankengänge der Protagonisten, die die eigentlich sparsame Handlung zur spannenden Geschichte machen. Die treffenden Schilderungen aus der hessischen Provinz hatten für mich hohen Wiedererkennungswert.
Beide Sprecher gefielen mir sehr gut und das Konzept zweier Sprecher erinnert natürlich stark an " Gut gegen Nordwind" und ist genauso gelungen.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars

Grenzgang überzeugt

Ein Roman wie gemacht, um von zwei Personen vorgelesen zu werden. Zwei Personen, der Lebenslinien Schritt für Schritt ineinander verflochten werden aus einer spannenden Perspektive geschildert. Dazu die philosophischen Gedankengänge der Protagonisten, einfach klasse formuliert. Ich bin mit dem Auto Umwege gefahren, um immer weiter zuhören zu können. Wirklich sehr gelungen, das Buch und die Lesung.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars

menschlich

ich kann gar nicht genau einorden, zu welchem "Genre" dieses Hörbuch gehört. Es ist kein Krimi, auch keine klassische Liebesgeschichte. Eher etwas für Frauen als für Männer. Es erzählt von Beziehungen, deren Scheitern und dem Entstehen neuer Beziehungen. Durch die Zeitsprünge war ich manchmal etwas verwirrt. Da jedoch der männliche Part von D. Bär und der weibliche von N. Hoge gelesen wird, entsteht eine ganz besondere Spannung. Mir hat es gut gefallen.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars

Überschätzt

Ein vielgelobter Debutroman, dessen Hörbuchfassung mich dann doch ziemlich kalt gelassen hat. Weder Handlung und Figurenzeichnung noch Sprache sind wirklich außergewöhnlich. Da kann schon jemand schreiben, aber dass er zum wirklich guten Autor taugt, muss Stephan Thome meinem Geschmack nach erst noch beweisen.

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Erstling mit Schwächen

Fliehkräfte und Gegenspiel sind meines Erachtens um Längen besser als dieses holprige Werk - das immerhin mit ein paar Highlights aufwartet.
Die Stimme von Matthias Brandt ist zum Drin-Baden, das macht einiges wett. Die von Nina Hoger krächzte mir unangenehm und monoton in den Ohren, aber vielleicht wurde das Mikro schlecht eingestellt? Vielleicht hätte ich Thomas' Werk in der richtigen chronologischen Reihenfolge lesen sollen, dann wäre es eine permanente Steigerung gewesen.

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Kein Vergleich zu Fliehkräfte

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Ich hatte mir das Hörbuch gekauft, weil es meiner eigenen Lebensgeschichte sehr nahe zu kommen scheint. Und gerade deswegen war ich auch enttäuscht von dem Buch. Das eigentliche Verschwinden einer ganzen Identität in beiden Hauptfiguren wird nicht erfasst, stattdessen lange oberflächliche Unterhaltungen von Nebensächlichkeiten. Ab und an blitzt das eigentliche Talent von Thome durch, z.B. als Weidmann beschreibt, warum er die Stelle als stellvertretender Direktor seiner Schule nicht annehmen möchte ("Man gibt in der Sackgasse nicht auch noch Gas.."). Schade eigentlich, denn der Stoff hätte mehr hergegeben und von Thome weiß man, dass er das kann. Er hats dieses Mal einfach nicht gepackt.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Sehr gute Reise

Der Hörer wird mitgenommen auf die Reise der Gedanken und Gefühle. Authentische und aktuelle Geschichte. Die Formulierungen sind grandios, erinnert an Thomas Mann.

  • Gesamt
    2 out of 5 stars

qualvolle Provinz

Wer in der Provinz wohnt, kennt diese Verkrampfungen. Auch in der Großstadt oder im Betrieb kommen diese Probleme der gegenseitigen Einengung vor. Die Detailltreue und der psychologische Hintergrund sind amüsant dargestellt.
Die Sprecherin (Nina Hoger) ist wegen ihrer Aussprache, speziell von "s", "ß" und "z" schwer erträglich, der Sprecher (Matthias Brandt) ist hörenswert.

1 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich