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    Inhaltsangabe

    Der junge Törleß tritt in ein altehrwürdiges Konvikt ein, in dem die Sprösslinge der oberen Familien des Landes auf den Militär- oder Staatsdienst vorbereitet werden. Das Zusammenleben der Schüler ist von pubertären Nöten und homoerotischen Beziehungen geprägt. Törleß befindet sich in diesem Konvikt zunächst in einer komplizierten, von Depressionen geprägten Situation. Er empfindet sein Leben als sinnlos und sehnt sich nach einem anderen Dasein, von dessen Gehalt und Form er sich allerdings keine rechte Vorstellung machen kann. Das verhängnisvolle Geschehen setzt ein, als Basini, ein weicher, in seiner Entwicklung zurückgebliebener Junge, von Mitschülern des Kameradendiebstahls überführt wird. Statt ihn der Internatsleitung zu melden, beschließen die Zöglinge Beineberg und Reiting, die Bestrafung und Läuterung des Jungen selbst vorzunehmen. Der feinfühlige Törleß, neugierig auf das Bösartige und Vulgäre, das die beiden verkörpern, beteiligt sich - angezogen und abgestoßen von dem Geschehen zugleich - eine Zeit lang an den Peinigungen und Demütigungen des Schülers Basini.

    In Törleß’ Gegenwart wird er geprügelt, erniedrigt und zu homosexuellen Diensten missbraucht. Erst als sich die Quälereien zum Lynchexzess steigern, wendet Törleß sich ab und erreicht infolge einer vorgetäuschten Flucht die Entlassung aus der ungeliebten Anstalt und die Rückkehr zu seiner Familie.

    ©1978 Rowohlt Verlag GmbH (P)1989 Rowohlt Verlag

    Das sagen andere Hörer zu Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

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    Gewalt, Sexualität & Homoerotik im kuk-Internat

    Der Inhalt ist beschrieben und alles ist ordentlich vorgelesen und produziert.

    Natürlich ist es harte Kost und wenn man durch ist, hat man ein Stück schwerverdauliche Literatur geschafft.

    Aber - manchmal muss so etwas eben sein. Das Werk wurde von der "Zeit" zu den 100 wichtigsten Büchern aller Zeiten gewählt. Für den literaturwissenschaftlich und psychoanalytischen Laien wird es schwer.
    Allerdings findet auch dieser den einen oder anderen Leckerbissen.

    Und die beiden Schlusssätze sind jedenfalls großartig.

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    Verwirrende Seelenkunde

    Die manchmal schwer nachvollziehbaren inneren Kämpfe eines jungen Menschen an der Schwelle zum Erwachsen-werden. In Verbindung mit Gewalt, Sexualität, Gruppenzwang, Hierarchie in dem geschlossenen Kosmos eines Internats.
    Vielleicht heute etwas aus der Zeit gefallen. In seinen grundlegenden Aussagen über das menschliche Verhalten aber zeitlos. Wie Menschen Macht erlangen, wie Zwänge die Katastrophe zwangsläufig herbeiführen.
    Ohne die außerordentliche Lesung von Ulrich Tukur hätte ich vermutlich abgebrochen. Aber die ganz unterschiedlichen Teile des Romans, die Gedankenwelt, die reale Welt, als auch die Gespräche werden in außerordentlicher Vielfalt und ganz unterschiedlichem Timbre vorgetragen. Großes Kopf Kino.