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    Inhaltsangabe

    Im Februar 1920 in München als Nachfolgeorganisation der "Deutschen Arbeiterpartei" gegründet, entwickelte sich die NSDAP innerhalb weniger Jahre zu einer Massenorganisation mit zuletzt 8,5 Millionen Mitgliedern. Bei Kriegsende besaß damit jeder fünfte erwachsene Deutsche ein Mitgliedsbuch der NSDAP. Mit Hilfe der Partei und ihrer Gliederungen SA, SS, Hitlerjugend und NS-Frauenschaft sowie der angeschlossenen Verbände, zu denen auch die Deutsche Arbeitsfront zählte, verfügten die Nationalsozialisten über einen Machtapparat, der das gesamte Leben in Deutschland kontrollierte.

    Anhand seltener Tondokumente und Zeitzeugeninterviews - u.a. mit dem ehemaligen Gauleiter der NSDAP Dr. Tobias Portschy und dem Münchener SA-Führer und Beteiligten am Hitler-Putsch Emil Klein - zeichnet dieses Hörbuch die Wurzeln und die Entwicklung eines der interessantesten und ungewöhnlichsten Phänomene des vergangenen Jahrhunderts nach: Hitlers politischer Bewegung - der NSDAP.

    ©2019 POLAR Film + Medien GmbH (P)2019 POLAR Film + Medien GmbH

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    Und wieder nicht alles

    Am Anfang stand die irre Idee, das Experiment, Nationalismus und Sozialismus zu fusionieren, um dem "Marxismus" die Anhänger zu entreißen. Das gelang auch teilweise. Vom Sozialen blieb außer vom "KdF" und einigen anderen Dingen nicht viel. Ab 1930 spätestens, war die NSDAP nur noch brutal-nationalistisch, der sozialistische Zauberstab wurde nur noch selten gezeigt. 8,5 Millionen. Nach 1945 waren plötzlich alle weg, ein jeder und eine jede "Pg" eigentlich immer schon dagegen gewesen. Schuld waren nur die Oberen, vor allem Hitler. Dass die Partei erst im September 1945 verboten wurde, war mir neu. Wahr ist auch, dass viele "Ehemalige" sowohl in Ost und West wieder auf die Beine kamen und sogar bei den Kommunisten in der späteren DDR mitmachten. Wes Brot ich eß, des Lied ich sing. Das ist wohl leider eine typisch deutsche Eigenart, die dazu führte, dass Verführer Erfolg hatten und viel zu viele sich auch verführen ließen. "Heil!" bis zur letzten Minute, um dann sich zu verleugnen. Nun waren die Fahnen nur noch rot, Allerdings sah man ihnen den herausgetrennten weißen Kreis mit dem Hakenkreuz noch an. Das hatte man sicherheitshalber verbrannt oder vergraben...Nur nicht erinnern müssen...