Der Thule-Orden
Die schwarze Macht des Dritten Reiches
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Gesprochen von:
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Matthias Ponnier
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Volker Risch
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Marietta Bürger
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Von:
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Karl Höffkes
Über diesen Titel
Der nach dem Ersten Weltkrieg ins Leben gerufene "Thule-Orden" gilt als organisatorisches Fundament der nationalsozialistischen Bewegung. Zu seinen Gründungsmitgliedern zählten Himmler, Streicher, Rosenberg und Hess. Doch so eindeutig, wie manche Historiker es darstellen, scheinen die Ziele des geheimnisvollen Ordens nicht gewesen zu sein. Welche Rolle spielte ihr Gründer Freiherr von Sebottendorf wirklich? Woher stammt sein sagenhaftes Vermögen? Gab es Auftraggeber im Dunkeln, die bis heute gedeckt werden? Welches Geheimnis hüten die Eingeweihten dieser Schattenorganisation? Das Hörbuch führt zurück in die Vergangenheit und enthüllt Zusammenhänge, die eine vollkommen neue Sicht auf die historischen Abläufe erlauben.
©2019 POLAR Film + Medien GmbH (P)2019 POLAR Film + Medien GmbHSehr spannend
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Die Krux mit der Mystifizierung
Der Autor bemüht sich redlich, die Thule-Gesellschaft als einen Kreis von eingeweihten Strategen darzustellen. Doch hinter dem ganzen esoterischen Quatsch – von der Welteislehre bis hin zu kruden Atlantis-Mythen – verbirgt sich vor allem eines: Die kollektive Unfähigkeit einer Gruppe von Männern, die Niederlage des Ersten Weltkriegs und die Moderne rational zu verarbeiten. Was Höffkes als „schwarze Macht“ verkauft, liest (oder hört) sich eher wie die Gründungsgeschichte eines psychologisch angeschlagenen Debattierclubs.
Der „Nackter Kaiser“-Moment
Besonders deutlich wird dies am Beispiel des Gründers Rudolf von Sebottendorf. Während das Buch versucht, seinen Abgang geheimnisvoll zu verklären, erkennt man als nüchterner Beobachter schlicht die feige Flucht eines Hochstaplers, der sich aus dem Staub macht, sobald es brenzlig wird. Hier zeigt sich die ganze Hohlheit des „germanischen Heldenmuts“, den der Orden so gerne beschwor.
Fazit
Man muss definitiv nicht zur Zielgruppe der rechten Esoterik gehören, um dieses Buch zu Ende zu hören – es reicht ein Interesse daran, wie Mythen gestrickt werden. Doch statt Gänsehaut auszulösen, entlarvt das Buch unfreiwillig die Banalität des Bösen in seiner Frühphase. Die Akteure wirken nicht wie dunkle Magier, sondern wie Menschen, die sich in eine Fantasy-Welt flüchten, um sich nicht der eigenen Bedeutungslosigkeit stellen zu müssen.
Wer eine historisch fundierte Analyse sucht, sollte lieber zu Nicholas Goodrick-Clarke greifen. Wer aber sehen will, wie sich ein Autor darin verheddert, einem nackten Kaiser neue Kleider anzudichten, kommt hier auf seine Kosten.
Des Kaisers neue Kleider
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schlechtes Hörbuch wenig informativ
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