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Die Falle

Autor: Melanie Raabe
Spieldauer: 10 Std. und 24 Min.
4 out of 5 stars (811 Bewertungen)
Regulärer Preis: 6,95 €
Danach 9,95 € pro Monat. Jederzeit kündbar.

Inhaltsangabe

Was muss passieren, dass du dich elf Jahre in deinem Haus vor der Welt abschottest?

Linda Conrads ist ihren Fans und der Presse ein Rätsel. Sie veröffentlicht Jahr für Jahr Bücher, die zu Bestsellern werden, lebt aber völlig zurückgezogen. Seit gut elf Jahren hat sie keinen Fuß mehr über die Schwelle ihres Hauses gesetzt. Die Medien spekulieren über eine mysteriöse Krankheit, doch den wahren Grund kennt niemand außer Linda selbst: Sie wird von einer schrecklichen Erinnerung gequält, denn vor vielen Jahren hat sie ihre jüngere Schwester Anna ermordet aufgefunden - und den Mörder flüchten sehen. Der Täter wurde nie gefasst, und das Gesicht des Mörders verfolgt Linda seither bis in ihre Träume. Doch eines Tages flimmert genau dieses Gesicht über ihren Fernseher. Es gehört Victor Lenzen, dem neuen Reporter einer Nachrichtensendung.
©2015 Melanie Raabe / btb Verlag, München (P)2015 Der Hörverlag

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    320
  • 4 Sterne
    262
  • 3 Sterne
    144
  • 2 Sterne
    59
  • 1 Stern
    26

Sprecher

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    341
  • 4 Sterne
    211
  • 3 Sterne
    121
  • 2 Sterne
    45
  • 1 Stern
    39

Geschichte

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    299
  • 4 Sterne
    231
  • 3 Sterne
    135
  • 2 Sterne
    63
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    32
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  • Gesamt
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  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Udolix
  • Berlin, Deutschland
  • 13.04.2017

Guter Stoff grandios gelesen

Ich mag Bücher die polarisieren, das macht mich neugierig. Weichen sie in ihrer Art doch meist von der Lawine der kommerziellen Schreibkunst ab. Oder ich kann damit überhaupt nichts anfangen, auch das ist natürlich möglich.
So lohnt es sich immer wieder mal im Fundus von Audible zu schnökern und sich nicht nur auf die Neuerscheinungen und Bestseller zu stürzen.
„Die Falle“ war ein guter Griff, eher ein psychologisches, psychotisches Kammerspiel denn ein Thriller, nach meinem Empfinden. Wenig Handlung auf engem Raum, dafür viele emotionale Betrachtungen und verwirrende Gedanken, die sich erst nach und nach zu einem überschaubaren Bild zusammenfügen. Wer Tana French kennt und mag, der wird hier womöglich Parallelen entdecken.
Sicher nicht leicht vorzutragen wenn man dem Stoff gerecht werden will, Birgit Minichmayr legt sich aber unglaublich ins Zeug, da verneige ich mich mal und gäbe 6 Sterne wenn`s denn möglich wär. Und auch Herr Striesow überzeugt.
Einziger Makel für mich, es war etwas zu lang, den guten Stoff sollte man etwas raffen, dann wäre es perfekt. Ich hab mich gut unterhalten, war nach 10 Stunden aber auch mehr als satt.

12 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Ute
  • Heppenheim, Deutschland
  • 22.03.2015

Verzwickt und verdammt gut

Bei diesem Hörbuch muss man mit seiner ganzen Aufmerksam dabei sein. Denn es ist verzwickt. Dieser Thriller ist wirklich ein großes Hin- und Her der Gefühle. Als Hörer wird man in die Überzeugungen und die Zweifel der Protagonistin derart hineingezogen, dass man sich dem so leicht nicht entziehen kann. Wie auch die Protagonistin Linda selbst, schwankt man zwischen den Gedanken, ob sie nun komplett verrückt ist oder ihr ganz übel mitgespielt wird. Und das fand ich derart genial durch die komplette Story hindurch konsequent durchgezogen, dass ich das Hörbuch kaum ausschalten konnte.

Erzählt wird die Geschichte von zwei Sprechern. Birgit Minichmayr spricht den Part der Linda Conrads und Devid Striesow den Krimi, den Linda Conrads geschrieben hat, um Victor Lenzen zu überführen. Dieser Krimi handelt von dem Mord an ihrer Schwester, der bereits 12 Jahre zurückliegt, über den sie aber nie hinweg gekommen ist. Und Linda hat einen gefährlichen Plan. Einen lebensgefährlichen Plan! Sie will den Mörder ihrer Schwester – davon ist sie felsenfest überzeugt – mit diesem Thriller in ihr Haus locken und ein Geständnis einfordern. Sie trifft viele Vorkehrungen, informiert sich über Verhörmethoden, lässt Kameras installieren etc. Und dann kommt der Mörder zum vereinbarten Interviewtermin in ihr Haus… Adrenalin pur kann ich da nur sagen.

Birgit Minichmayr hat den Part der Linda Conrads derart enthusiastisch erzählt, dass mir manchmal selbst die Luft wegblieb. Ich fand das eine wirklich sehr grandiose Leistung. Sie sprach die Story nicht – sie durchlebte sie. Und dank ihres Vortrages hat man selbst auch alles durchlebt. Stellenweise war das wirklich heftig. Herzrasen war bei mir nicht nur einmal der Fall.

Devid Striesow mit seinem Part fand ich auch sehr gut. Kurz, die zwei waren ein perfektes Duo für die wirklich klasse Story. Über das Ende werden sich die Geister sicherlich scheiden, mir hat es gefallen.

36 von 39 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars
  • Sunsy
  • Deutschland
  • 11.04.2015

Verwirrend und spannend zugleich

Die sympathische junge Autorin führt uns mit ihrem Debütroman in eine Welt voller Ängste, Wut, Schuldgefühle und psychische Probleme, verknüpft eine gespiegelte Version der Wirklichkeit in dem geschriebenen Roman der Hauptfigur mit dem aktuellen Geschehen in diesem Buch und verwirrt den Leser/Hörer anfangs mit und durch diese wechselnden Szenen.

Mit viel Geschick und sprachlichen Stilmitteln schafft sie eine Situation, die nachvollziehbar scheint. Wir können uns in die zutiefst traumatisierte Protagonistin nach und nach hineinversetzen, zweifeln an und mit ihr und verfolgen gebannt, wie sie sich nach 11 Jahren aus diesem Zustand zu befreien versucht, indem sie dem vermeintlichen Mörder eine Falle stellt. Kann sie dem Mann ein Geständnis entlocken? Ist es überhaupt der Mörder?

Anfangs war ich verwirrt, weil ich noch nicht begriff, dass die eingefügten Passagen Teile aus dem Buch der Hauptfigur waren, in welchem die Charaktere seltsam flach dargestellt wurden und miteinander agierten. Die Spannung hielt sich für mich noch in Grenzen, weil ich auch an der Hauptperson selbst zweifelte. War sie vielleicht nicht nur traumatisiert, sondern auch richtig psychisch krank? Die ständigen Wiederholungen ganzer Sätze schienen das zu unterstreichen. Hat sie den Mörder wirklich gesehen oder war sie es am Ende selbst und kommt mit der eigenen Schuld nicht zurecht?

Ab dem zweiten Drittel nahm das Buch für mich dann richtig Fahrt auf, wenn die Autorin auch immer noch mit meinen Zweifeln spielte, denn die Falle stand nun und harrte ihres Opfers…

Die beiden Sprecher haben einen sehr guten Job gemacht. Beide haben mit viel Gefühl und guter Betonung gelesen. Ich habe nur einen Kritikpunkt: Ein Hörbuch-Hörer befindet sich in der Regel nicht in einem schallisolierten Raum, hört also inmitten einer Geräuschkulisse. Bei mir ist es entweder der Straßenverkehr während des Fahrens, der Staubsauger während der Hausarbeit oder ähnliches. Dies sollte ein Sprecher bedenken, wenn er z.B. von einem aggressiven Wortwechsel zu extrem leise geflüsterten gedanklichen Überlegungen wechselt. Ich musste regelmäßig zurückspulen und um mehrere Etappen lauter stellen, um diese Gedanken verstehen zu können, um gleich danach wieder fast taub zu werden, weil inzwischen wieder mit normaler Lautstärke weiter gelesen wurde und ich nicht schnell genug wieder hinunter geschaltet hatte.

Alles in allem war es aber ein überaus interessantes, verwirrendes und spannendes Szenario, das bei mir breit gefächerte Emotionen hervorrufen konnte.

Ich gebe 08/10 Punkte.

9 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Etwas "speziell", aber auch sehr interessant

"Die Falle" bietet weder einen Thriller noch Krimi im herkömmmlichen Sinne, eher ist es eine Introspektion einer psychisch mehr als nur angeschlagenen Bestseller-Autorin, die ihr Leben völlig isoliert in ihrem Haus verbringt.
Melannie Raabe zeichnet die Psychologie sehr gut, der "Thrill" kommt eher durch die Schilderungen der Panikattacken der Protagonistin und dem subtilen Gefühl permanenter Bedrohung, wodurch genau, ist selten klar.

Die Geschichte selbst konnte mich nicht ganz überzeugen, zu viele kleinere und größere Logiklücken, die Sprecher (Frau Minichmayr liest rund 75 Prozent und Herr Striesow den Rest) haben mir gut gefallen, Gerade der weibliche Part ist wirklich "sehr nahe am Ohr", man ist mittendrin im Selbstzweifel und Wahnsinn (ist es Wahnsinn?!?) der Frau.

Fazit: Um den Preis ein wirklich interessantes Stück Literatur, sicherlich etwas "spezieller" und keinesfalls für Krimi/Thriller-Mainstream-Enthusiasten. Wer aber z.B. "Still" von Thomas Raab mochte, der könnte auch hier durchaus auf seine Kosten kommen.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Tolle Geschichte für Liebhaber der leisen Töne

Das hier ist kein actionreicher Krimi, sondern ein Psychokrimi, bei dem sich
große Teile der Handlung im Kopf der Hauptprotagonistin, der Schwester der
ermordeten Anna, abspielen.
Was passiert wirklich, was sind Folgen ihrer Verwirrtheit durch Isolation,
posttraumatische Belastung.
Sie ist selber Autorin, die nie Krimis geschrieben hat, bis sie den Mord an ihrer
Schwester in einem Roman verarbeitet, sie will den Mörder nach 12 Jahren in einem Journalisten auf dem Fernsehbildschirm wiedererkannt haben, möglich oder nicht?
Jedenfalls will sie ihn ködern, indem sie ihm den Roman zu lesen gibt und dann zu einem Interview bittet in ihr abgeschottetes Heim, das sie seit 12 Jahren nicht mehr
verlassen hat wegen ihrer Panikattacken.
Klasse Geschichte ohne Brutalität, das, was ich unter einem echten Psychokrimi verstehe,
richtig gut gelesen.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • käthe
  • Deutschland
  • 27.07.2018

Gute Story aber die Sprecherin hat mich sehr genervt

Die Inhaltsangabe hat mich angesprochen. Deshalb habe ich mich auf das Hörbuch gefreut. Leider hat mich die sonderbare Betonung von Birgit Minichmayr von Anfang an genervt. Sie liest den Text in einem monotonen Singsang, als ob sie die jeweilige Situation gar nicht komplett erfasst. Obwohl die Stimme eigentlich angenehm ist konnte ich mich der Betonung wegen nicht " einhören". Das Wort " Mööörder" fand ich dabei am Schlimmsten. Hab mich durchgequält. Trotzdem steht für mich fest, dass ich mir kein weiteres Hörbuch mit dieser Sprecherin antue. Schade für die Autorin, denn die Geschichte finde ich durchaus spannend. Meine Empfehlung: Lest das Buch ,aber Finger weg vom Hörbuch.



2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Hervorragend und intelligent

Ich habe schon sehr lange nicht mehr so ein spannendes und intelligent geschriebenes Buch gehört. Großes Lob an die Autorin und ihre Fähigkeiten so komplizierte Stränge so gekonnt zu verknüpfen ohne es auch noch künstlich wirken zu lassen. Ich habe es sehr genossen und kann es nur weiter empfehlen. Es war unglaublich spannend, anregend und kurzweilig.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Ganz gut

Im Großen und Ganzen gut hörbar, leicht spannend und interessant.
Vom Stuhl hat mich die Geschichte aber wirklich nicht gehauen. Zuviele altbekannte Versatzstücke aus den immergleichen Kriminalgeschichten finden sich hier vereint.

Dennoch: kann man hören ohne es zu bereuen.
Ein angenehmer Zeitvertreib.

Regelrecht schlimm fand ich dagegen die Stimme von Birgit Minichmayr. Geschmackssache - mir allerdings jagt diese überkandidelte Art zu sprechen einen echten Schauer über den Rücken.
Ich denke mit einer anderen Sprecherin wäre ich deutlich begeisterter von der Geschichte insgesamt. Aber das ist eben reine Geschmackssache - sie macht ihre Sache ja gut - aber
mich macht diese überartikulierte Art zu sprechen regelrecht aggressiv.
Schrecklich.

Nun ja. Eine Gemengelage würde ich sagen.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Spannend!

Spannend. Hat unerwartete Wendungen, wenngleich an einigen Stellen etwas zu ausführlich. Im Ganzen aber stimmig und mitreißend.
Die Sprache ist wirklich sehr gut und die Idee des Plots außergewöhnlich.

5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Gute Grundgeschichte sehr langschweifig erzählt.

Haben Sie die Zeit genossen, in der Sie dieses Hörbuch gehört haben? Warum oder warum nicht?

Während der ersten drei bis vier Hörstunden habe ich mich ständig geärgert, dieses Hörbuch gekauft zu haben. Die Autorin ergeht sich in langschweifigen Schilderungen und Erörterungen ihrer äußeren und inneren Situation und ihrer Gedanken und Ängste, die noch dazu hin und wieder unter neuem Blickwinkel wiederholt werden - und die Handlung kommt und kommt nicht voran.

Erst in der zweiten Hälfte baute sich bei mir leichte Spannung auf - genauer gesagt im Track 59 (von 110), als der Mörder sich auf Linda stürzt. Jedoch hätte ich auch da noch in einem gedruckten Buch viele Seiten quer gelesen, um endlich zum Ende zu kommen.
Das letzte Drittel ist dann einigermaßen der Krimi, den ich mir erhoffte hatte.

Der Roman, den Linda Conrad geschrieben hat, um den Mörder ihrer Schwester in die Falle zu locken, parrallel vorgelesen von Devid Striesow, ist für mich in dieser Länge unnötig. Für mich ist das kein interessantes Stilmittel, sondern ein weiteres Mittel, die Geschicht in die Länge zu ziehen.

Was mochten Sie an der Handlung am liebsten?

Nur wenige Personen sind in die Grundgeschichte eingebunden, so dass es leicht ist, der Handlung zu folgen. Die Auflösung am Ende ist gelungen.

Würden Sie es noch mal mit einem anderen Hörbuch mit Devid Striesow and Birgit Minichmayr versuchen?

Devid Striesow gefällt mir als Vorleser. Birgit Minichmayrs Vorlesestil ist für mich hinsichtlich Satzmelodien und Betonungen oft gewöhnungsbedürftig.

Könnten Sie sich Die Falle als Film oder TV-Serie vorstellen? Welche Stars sollten unbedingt mitspielen?

Als Film ja, denn da müsste radikal gekürzt werden.

7 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich