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    Inhaltsangabe

    Stefan Zweig schrieb dieses Lehrstück über Toleranz im Jahr 1936. Zu einer Zeit als bereits für gesichert erachtete Menschenrechte durch den Nationalsozialismus massiv bedroht und eingeschränkt wurden. Angesiedelt ist die historische Erzählung im Zeitalter der Reformation. Hier treffen der reformatorische Eiferer Jean Calvin und der liberale Theologe Sebastian Castellio aufeinander. Calvin, der neben Martin Luther, die vermutlich einflussreichstes Figur der reformatorischen Bewegung ist, gelingt es in der Stadtrepublik Genf die Macht an sich zu reißen. Auf Betreiben Calvins wird einer seiner Kritiker, der Protestant Michel Servet, auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Dieser Akt der Intoleranz und grausamer Gewalt animiert den Baseler Theologen Sebastian Castellio zu einem mutigen Plädoyer für religiöse Toleranz.

    ©gemeinfrei (P)2021 Aureon Verlag GmbH

    Das sagen andere Hörer zu Castellio gegen Calvin

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    Sehr interessant, auch heute wieder hochrelevant

    Die Analyse Stefan Zweigs über Calvins Verhalten im allgemeinen und gegenüber Castellio und anderen Gegnern im speziellen erinnert an viele Politiker der heutigen Zeit. Das der Humanismus selbst heute in westlichen Nationen noch nicht vollständig angekommen ist, ist erstaunlich.

    5 Leute fanden das hilfreich

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    Großartig

    Man kann leicht Einwände geben dieses Buch finden. Seien es welche geben die historische Darstellung, gegen das wohl zu einseitige Bild Calvins, sei es die etwas simple Geschichtsphilosophie (deren Optimismus allerdings das Überlebensmittel des Emigranten gewesen ist). Nicht bestreiten kann man, dass es sich trotz aller Einwände um eines der größten, menschlichsten und berührendsten Bücher des 20. Jahrhunderts handelt. Eins, das man immer wieder lesen kann und sollte, weil es immer höchst aktuell ist.
    Schön, dass es in einer so wunderbaren, leidenschaftlichen und mitfühlenden Lesung vorliegt. Man kann dieses Hörbuch nur jedem empfehlen.

    3 Leute fanden das hilfreich

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    So alt und so aktuell!

    Hochinteressant. Kein trockenes Geschichtsbuch, lebendig wie ein spannender Roman. Aber wie kommt es nur, dass mich Calvins Charakter und viele seiner Maßnahmen an unsere heutige Zeit erinnern? Intoleranz ist wohl zeitlos.

    2 Leute fanden das hilfreich

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    Bestes Buch das ich zur Jetzt-Zeit je gelesen habe

    Stefan Zweig beschreibt den Krieg der Ideologien in 15 Jahrhundert. Was Zweig von den Gelehrten der damaligen Zeit zitiert, könnte man heute mit anderen Worten damals Ketzer- heute z.B. Verschwörungstheoretiker ganz genauso sagen. Das Buch hat mich staunen gelehrt: dass sich die Ideologien ändern, aber der Kampf um die richtige Ansicht einer Sache schon seit ewig als Methode für Tyranneien und Autoritäten verwendet worden ist; jeder der besser durch das Heute blicken will-sollte diese Buch lesen!