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Small World

Autor: Martin Suter
Sprecher: Dietmar Mues
Spieldauer: 6 Std. und 28 Min.
4.5 out of 5 stars (534 Bewertungen)
Regulärer Preis: 17,95 €
Danach 9,95 € pro Monat. Jederzeit kündbar.

Inhaltsangabe

Erst sind es Kleinigkeiten: Konrad Lang legt aus Versehen seine Brieftasche in den Kühlschrank. Bald vergisst er den Namen der Frau, die er heiraten will. Je mehr Neugedächtnis ihm die Krankheit, Alzheimer, raubt, desto stärker kommen früheste Erinnerungen auf. Und das beunruhigt eine millionenschwere alte Dame, mit der Konrad seit seiner Kindheit auf die ungewöhnlichste Art verbunden ist.

Der Autor:
Martin Suter wurde 1948 in Zürich geboren und ist Schriftsteller, Kolumnist und Drehbuchautor. Bis 1991 verdiente er sein Geld als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs Schreiben entschied. 1997 erschien sein erster Roman "Small World". Es folgten "Die dunkle Seite des Mondes", "Ein perfekter Freund", "Lila, Lila" und "Der Teufel von Mailand". Sämtliche Romane waren auch international große Erfolge. Seine Kolumne "Business Class" für die Schweizer "Weltwoche" und das "Magazin" der Tamedia und die Geschichten um Geri Weibel für das "NZZ-Folio", ebenfalls im Diogenes Verlag veröffentlicht, erfreuen sich großer Beliebtheit. Martin Suter lebt mit seiner Familie in Spanien und Guatemala.

Der Sprecher
Dietmar Mues, geboren 1945 in Dresden, hat an verschiedenen Theatern in Deutschland gespielt und gehörte 12 Jahre zum Ensemble des Hamburger Schauspielhauses. Seit 1986 ist er als freier Schauspieler und Drehbuchautor tätig. Er hat in vielen Film- und Fernsehproduktionen mitgespielt. Daneben spricht Dietmar Mues Rundfunk- und Fernsehfeatures, Hörbücher und Hörspiele und veranstaltet eigene Theater-Leseabende, z. B. über Karl May. Er lebt in Hamburg.

(c)+(p) 2008 Diogenes Verlag AG

Kritikerstimmen

Ich schreibe nur, was ich selbst gerne lesen würde. Daß ich meinen Geschmack mit so vielen anderen Lesern teile, ist Glück.
--Kleine Zeitung

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    302
  • 4 Sterne
    182
  • 3 Sterne
    34
  • 2 Sterne
    13
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Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    167
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Geschichte

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    146
  • 4 Sterne
    65
  • 3 Sterne
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  • 2 Sterne
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Sortieren nach:
  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • folgren
  • Aachen, Deutschland
  • 12.09.2008

Die Brieftasche im Kühlschrank

In seinem ersten Roman beweist Martin Suter bereits sein ganzes Talent. Konrad Lang leidet an Alzheimer, doch nicht nur, dass er unfreiwillig in seinem Alltag versinkt, Dinge vergisst, nicht wieder erkennt, ihn plagen Erinnerungen. Das ist bei vielen Menschen so. Lang jedoch wußte nicht, dass er sie besaß. Sie tauchen wie aus einem fremden Leben auf, verunsichern sein jetziges und setzten ihn auf die Spur, um Verlorenes zurückzugewinnen. Der Thriller versteckt sich in der Geschichte einer Familie, die alles daran setzt, dass Ereignisse der Vergangenheit nicht wieder ans Tageslicht gezerrt werden. Suter wechselt Schauplätze Stimmen und beweist von leichter Hand, wie geschickt er mit Spannung umzugehen versteht. Wenn sich das Ende nähert, ahnt man, was geschehen ist, was überhaupt nicht stört, weil Suter seine Geschichte mit einem Augenzwinkern serviert. Teilweise lakonisch, teilweise amüsant, vor allem sezierend, wozu Menschen fähig sind. Martin Suter behält dies alles nicht nur in diesem Roman fest im Blick.

20 von 20 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

selten gut

Schon lange habe ich nicht mehr so ein tolles Buch gehört! Ein Krimi ist es nicht, trotz der spannenden Geschichte, die ein Rätsel birgt, das gelöst werden will. Ein ironischer Roman oder gar amüsanter, wie z.T. behauptet, ist es auch nicht, zum Lachen ist eher nichts dabei.Es ist die Beschreibung eines Mannes, der langsam an Alzheimer erkrankt, seiner Vorgeschichte und seiner ungewöhnlichen Mitmenschen, die bei genauer Betrachtung dann doch sehr menschlich agieren, im Positiven sowie im Negativen. Das alles wird auf eine geniale Art verknüpft ohne jedoch schwerfällig zu werden. Literatur, hohe Sprache aber lesbar, spannend aber nicht durch billige Effekte. Der Sprecher hat mit seinem Stil das Juwel sogar noch geschliffen.

14 von 14 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Klasse!

Interessantes Thema, spannender Handlungsstrang, eindrucksvolle Charaktäre, sprachlich ausgefeilt, hervorragend gelesen von Dietmar Mues - ein Hörgenuss!

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars

sehr interessantes und gut recherchiertes Buch zu einem aktuellen Thema

Das Interesse an der Krankheit Alzheimer wächst, die Öffentlichkeit wird aufmerksamer, die Familien schweigen nicht mehr. Hier wird ein Fall beschrieben, erst aus Sicht des Betroffenen, dann aus Sicht der Angehörigen, dazwischen medizinische Erklärungen, die Martin Suter sicher gut recherchiert hat. Mir gefällt seine Erzählweise sehr, das Buch ist auch gut gelesen, das Thema stimmt sicher auch nachdenklich. Dazu ist der Plot gut ausgedacht, das "zu Gute" Ende hat mich etwas gestört, denn das gibt es sicher nicht in der Wirklichkeit. Dennoch 4 Sterne für einen meiner Lieblingsautoren.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Spannend wie ein Krimi und anrührend wie Lassie

Ich habe dieses Hörbuch schon mehrfach gehört und finde es immer wieder schön! Obwohl es sich hier eigentlich um eine traurige Geschichte handelt, verläuft diese sehr spannend bis zu ihrem überraschenden und durchaus nicht unbefriedigenden Ende.
Also absolut empfehlenswert für alle - Spannungsjunkies und Literaturfreaks!

11 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Ute
  • Heppenheim, Deutschland
  • 11.06.2013

Super! Ein absolutes Muss!

Martin Suter bringt mich einfach immer wieder zum Staunen! So auch wieder mit diesem Buch “Small World”. Erzählt wird hier die Geschichte von Konrad Lang, der knapp über 60 Jahre alt ist. Bei ihm fängt die Krankheit Alzheimer schleichend an – mit kleinen Vergesslichkeiten und Verwechslungen. Als es immer schlimmer wird, kommt Konrad in die Obhut einer ihm seit seiner Kindheit verbundenen steinreichen alten Dame, bei der ihm eine “Privatklinik” eingerichtet wird. Die vernachlässigte Schwiegertochter kümmert sich rührend und aufopfernd um Konrad Lange. Doch nach und nach tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Es scheint, als gäbe es in der Vergangenheit von Konrad etwas zu verbergen. Und dieses Geheimnis weiterhin zu verbergen wird immer schwieriger, da er sich ja immer besser an seine Kindheit und Jugend erinnert als an gestern….

Martin Suter erzählt diese Geschichte gekonnt souverän. Zunächst fragte ich mich – wie so oft bei seinen Büchern – worauf will er eigentlich hinaus? Stück für Stück offenbart er Konrads Leben, seine Kindheit, wo und wie er aufwuchs, seine Bekannten, wie er als Erwachsener lebte. Zunächst spielt es in der Gegenwart. Erst als die Alzheimer-Krankheit immer schlimmer wird, verschiebt es sich in die Vergangenheit. In die Vergangenheit von Konrad Lang. Und was hier offenbart wurde, hat mich wirklich schockiert. Zu, da ich mit so etwas überhaupt nicht gerechnet hätte. Aber wie schon oben erwähnt, Suter bringt mich immer wieder zu Staunen.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Suter vermag es, die Dinge in super kurzen Sätzen exakt auf den Punkt zu bringen. Bewundernswert! Er trifft jederzeit genau das richtige Wort und versteht es perfekt, gezielt Pointen zu setzen. Auch der Humor (wenn auch etwas schwarz) kommt hier nicht zu kurz. Ich bin immer wieder begeistert, wie er es schafft, Situationskomik derart gut erzählen.

Diese tolle Geschichte in Verbindung mit der genialen sprachlichen Umsetzung von Dietmar Mues war für mich ein Hörgenuss par excellence. Ich kann dieses Hörbuch mit bestem Gewissen weiterempfehlen.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars

Demenz als Schlüssel zur verschütteten Erinnerung?

Leicht fällt es mir nicht, meine kritischen Bemerkungen über dieses Hörbuch zu formulieren. Denn es wurde mir als absolutes Lieblingshörbuch von einer sehr freundlichen Dame empfohlen, die wirklich Ahnung von der Materie hat.
Und dann begeistert mich alleine schon das Thema, die Demenz. Ich höre, lese und sehe mir alles an, was sich zu dieser Krankheit findet. ('An ihrer Seite' heißt ein lohnender aktueller Film mit Julie Christie, und die Dokumentation auf der zugehörigen DVD ist noch beeindruckender!)
Herr Suter schildert den Gedächtnisverlust seiner Hauptfigur sehr anschaulich. Das Buch bleibt auch sehr lange interessant, sogar spannend. Und Dietmar Mues vollbringt hier eine angenehm zurückhaltende und einfühlsame Sprechereistung.
Zwei Dinge stören mich dann allerdings doch etwas: Der Autor macht es sich mit der Beschreibung der übrigen Figuren zu einfach, sie bleiben blutarme Stereotype. Und vor allem verärgert das wirklich unglaubwürdige zuckersüße Happy-End. Konrad überlebt einen Anschlag mit tödlicher Insulindosis und wird schließlich in einem halblegalen Medikamentenversuch restlos geheilt; und alle Bösen bekommen, was sie verdienen. Schade. Daraus hätte man mehr machen können.

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Auch ohne den positiven Schluss fesselnd

Man fühlt mit den positiven und negativen Gestalten der Geschichte.
Sprachlich dicht und auf den Punkt gebracht lässt Suter komplexe Bilder in Sekunden entstehen.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Empfehlenswerter Suter!

Suter hat eine einzigartige angenehme Erzählweise. Das Thema Alzheimer-Demenz ist aktuell und eingepackt in eine nette und durchaus zum Weiterhören animierende Geschichte.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars
  • P.M.
  • Frick, Schweiz
  • 20.06.2017

Gemächlicher Krimi mit dem Thema Alzheimer

Die von Martin Suter erzählte Geschichte entwickelt sich gemächlich, beinahe zäh. Teilweise war der Plot für mich auch etwas deprimierend, was sich dann im zweiten Teil änderte und am Schluss zu einem eher unrealistisches Happy End führte. Zwei oder dreimal war ich versucht vorzeitig abzubrechen und blieb nur dran, weil ich wissen wollte wie es ausgeht. Sehr gefallen hat mir hingegen der Sprecher, dessen Vortragsweise gut zum Stil des Buchs passte.