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    Inhaltsangabe

    Anfangs begreift Peter Taler nur, dass im Haus gegenüber, in dem der achtzigjährige Knupp wohnt, sonderbare Dinge vor sich gehen. Er beginnt zu beobachten und mit der Kamera festzuhalten - und merkt erst spät, dass er seinerseits beobachtet wird und längst in die Geschehnisse im Nachbarhaus verstrickt ist. Der alte Knupp, der vor zwanzig Jahren seine Frau verloren hat, ist davon überzeugt, dass man nicht wie Orpheus ins Totenreich hinabsteigen muss, um einen geliebten Menschen wiederzufinden. Denn er hat eine Theorie und kann sich dabei sogar auf berühmte Leute berufen. Allerdings ist deren Umsetzung nicht einfach. Um nicht zu sagen - allein schier unmöglich. Deshalb soll Taler ihm dabei helfen.
    ©2012 Diogenes Verlag (P)2012 Diogenes Verlag

    Kritikerstimmen

    Gert Heidenreich weiß seine Stimme wunderbar einzusetzen, so dass das Zuhören zum Genuss wird.
    -- Schweizer Illustrierte Zürich

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    Das sagen andere Hörer zu Die Zeit, die Zeit

    Bewertung
    Gesamt
    • 4 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      194
    • 4 Sterne
      126
    • 3 Sterne
      74
    • 2 Sterne
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    • 1 Stern
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    Sprecher
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      220
    • 4 Sterne
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    • 3 Sterne
      9
    • 2 Sterne
      2
    • 1 Stern
      0
    Geschichte
    • 4 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      129
    • 4 Sterne
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      19
    • 1 Stern
      6

    Rezensionen - mit Klick auf einen der beiden Reiter können Sie die Quelle der Rezensionen bestimmen.

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    • Gesamt
      4 out of 5 stars

    Die Normalität des Grotesken

    Ein toller Suter - spleenig und grotesk im Detail, kommt das Absurde wie die größte Normalität daher. Die Haupt-Charaktere werden regelreicht ausgeweidet, aber wie immer nur um Nyancen überzeichnet. Zugegeben, es gibt ein paar Längen (daher keine fünf Punkte), aber die sind vermutlich "sphärisch erforderlich", um das Skurrile einwirken zu lassen und den Leser ebenso wie den "Helden" einzuspinnen in eine sehr spezielle Realitätsauffassung. Das Ende ist - wie immer - eine große Überraschung. Sprachlich ein Genuss, eine tolle Geschichte um ein eher philosophisches Gedankenspiel, erzählerisch zu Ende gedacht.

    7 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars

    Auch ein an sich kurzer Roman kann sehr lang sein.

    Ein gänzlich sinnloser Mord geschieht und auch ein knappes Jahr später hat Peter Taler keinerlei Anhaltspunkt, warum seine Frau vor der gemeinsamen Haustür hinterrücks erschossen wurde. Er flüchtet in Rituale, um die Zeit irgendwie verstreichen zu lassen, doch eigentlich steht sein Leben still, eine Verarbeitung des Geschehens ist nicht möglich, da es gänzlich unverständlich ist.
    Sich zur Arbeit schleppen, Einkaufen, Kochen, Bier trinken, aus dem Fenster starren, jeder seiner Tage verläuft auf die immer gleiche Weise, bis er plötzlich irritiert feststellt, dass sein Ausblick aus dem Wohnungsfenster sich irgendwie verändert hat, er aber nicht definieren kann, was daran anders ist. Für den Fall, dass sich dies wiederholt, macht er Fotos und stolpert dabei auf der Digitalkamera über die letzte Aufnahme, die seine Frau seinerzeit gemacht haben muss. Dieses Foto nimmt Suter zum Anlass, den Hörer auf eine extrem ausführliche, für mein Empfinden quälend langatmige, Exkursion in eine Parallelwelt zu bugsieren, in der ein aberwitziges aber leider auch in seiner langen Vorbereitung nicht sonderlich spannendes Experiment gestartet wird, welches durch das Rückgängigmachen von 20 Jahren Veränderung einen Punkt der Vergangenheit wiederauferstehen lassen möchte. Nebenbei wird dem Leser noch eine ausgedehnte falsche und eine kurz angedeutete richtige Fährte serviert, die beide nicht all zu schwer zu durchschauen sind.

    Ich habe mich als Suterfan seit der Ankündigung des Buches sehr darauf gefreut und direkt bei der (Vorab-)Veröffentlichung des Hörbuches bei Audible gerne zugegriffen. Leider hat es mir aber insgesamt überhaupt nicht zugesagt.
    Für mein Empfinden ist die Geschichte sehr dünn und die Beweggründe, die die Hauptfigur dermaßen aufopfernd an seinen Nachbarn binden und eine unglaubliche Kröte nach der anderen klaglos schlucken lassen, erschreckend schlecht nachvollziehbar. Regelrecht verärgert bin ich jedoch über die stundenlange und viel zu detaillierte Schilderung der gemeinsamen Arbeit der Beiden, die die Umgebung rund um ihre Wohnungen optisch perfekt in die Zeit von 1991 zurück versetzen sollen. Das nehme ich dem Autor wirklich übel, diesem Sachverhalt, der das halbe Buch einnimmt, dermaßen viel Raum zu geben, ohne das es die Handlung irgendwie voran bringt. Einfach schlimm. Sorry, Herr Suter.

    28 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars

    Toll

    Witzig und intelligent, wie alle von Suters Büchern. Keine Angst, entgegen einiger Rezensionen ist es nicht langweilig. Was auch am hervorragenden Sprecher liegt.

    5 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars

    Hier verschwendet man seine Zeit

    Es dauert annähernd 5 Stunden, bis das Buch einen Hauch von Spannung andeutet. Bis dahin ist es höchstens interressant für Leute, die einen Kurs in Landvermessung machen wollen. Ich bin eigentlich ein Fan von Martin Suter und war daher ziemlich entsetzt über die unglaubliche Langweiligkeit und den für meine Begriffe total enttäuschenden Schluss dieses Buchs. Gert Heidenreich liest wie immer hervorragend und seiner Stimme ist es geschuldet, dass ich bis zum Schluss durchgehalten habe.Fazit: Geld- und Zeitverschwendung.

    11 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Man muss trockenes Brot mögen ...

    ... oder über den Geschmack von Wasser euphorisch berichten können um Suter und seinem Protagonisten durch diese erzählerische Salzwüste zu folgen. Nein, dass ist nicht mein Fall. Ärgerlich wird die literarische Askese mit der Erkenntnis, dass die Geschichte genau so ausgehen wird, wie man es sich bereits seit vielen Seiten/Minuten gedacht hat. Der Witz des Weitermachens besteht ab diesem Moment allenfalls noch darin, sich von eigenen Ideen für alternative Elemente eines solchen Romans überraschen zu lassen. Zum Übermalen eignet sich die Folie dieses Buches.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars

    Die Zeit gibt es sie wirklich

    Tolles cooles Buch mit unerwartetem Ausgang. Super zu hören im Auto, einfach und spannend. Nur zu empfehlen

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars

    Nicht der beste Suter

    Es ist nicht der beste Suter aber Gerd Heidenreich macht vieles wieder gut.
    Wie schon gesagt, Die Zeit die Zeit ist nicht Suter's Meisterwerk. Die Geschichte ist etwas zu leicht Durchschaubar. Ich habe mich aber gut unterhalten.
    Zum Schluss noch eine Bitte. Bringt endlich: Die dunkle seite des Mondes

    8 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars

    ein echter Martin Suter Roman

    Habe das Buch sehr spannend und am Schluss total überraschend gefunden. Das Konzept Zeit ist auf ganz ungewöhnliche Art in Frage gestellt. Ist sicherlich ein Buch, das ich noch einige Male hören werde.

    4 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars

    Langeweile pur

    Selten so gelangweilt. Man kann eine Idee über 7 Studnen auch tot reiten. Mir hat das Hörbuch gar nicht gefallen. Es passiert wirklich praktisch nichts. Nur die letzten 3 Minuten sind ganz lustig, nette Auflösung, aber auch ziemlich abrupt. Kein Vergleich zur "Dunklen Seite des Mondes" vom gleichen Autoren, das man wirklich empfehlen kann.

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars

    in der Kürze läge die Würze...

    gute Idee, und ein sehr überraschender Schluss aber der Hauptteil der Geschichte ist einfach nur langweilig. Hier wird die immer selbe Handlung in varriationen immer und immer wieder wiederholt.
    Auf die Hälfte gekürzt wäre das ein richtig tolles Buch.

    4 Leute fanden das hilfreich