Irrungen, Wirrungen Titelbild

Irrungen, Wirrungen

Reinhören
0,00 € - kostenlos hören
Prime Logo Bist du Amazon Prime-Mitglied?
Audible 60 Tage kostenlos testen
Aktiviere das kostenlose Probeabo mit der Option, monatlich flexibel zu pausieren oder zu kündigen.
Nach dem Probemonat bekommst du eine vielfältige Auswahl an Hörbüchern, Kinderhörspielen und Original Podcasts für 9,95 € pro Monat.
Wähle monatlich einen Titel aus dem Gesamtkatalog und behalte ihn.

Irrungen, Wirrungen

Von: Theodor Fontane
Gesprochen von: Gert Westphal
0,00 € - kostenlos hören

9,95 € pro Monat nach 30 Tagen. Monatlich kündbar.

Für 9,95 € kaufen

Für 9,95 € kaufen

Über diesen Titel

Berlin in der 1870er Jahren. Der Offizier Baron Botho von Rienäcker verliebt sich in die hübsche, heitere aber bürgerliche Lene. Ihre Liebe hat aber keine Zukunft. Der Baron ist schon seiner reichen Cousine Käthe versprochen. Aufgrund der prekären finanziellen Lage seiner Familie löst er dieses Versprechen ein. Doch er kann Lene nicht vergessen...

Regie: Peterpaul Schulz..©1989 SWR (P)1989 SWR
Klassiker
Alle Sterne
Am relevantesten
Der Sprecher liest genial! Die Charaktere und die Themen aus dem 19 Jahrhundert, scheinbar so weit entfernt, in heute kaum vorstellbarer Gesellschaft und doch so aktuell! Sehr humoristisch, leicht ironisch aber liebenswürdig hat jeder Charakter doch seine Berechtigung und eigene Würde.

Fabelhaft!

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Der Leser Gert Westphal ist grandios. Nach Effi Briest eine weitere interessante Erzählung Fontanes. Danke für dieses Hörerlebnis.

Die Beschreibungen Berlins von 1870

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Das versteht Fontane. Mit oft erstaunlich langen und trotzdem leicht verständlichen Sätzen projiziert er Landschaften, Städte und vor allem Menschen in die Köpfe seiner Leser. Immer souverän in Wortwahl und Ausdruck belebt er Kleinbürgertum und Klein- wie Großadel, Grillen und Grandezza. Trotz aller Sprachkunst ist nichts gekünstelt oder überheblich.
Die Irrungen und Wirrungen sind nicht spetakulär oder überraschend in den Wendungen. Eher folgerichtig und erwartbar. Aber genau das gibt den Raum für das Menschliche, zeigt die Zugewandtheit des Autors zu seinen Objekten, macht ihn wie sie so sympathisch.
Was im 19.JH in manchen Gesellschaftskreisen nicht unüblich war, wird es - als Vorkommnis - im 21. nur noch selten in gleicher Form geben. Aber die Menschen haben sich kaum verändert. Die Charaktere des Fontane können wir heute noch verstehen und mit ihnen fühlen. Als Zeitbild sind die Geschichten allemal relevant. Vielleicht (höre den Epilog) relevanter als für die Zeitgenossen.
Gert Westphal wäre als Vorleser bestimmt auch die Wahl des Autors gewesen. Mit dieser Leichtigkeit, quasi im Nebenbei, mit dieser Seelentiefe und in diesem Einswerden mit der Vorlage können nur wenige, heute niemand mehr vortragen.
Fontane und Westphal braucht man hin und wieder, um nicht zu vergessen, was wirklich Qualität ist. Sie sind das Urmeter der Literatur und des Vortrags.

Gesellschaftsbild

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Ich lese und höre beinahe alles von Fontane gern, besonders auch -wer hätte das gedacht- den „Herrn von Ribbeck“. Da ich aber gewiss nicht berufen bin, Fontanes Werk zu beurteilen, zu „Irrungen und Wirrungen“ nur so viel:

„Spannend“ im Sinne eines Krimis ist es nicht und soll es ganz gewiss auch nicht sein. Es nimmt mich aber gefangen, die Menschen ganz echt leben und lieben und leiden zu sehen, und das ist mehr und besser als „Spannung“. Ein paar mal habe ich dann doch sogar die Luft angehalten, wo die Geschichte sich ein wenig der „Effi Briest“ näherte, dann aber hier „gut“ ausging und nicht in der Katastrophe endete wie dort. Dass man außerdem ganz nebenbei und lebensecht das Berlin der 1870er Jahre kennenlernt, ist unbezahlbar.

An Gert Westphal habe ich sogar ein klein wenig auszusetzen, auch wenn ich ihn sehr gern höre, nämlich dass er hier manche der Frauenrollen mit einer Fistelstimme spricht. Das finde ich nicht mehr zeitgemäß, und z.B. bei den „Poggenpuhls“ ist es mir nicht aufgefallen.

Chapeau

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Irrungen und Wirrungen reiht sich ein in die hervorragende Reihe von Fontanes Werken, die dem Leser eine vergangene Gesellschaft nahebringen, die doch noch gar nicht sooo weit entfernt ist und kann den Leser auch heute noch fesseln. Man sieht vor dem inneren Auge die Damen in ihren Kleidern, die Uniformen und man hört die Kutschen vorbeifahren.
Gert Westphal liest dieses Werk ganz meisterhaft. Sehr zu empfehlen!

Fontane - faszinierend und fesselnd wie immer

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Mehr Rezensionen ansehen