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    Inhaltsangabe

    Der hegelianische Philosoph und Religionskritiker Ludwig Andreas Feuerbach (1804-1872) stellt in seinem Hauptwerk "Das Wesen des Christentums" von 1841 die These auf, Gott sei eine Erfindung des menschlichen Verstandes. Damit avancierte er zum Klassiker der philosophischen Religionskritik und beeinflusste u.a. Karl Marx und Friedrich Engels maßgebend. Feuerbachs als "Projektionsvorwurf" bekannte Kritik zeigt, dass Theologie und Metaphysik tatsächlich nur auf falsch verstandener Anthropologie und einer Übersteigerung des menschlichen Verstandesvermögens beruhen, wodurch sich der Mensch seiner selbst entfremdet habe.
    (p) und (c) 2007 RioloMedia

    Das sagen andere Hörer zu Gott als Wesen des Verstandes

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    Feuerbach, ein Prophet der Selbsterkenntnis

    Ludwig Feuerbach hat sein Leben keinem geringerem Dienst gewidmet, als die Verhexung des Verstandes aufzuheben, um den Menschen zu sich selbst, d. h. zu seiner wahren Natur zu bekehren. In das Wesen des Christentums und später in das Wesen der Religion hat er den ganzen wohlfeilen Selbstbetrug und die Selbstüberhöhung aufgezeigt, welche sich in den Religiösen Vorstellungen manifestieren - aber gleichzeitig auch auf seine potenziellen Stärken und jene Schönheit hingewiesen, die den höchsten seiner Wünsche innewohnt. Durch sein Vordenken hat er damit gewissermaßen sowohl einen Marx als auch einen Nietzsche provoziert. Beide brauchten Feuerbach als Erzieher um ihr eigenes Denken entwickeln zu können.

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