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    Inhaltsangabe

    "Es geht um gekaufte und verkaufte Liebe, um Sehnsucht und Selbstmord, um eine Zeit, die sich verliert, in Berlin, dem zärtlichen Moloch der Moderne." Georg Diez, Der Spiegel Fabian ist Erich Kästners Meisterwerk. Doch der Roman wurde vor seinem Erscheinen verändert und gekürzt. Jetzt liegt er zum ersten Mal so vor, wie ihn Kästner geschrieben und gemeint hat - unter dem Titel, den Kästner ursprünglich vorgesehen hatte: Der Gang vor die Hunde. Nun gibt es das Buch auch als Hörbuch mit einer ungekürzten Lesung von Nico Holonics.

    ©2014 Atrium Verlag AG, Zürich (P)2014 Atrium Verlag AG, Zürich

    Das sagen andere Hörer zu Der Gang vor die Hunde

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    Gesamt
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    Sprecher
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    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Neben der Zeit

    Kästner schreibt für Jugendliche und für Erwachsene immer so, dass sich die Adressaten angesprochen fühlen. Was er zu sagen hat, ist immer leicht zu lesen, ohne banal zu sein. Wer an den Geschichten kratzt, findet immer Geschichten hinter den Geschichten. Je mehr man eintaucht, desto tiefer blickt man in den Menschen und die Gesellschaft. Er ist immer aktuell, egal wie alt die Werke sind. Die Sprache und das Erzählte bleiben seltsam zeitgerecht. 1931 hat er die Urfassung des Fabian (Der Gang vor die Hunde) fertiggestellt. Damals nur in extrem angepasster Form zur Veröffentlichung zugelassen. Die Rekonstruktion von 2014 vollkommen berechtigt, weil in die Zeit passend, wenngleich Fabian eine Zwischenkriegsexistenz ist und die Welt als solche auch beschrieben wird. Aber das Menschliche und das Gesellschaftliche hat sich um keinen Deut verändert.
    Unvergleichlich schonungslos mild und glasklar verschleiert, mit tragischem Humor, wie nur Kästner das kann, beschreibt er die schiefe Ebene, auf der der 'Held' und das Zwischenkriegsdeutschland sehend auf die nächste Katastrophe zugleiten. Sich retten könnten, es aber nicht wollen. Fabian schaut sich selbst und der Welt zu, greift nur halbherzig nach retten wollend ausgestreckten Händen und findet sein Ende, als er ein Mal beschließt, ohne Grübelei aktiv zu werden.
    Holonics, der Vorleser, greift, wahrscheinlich ohne es zu wollen, in die Stimmung des Sujets, die Psyche des Zuhörers ein. ich bin nicht sicher, ob ich beim Lesen nicht ein völlig anderes Verständnis gewonnen hätte. Beim Zuhören bekommt alles jedenfalls gelegentlich kafkaeske Grundtöne. Da wird ein Räderwerk, eine gigantische Maschine sichtbar, die man schemenhaft wahrnimmt, aber nicht begreift und schon garnicht beeinflussen kann, oder will. Ein Nebel aus furchterfüllter Gleichgültigkeit.

    14 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Die Weimarer Republik ertrank.

    Erich Kästner lässt uns zu Zeugen werden am Scheitern einer Republik. Und lässt uns zu der Erkenntnis kommen dass das Scheitern der Anderen auch unser Versagen ist. Gestern wie Heute. Das Ganze vorgelesen von Nico Holonics. Für den ich voller Lob bin.

    9 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars

    Traurig schön - einfach gut

    Sehr guter Sprecher! Genau richtig für die sachliche Tragik des Inhalts und keine anstrengenden Schwankungen un der Lautstärke. Tolles Buch von Kästner!

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    spannend und stimmig

    interessante Geschichte über die Gesellschaft im Berlin der späten Weimarer Republik. Angenehme Stimme, die vorzüglich zur Geschichte und den Charakteren passt.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Eines der besten Bücher

    Deutlicher kann man die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen nicht skizzieren. Scharfsinn und Homor verbinden sich mit der Dummheit, die in dieser Zeit wie ein Virus in die Menschheit kroch.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Schwerer Text gut gelesen

    Kästners Text ist düster und bestimmt kein Unterhaltungsroman, wie der Titel schon verrät. Man leidet mit Jakob Fabian und den anderen und folgt ihnen in den Strudel dieses zwielichtigen Berlins. Immer wieder kann man sich fragen, warum die Figuren, sich so ziellos umhertreiben lassen und dabei ihrem eigenen Glück im Wege stehen. Toll gelesen von Nico Holonis, dessen Stimme perfekt zur Figur des Jakob Fabian passt.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    geniales Buch ...danke Erich

    sehr lehrreich die Vergangenheit! die ses Buch hat all es , sehr zu empfehlen.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Gelungen, wenn uns die Epoche interessiert.

    Über Kästner Buch muss vielleicht nicht viel gesagt werden, aus der Zeit kurz vor der Machtergreifung der Nazis gibt die Beschreibung der letzten Lebenswochen des Helden einen Einblick in den sozialpsychologischen Background dieser Epoche mit fataler Ziellinie. Die moralische Verwirrung einer Zeit, die plötzlich ohne den gewohnten Gott und Monarchen dasteht und noch ganz ohne die sozialpsychologischen Kenntnisse ist, über die wir heute verfügen, überrascht uns heute und lässt jene ökonomische und moralische Verzweiflung spürbar werden, die sich in sinnliche Exzesse der Goldenen 20er und schließlich in den Faschismus flüchtet . . . Der von Autonomiebedürfnissen getriebene, wundervoll freche und intelligente Held findet die richtige Antwort auf all diese Herausforderungen ebensowenig, wie sein Alter Ego Kästner, der seinen (vermutlich eigenen biografischen) Fragen ein meisterliches Denkmal gesetzt hat.
    Der Vortrag des Buchs ist ebenfalls überraschend, da die Stimmen in der wörtlichen Rede mit den Figuren wechseln, überaus virtuos wirkt das, da nur ein Sprecher erwähnt wird, schließlich kommt im „Abspann“ aber raus, dass es immerhin doch zwei Schauspieler waren, die für diese vielfältige Erzählmelodie sorgen, die nie den Eindruck eines - dem Buchtext ja auch gar nicht angemessenen - Hörspiels erzeugt. Gelungen, wenn uns die Epoche interessiert. Ob sie der unsrigen ähnelt? Kaum, wir haben neue, andere Probleme.

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Hat mir nicht gefallen

    Ich kann die vielen sehr guten Bewertungen nicht nachvollziehen.. Abgehackter Stil, keine geschlossene Handlung, Auswälzen perverser Verirrungen. Kästner hat bessere Bücher geschrieben. Fallada beschreibt die Zeit viel eindrucksvoller.

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Tempo

    Es ist ja ganz schön, dass es diese Urfassung jetzt auch als Hörbuch gibt, und der Sprecher, Nico Holonics, kann auch ganz nett sächseln, wenn’s denn sein muss. Ein wenig mehr Emphase – ob nun kafkaesk, wie an anderer Stelle bemerkt, oder nicht – aber vor allem ein wenig mehr Tempo hätten der Lesung gut getan. Etwas, das man sogar am Schneidetisch noch hätte erledigen können.