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Der Gang vor die Hunde

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Der Gang vor die Hunde

Von: Erich Kästner
Gesprochen von: Nico Holonics
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Über diesen Titel

"Es geht um gekaufte und verkaufte Liebe, um Sehnsucht und Selbstmord, um eine Zeit, die sich verliert, in Berlin, dem zärtlichen Moloch der Moderne." Georg Diez, Der Spiegel Fabian ist Erich Kästners Meisterwerk. Doch der Roman wurde vor seinem Erscheinen verändert und gekürzt. Jetzt liegt er zum ersten Mal so vor, wie ihn Kästner geschrieben und gemeint hat - unter dem Titel, den Kästner ursprünglich vorgesehen hatte: Der Gang vor die Hunde. Nun gibt es das Buch auch als Hörbuch mit einer ungekürzten Lesung von Nico Holonics.

©2014 Atrium Verlag AG, Zürich (P)2014 Atrium Verlag AG, Zürich
Klassiker
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Deutlicher kann man die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen nicht skizzieren. Scharfsinn und Homor verbinden sich mit der Dummheit, die in dieser Zeit wie ein Virus in die Menschheit kroch.

Eines der besten Bücher

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Lange kannte ich von Erich Kästner nur die vielen wunderbaren Kinderbücher und bin nur durch Zufall auf "Fabian" gestoßen. Ein wunderbares, zynisches und leider zeitloses Buch. Ich habe in letzter Zeit wenige so bissige und sozialkritische Bücher gelesen. Kästner gibt einen mutigen Einblick in eine trostlose Zeit. Chapeau!

Unglaublich gut und leider zeitlos

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Es ist ja ganz schön, dass es diese Urfassung jetzt auch als Hörbuch gibt, und der Sprecher, Nico Holonics, kann auch ganz nett sächseln, wenn’s denn sein muss. Ein wenig mehr Emphase – ob nun kafkaesk, wie an anderer Stelle bemerkt, oder nicht – aber vor allem ein wenig mehr Tempo hätten der Lesung gut getan. Etwas, das man sogar am Schneidetisch noch hätte erledigen können.

Tempo

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Kästner schreibt für Jugendliche und für Erwachsene immer so, dass sich die Adressaten angesprochen fühlen. Was er zu sagen hat, ist immer leicht zu lesen, ohne banal zu sein. Wer an den Geschichten kratzt, findet immer Geschichten hinter den Geschichten. Je mehr man eintaucht, desto tiefer blickt man in den Menschen und die Gesellschaft. Er ist immer aktuell, egal wie alt die Werke sind. Die Sprache und das Erzählte bleiben seltsam zeitgerecht. 1931 hat er die Urfassung des Fabian (Der Gang vor die Hunde) fertiggestellt. Damals nur in extrem angepasster Form zur Veröffentlichung zugelassen. Die Rekonstruktion von 2014 vollkommen berechtigt, weil in die Zeit passend, wenngleich Fabian eine Zwischenkriegsexistenz ist und die Welt als solche auch beschrieben wird. Aber das Menschliche und das Gesellschaftliche hat sich um keinen Deut verändert.
Unvergleichlich schonungslos mild und glasklar verschleiert, mit tragischem Humor, wie nur Kästner das kann, beschreibt er die schiefe Ebene, auf der der 'Held' und das Zwischenkriegsdeutschland sehend auf die nächste Katastrophe zugleiten. Sich retten könnten, es aber nicht wollen. Fabian schaut sich selbst und der Welt zu, greift nur halbherzig nach retten wollend ausgestreckten Händen und findet sein Ende, als er ein Mal beschließt, ohne Grübelei aktiv zu werden.
Holonics, der Vorleser, greift, wahrscheinlich ohne es zu wollen, in die Stimmung des Sujets, die Psyche des Zuhörers ein. ich bin nicht sicher, ob ich beim Lesen nicht ein völlig anderes Verständnis gewonnen hätte. Beim Zuhören bekommt alles jedenfalls gelegentlich kafkaeske Grundtöne. Da wird ein Räderwerk, eine gigantische Maschine sichtbar, die man schemenhaft wahrnimmt, aber nicht begreift und schon garnicht beeinflussen kann, oder will. Ein Nebel aus furchterfüllter Gleichgültigkeit.

Neben der Zeit

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sehr lehrreich die Vergangenheit! die ses Buch hat all es , sehr zu empfehlen.

geniales Buch ...danke Erich

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