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    Inhaltsangabe

    Sieben Gefangene sind aus dem Konzentrationslager Westhofen geflohen, aber nur einer erreicht das rettende Ufer. Auf seiner Flucht trifft Georg Heisler auf Männer und Frauen, die sich entscheiden müssen zwischen egoistischer Abkehr und Mitmenschlichkeit, Denunziation und Solidarität.

    Anna Seghers schrieb ihren berühmten Roman mit der Souveränität einer Schriftstellerin von Weltrang und einer Klarsicht, die die Lektüre bis heute zur tief berührenden existenziellen Erfahrung macht. "Das siebte Kreuz" machte Anna Seghers mit einem Schlag berühmt und wurde zu einem bis heute anhaltenden Welterfolg.
    ©2015 Gustav Kiepenheur Bühnenvertrieb (P)2015 DAV

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    Das sagen andere Hörer zu Das siebte Kreuz

    Bewertung
    Gesamt
    • 4.5 out of 5 stars
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    Sprecher
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    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    überragend

    Inhalt und Literaturkritik will ich anderen überlassen...ich fand das Buch zu diesem Thema so wichtig wie brillant so ergreifend und erschütternd so weise wie traurig ernüchternd
    ...

    11 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Ergreifendes Buch einer großen Schriftstellerin

    Ein Buch über Menschlichkeit und Hoffnung im Grauen des Nationalsozialismus. Anna Seghers genaue Analyse und differenzierten Darstellungen machen dieses Buch zu einem großen Werk, dessen Aktualität bis in die heutige Zeit reicht. Wie verhält sich der einzelne Mensch unter dikatorischen Bedingungen? Martin Wuttke nähert sich der Komplexität des Buches und den Charakteren der handelnden Personen unaufgeregt und einfühlsam. Sehr Empfehlenswert!

    10 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars
    • CF
    • 03.06.2019

    Wie schade.

    Wundervolle, weise Literatur.
    Leider, mit Verlaub, für mich unerträglich interpretiert von Martin Wuttke. Es war mir tatsächlich unmöglich, zu auch nur einem Satz, einem einzigem der großen Gedanken überhaupt durchzudringen. So viel leere Form, so manierierte, fühllose, immer nur betont sanfte Litanei. So unglaublich schade. Welche Welten hätten Gert Westphal, Hans Helmut Dickow, Gerd Heidenreich oder sogar Christoph Maria Herbst hier entstehen lassen. Es tut mir leid. Ich habe noch nie hier rezensiert und mag lieber den Leitsatz »Nichts, wenn nichts Gutes über den, der nicht Stellung nehmen kann«. Aber es hat mich so geärgert. Denn dieses Buch ist von solcher gedanklicher Tragweite, dass es den Hörer fast beleidigt, wenn der Interpret klingt, als höre er begeistert nur sich selbst zu und sei nur bemüht um eine möglichst formvollendete Aussprache der Begriffe. Dieses Buch braucht hörbares, durchdringendes Verständnis.
    Da es aber auch ganz andere Rezensionen gibt, muss auch ein anderer Zugang zu der Interpretation möglich sein.
    Es tut mir leid, so hart urteilen zu müssen.

    7 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    sooooo langatmig, gleichtönig und diese Sprache

    Immer wieder kam es vor, dass ich gar nicht mehr wusste wo wir nun genau in der Geschichte sind. Ein Grund ist sicher auch wie die deutsche Sprache eingesetzt worden ist. Selbst die Dialoge sind in einer eigentümlichen Form.

    Overall war es ein Durchhalten und Durchkämpfen durch die Geschichte.

    5 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Sehr wirklichkeitsnah und gut erzählt

    Am konkreten Beispiel der sieben kann man sich eine Vorstellung von den Ängsten und noeten der Menschen in der nazizeit machen.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Vielleicht liegt es an mir aber...

    Ich habe es nur bis Kapitel neun geschafft. Mir viel es unglaublich schwer, der Handlung zu folgen. Die Art der Vorlesung wirkte auf mich sehr monoton, irgendwie leierhaft und wenig ansprechend. Das hatte leider ständig meine Aufmerksamkeit von der Handlung weg, hin zum Vorleser gelenkt. Sehr schade.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars
    • TJV
    • 05.04.2021

    Überraschend spannend

    Wie es ausgeht ist eigentlich von Anfang an klar, trotzdem interessant und spannend. Gute Geschichte

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Lektüre

    muss ich für die schule "lesen".... anders unpraktisch würde lieber was kürzers lesen... LG Samu

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Aufwühlendes aus der Zeit vor Ausbruch des Zweiten

    „Das siebte Kreuz“ ist ein Baum, der auf dem Gelände eines Konzentrationslagers inmitten Deutschlands steht. Genau wie seine sechs Brüder wartet er auf einen entflohenen Gefangenen, bei dessen Wiederkehr unaussprechlich Grausames auf ihn wartet.
    Und diese Männer sind einiges gewöhnt. Wir stehen kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und die gesammelte politische Opposition hat schon jahrelange Folter, Quälerei und Verfolgung hinter sich. Die, die draußen überlebt haben, sind furchtsam geworden und die alten Strukturen großteils zerbrochen. Wir finden uns in einem Deutschland wieder, dass nach einem verlorenen Weltkrieg durch Hunger und Arbeitslosigkeit ein leichter Fang ist für Menschen, die vorgeben allmächtig zu sein. Und Arbeit ist ja auch wieder da. Die Rüstungsindustrie baut auf, was später durch das Kriegsgeschehen zerstört wird.
    Durch diese Welt taumelt Georg, unser siebter Entflohener, auf der Suche nach Hilfe und Sicherheit. Und wir erleben all das mit ihm – den zuvor eilenden Gehorsam, den unbrechbaren Widerstand, Feigheit, Anständigkeit, Wegsehen, … alles Mögliche, was die Menschheit in solchen Situation hervorzubringen im Stande ist. Gelingt ihm die Flucht in die noch sicheren Niederlande?
    Anna Seghers hat all meine Bewunderung für dieses Buch. Ihr ist damit ein unglaublich vielfältiges Psychogramm von Tätern und Opfern gelungen mit allen Schattierungen, die ich bislang an solchen Büchern immer vermisst habe. Es beginnt schon damit, dass einem klar wird – schon lange vor dem Krieg waren die Mutigen, die Andersdenkenden, die, die das Unheil kommen sahen, aus dem Weg geräumt. Und wie vielfältig waren die Leute, die dabei zusahen. Da gibt es den, der nicht verwinden konnte, dass der Krieg ebenso wie der kärgliche Bauernhof verloren waren und der dies kompensieren musste um wieder an den alten Selbstwert anzuknüpfen. Es gibt den Jungen, der erst im Laufe von Georgs Flucht erkennt, dass Gut und Böse nicht so klar auf der Hand liegen, wie er zunächst meinte. Es gibt Ehefrauen, die viel stärker sind als sie glauben möchten. Und Ehepaare, die plötzlich Wesenszüge aneinander kennen lernen, die sie für unmöglich gehalten hatten. Es wird daher auch klar sichtbar, was das Regime erst ermöglichte – die Fähigkeit, die Menschen ihre Allmacht glauben zu machen.
    Die Sprache des Romans ist ein teilweise antiquiertes, ländliches und regionales Deutsch, das durch seine Feinheit und Eigentümlichkeit bezaubert. Es liest sich anfangs befremdlich, entfaltet dann aber seinen hausbackenen Charme.
    Der Aufbau des Romans ist hervorragend durchdacht und alle Kreise schließen sich. Auch dafür hat die Autorin meine volle Bewunderung.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann eine klare Leseempfehlung aussprechen. Teilweise blieb mir die Spucke weg, weil das alles natürlich harter Tobak ist, aber es war eine lohnenswerte Lektüre. Sie deckt da Motive und Hintergründe auf, die mir so nicht klar waren und die für mich vieles erklären und verständlicher machen und vor allem anderen, ist sie eine schlaue, wirklich gewiefte Menschenkennerin.

    Der Sprecher polarisiert hier. Ich kann das nachvollziehen. Am Beginn war er auch für mich gewöhnungsbedürftig, einschläfernd. Er hat mich teilweise an einen verschnupften Otto Sanders erinnert, was durchaus als Kompliment gemeint ist. Wenn man sich auf seine Vortragsweise einlässt, gehts dann aber wieder. Am Schluss hab ich mich mit ihm versöhnt und war ihm für das Unaufgeregte dankbar.

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    tolles Buch, furchtbarer Sprecher

    ein absolut LESENSWERTES Buch, der Hörgenuß wird leider durch den monotonen Sprechbrei des komplett emotionslos vortragenden Sprecher zunichte gemacht. Man hätte diesen Mann lieber das Telefonbuch herunterlesen lassen sollen, dafür reichen wohl seine Vortragskünste.