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Inhaltsangabe

"Dann Telefonat mit einem mir unbekannten, älteren Mann in Westdeutschland. Noch am Tag der Histologie war Holm abends auf einer Party mit dem Journalisten T. ins Gespräch gekommen, dessen Vater ebenfalls ein Glioblastom hat und noch immer lebt, zehn Jahre nach der OP. Wenn ich wolle, könne er mir die Nummer besorgen. Es ist vor allem dieses Gespräch mit einem Unbekannten, das mich aufrichtet. Ich erfahre: T. hat als einer der ersten in Deutschland Temodal bekommen. Und es ist schon dreizehn Jahre her. Seitdem kein Rezidiv. Seine Ärzte rieten nach der OP, sich noch ein schönes Jahr zu machen, vielleicht eine Reise zu unternehmen, irgendwas, was er schon immer habe machen wollen, und mit niemandem zu sprechen. Er fing sofort wieder an zu arbeiten. Informierte alle Leute, dass ihm jetzt die Haare ausgingen, sich sonst aber nichts ändere und alles weiterliefe wie bisher, keine Rücksicht, bitte. Er ist Richter. Und wenn mein Entschluss, was ich machen wollte, nicht schon vorher festgestanden hätte, dann hätte er nach diesem Telefonat festgestanden: Arbeit. Arbeit und Struktur."
©2013 Rowohlt Berlin Verlag GmbH, Berlin (P)2013 Argon Verlag GmbH

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    93
  • 4 Sterne
    26
  • 3 Sterne
    12
  • 2 Sterne
    8
  • 1 Stern
    3

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    91
  • 4 Sterne
    33
  • 3 Sterne
    6
  • 2 Sterne
    4
  • 1 Stern
    2

Geschichte

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    85
  • 4 Sterne
    22
  • 3 Sterne
    15
  • 2 Sterne
    9
  • 1 Stern
    3
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  • Sprecher
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  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Bewegend - aber anstrengend

Was hat Ihnen am meisten an Arbeit und Struktur gefallen? Was am wenigsten?

Dieses autobiografische Tagebuch (Blog) ist sehr bewegend, weil es einem die eigene Sterblichkeit (auch in jüngeren Jahren) vor Augen führt und den langen schwierigen Weg des Autors gut darstellt.
Bei diesem Thema und diesem Kontext ist es besonders schwierig eine Bewertung abzugeben. Es hängt tatsächlich davon ab was man sich erwartet, es ist nun eben einmal ein Tagebuch.
In der Gesamtwertung kann ich nur 3 Sterne vergeben und zwar aus folgenden Gründen: Dieses Hörbuch ist sicherlich nicht für jeden geeignet und schon gar nicht wenn man sich sonst spannende Krimis oder Liebesgeschichten anhört. Ich wiederhole es nochmal, es ist ein Tagebuch ganz in der Denkweise und in der Sprache von Wolfgang Herrendorf verfasst...
Das bedeutet: -nur innere Handlung mit Beschreibung von äußeren Ereignissen (mit Lücken natürlich - das heißt geschrieben im Telegrafenstil - Herrendorf war Schriftsteller und daher wimmelt es vor Interna der Literatur (Anspielungen die ich nicht immer wirklich verstanden habe da ich die Werke/Schriftsteller nicht alle kenne) -auch die allgemeine Wortwahl ist alles andere als Umgangssprache
Wer sich dessen alles bewusst ist, dem kann ich das Hörbuch auch ruhigen Gewissens empfehlen.

13 von 14 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

ich wünschte, ich hätte diese Stelle nie gehört!

Warnung zu dem insgesamt beeindruckend und gut gemachten, toll gelesenen Hörbuch:

Überlegen Sie es sich gut, die letzte Minute des Kapitels 103 zu hören. Hilft nicht zum Verständnis, ist aber in ihrer Brutalität geeignet, den Hörer zu traumatisieren und üble Bilder ins eigene Gedächtnis zu graben.

Ich hätte mich über eine Warnung gefreut und glaube auch, daß Derartiges unerwartet gehört wirklich grundlos tief verletzt.

Deshalb beschreibe ich hier möglichs genau bis zur betreffenden Stelle. Dann kann man bis dahin hören und die letzte Minute im Kapitel überspringen...

Also hier ein Exzerpt Stichworte chronologisch im
Hörbuch W. Herrndorf Kapitel 103
(kurz vor 8 Stunden)

Letzte Minute in Kapitel des Hörbuchs nicht hören!

Insgesamt gutes und wichtiges Kapitel:
8.4.2012
Traum. Mit Philipp und Natascha die Treppen...
... Behauptung Robert sei tot.
9.4.2012 Der erste Brustschwimmzug des Jahres im Plötzensee...
15.4.2012
Recherche Unter den Brücken...
17.4.2012 21:46
Morgen MRT...
...Nein, du musst nicht kommen.

Bayern gegen Real. Anschließend Dokumentation über ...
AB HIER NICHT WEITERHÖREN, ausser man möchte gerne traumatisiert werden und das Unglück in den eigenen Erinnerungen fortpflanzen !!!
Spenden Sie stattdessen lieber ihr komplettes Vermögen an eine Hilfsorganisation, die so etwas wie "Kindersoldaten" zu verhindern hilft.
Fragen Sie nicht, tun sie es einfach ;-)
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1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Ich habe Kopfschmerzen

Was genau hätte man an Arbeit und Struktur noch verbessern können?

20.09.2016 08.45 Uhr: Leider fokusierte sich mein Gehör nach einer Stunde
auf die gebetsmülenartige Datums - und Uhrzeitangaben des Autors.
20.09.2016 08.46 Uhr: Habe das Gefühl, der Zeitansage zuzuhören.
20.09.2016 08.47 Uhr: Muss das Experiment "Ich höre Arbeit und Struktur" von Wolfgang
Herrendorf wegen starker Kopfschmerzen beenden.
20.09.2016 08.48 Uhr: Endlich Ruhe !

3 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Nie wieder mehr

Bereits nach ca. 5 Minuten viel das Zuhören schwer. Handlung und Sprecher wirkten auf mich sehr aggressiv. Selten, das ich ein Hörbuch bereits nach 1 Stunde nicht mehr weitergehört habe. Schade- das Thema hätte vieles zu bieten.

5 von 27 Hörern fanden diese Rezension hilfreich