Daniel Defoe

Der Mann, der als Daniel Defoe ein Begriff der Weltliteratur geworden ist, wurde höchstwahrscheinlich 1660 geboren und trug bei seiner Geburt noch den Namen Daniel Foe. Diesen änderte er erst zu Beginn des 18. Jahrhundert, als er als Essayist in England wegen seiner kirchenkritischen und für Toleranz gegenüber Minderheiten plädierenden Schriften populär wurde. Defoe führte ein bewegtes Leben, von kaufmännischem Bankrott zu einem Gefängnisaufenthalt: Als er in die Anglikanische Kirche in einem Traktat scharf kritisierte, wurde er 1703 inhaftiert, kam aber im gleichen Jahr dank seiner Prominenz und einflussreichen Fürsprecher wieder frei. Mit 59 Jahren veröffentlichte Defoe den unvergänglichen Klassiker „Robinson Crusoe“, die beispielhaft die Frage nach dem Platz des Menschen in der Natur behandelt. Vorbild für den Helden des Romans waren die Erlebnisse des Seemannes Alexander Selkirk, der freiwillig vier Jahre auf einer der chilenischen Juan-Fernández-Inseln verbrachte. Das Grundmotiv der Erzählung wurde von vielen Nachfolgern Defoes aufgegriffen und variiert, unter anderem im Hollywoodfilm Cast Away mit Tom Hanks.

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