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Vox

Sprecher: Andrea Sawatzki
Spieldauer: 9 Std. und 47 Min.
4 out of 5 stars (332 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Ihr könnt uns die Wörter nehmen, aber zum Schweigen bringt ihr uns nicht! Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als einhundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben - das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr. Schon bald jedoch kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmutes, ihrer Träume beraubt. Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen und erhält eine Gelegenheit...

Ich habe "VOX" als Warnung geschrieben, als Warnruf gegen eine Politik der Geschlechtertrennung, aber auch, um zu zeigen, wie sehr unsere Persönlichkeit und Menschlichkeit von unserer Sprache abhängt. Ich habe mir selbst die schreckliche Frage gestellt: "Was wäre, uns würde dieses Vermögen genommen?"
-- Christina Dalcher
 

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©2018 Die Originalausgabe erschien unter dem Titel "Vox" bei Penguin Random House LLC, New York, Christina Dalcher. Für die deutschsprachige Ausgabe: S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main. Übersetzung von Susanne Aeckerle und Marion Balkenhol (P)2018 Argon Verlag GmbH, Berlin

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Hörerbewertungen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    162
  • 4 Sterne
    104
  • 3 Sterne
    44
  • 2 Sterne
    18
  • 1 Stern
    4

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    229
  • 4 Sterne
    63
  • 3 Sterne
    14
  • 2 Sterne
    3
  • 1 Stern
    1

Geschichte

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    133
  • 4 Sterne
    96
  • 3 Sterne
    46
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    27
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    7

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    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Großartige Idee leider verschenkt. Setzen, 6.

Anfangs breitet sich vor dem Leser eine düstere, beklemmende Welt aus. Eindringlich wird dargestellt, wie es aussehen könnte, wenn die Hälfte der Bevölkerung buchstäblich nichts mehr zu sagen hat.
Ich mußte nach der Leseprobe also sofort das Hörbuch (Andrea Sawatzki liest wie immer ausgezeichnet!) haben.

Die Hauptprotagonistin - Jean - kommt zunächst nicht sonderlich sympathisch daher. Sie steht enorm unter Druck, ist unausgelastet und frustriert, dass sie nicht mehr berufstätig sein darf. Aus Frust darüber vernachlässigt sie ihren Haushalt, das kann man ja noch nachvollziehen. Nichts wünscht sie sich sehnlicher, als ihr altes Leben als gleichberechtigte Frau mit erfolgreicher Berufstätigkeit zurück.
Plötzlich wird ihr Wissen als Neurolinguistin benötigt, sie darf ihren Wortzähler ablegen und wieder wissenschaftlich arbeiten. Und was passiert? Genau das, weswegen Frauen in dem Roman unter anderem aus dem Berufsleben gedrängt wurden, genau das, was häufig berufstätigen Müttern nachgesagt wird und weswegen sie sich bei manchen ihrer Kollegen und kinderlosen Kolleginnen nicht sonderlich beliebt machen. (Im Roman und leider auch im echten Leben.)Jean kommt zu spät, weil sie ein Kinderbetreuungsproblem hat. Sie geht wegen Schwangerschaftsübelkeit früher, kommt später oder muß sich erst mal hinlegen. Alle Wissenschaftler arbeiten die Nacht durch - Jean muß schlafen. Die Handlung spielt innerhalb einer einzigen Woche und Jean stolpert durch jedes Klischee der überforderten, berufstätigen Mutter. Nein, Milch besorgt sie natürlich auch nicht und zu essen gibt es Pizza. "Herrgott, wenn dir alles zuviel ist - wärst du doch daheim geblieben" möchte man ihr zurufen. Aber nein, sie muß ja erst mal kurz die Welt retten.
Tja, das macht sie dann auch.
Also nein, eigentlich kümmern sich ihre Männer darum. Iss klar. Jean ist ja übel. Und verletzt. Und muß sich mal hinlegen. Usw.
Aber wie es dann zur Weltrettung kommt, das ist einfach nur hanebüchen. Die weitere Handlung strotzt vor Unlogik und dämlichen Zufällen. Und wie wahrscheinlich ist es, dass alle maßgeblichen Personen der gegenwärtigen und damaligen politischen Szene aus ihrem persönlichen Bekanntenkreis sind? Dass sich der dämonische Reverend persönlich mit jedem einzelnen Abweichler beschäftigen kann? Dass eine seit ein oder zwei Jahren in Zwangarbeit lebende Neurochirurgin mal eben so aus dem Stand in 5 Minuten eine Trepanation durchführt? Ich könnte das fortsetzen.
Der eigentliche Anschlag/Umsturz wird gar nicht geschildert. Niemand (wahrscheinlich nicht mal die Autorin) weiß, was nun wirklich geschehen ist. Mehrmals wurde betont, dass das Serum nun doch nicht wasserlöslich ist, weswegen der urprüngliche Plan nicht angewandt werden konnte. Aber was war denn dann???
Jemand schrieb hier, dass die Netflix-Serie zum Buch bestimmt schon in der Pipeline ist.
Nee. Ich glaube, das ist ist selbst Netflix zu blöd.

P.S. Hebe eben extra noch mal nachgesehen, ob das wirklich das ungekürzte Hörbuch war oder ob die Sprünge/Logiklöcher vielleicht der Kürzung geschuldet sind. Äh. Nö. Mehr ist da einfach nicht.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Durchaus realistisch

Ich finde das Szenario nicht abwegig,wenn man bedenkt welche Männer gerade weltweit regieren.

Die ersten 4 Stunden sind sehr spannend und mitreissend. Danach baut das Buch ab und wird zu einer klassischen "Mann rettet Frau" Story.

Schade.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars
  • M.R
  • 17.08.2018

Gut geschrieben doch die Story ... naja

Das Buch ist gut geschrieben, die Story neigt jedoch zur Männerfeindlichkeit und ist so alt - wie das hier beschriebene angebliche Frauenbild der männlichen Hauptfiguren bis zur plötzlichen Wende.
Der Mann / das Patriarchat, dass den Frauen die „Stimme“ nimmt !?
Dann die plötzliche späte Einsicht, wieviele Männer doch gegen diese neue „Frauenrolle“ kämpfen? Eine Hauptfigur, mit der man sich in ihrer unrealistischen Rolle als Powerfrau, Mutter, Geliebte und hilfloses Wesen nicht wirklich anfreunden kann.

Schade - dabei habe ich mich (als Frau in einem Männerdominierten Business und auch als Mutter) nach den ersten Seiten auf eine spannende Geschichte gefreut.


  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars
  • DT
  • 26.02.2019

Sehr interessant

Andrea Sawatzki liest sehr packend.
Die Geschichte erinnert an 1984. Es ist eine interessante Perspektive (für mich als Mann insbesondere) und ein verstörendes, und erschreckend realistisches Zukunftszenario, in welchem radikale Christen in den USA die Macht übernehmen und Frauen unterdrücken. Die Protagonistin wird emotional sehr detailliert dargestellt, sodass es mir nicht schwer fällt mich in sie herein zu versetzen. Ihre Ohnmacht, die sie empfindet und der Unglaube, dass es und wie einfach es soweit kommen konnte, lässt mich nachdenklich werden. Vor allem gefällt mir, dass sie nicht, wie sonst so häufig, als makellos dargestellt wird. In seltenen Momenten wirkt die Geschichte etwas an den Haaren herbeigezogen, wenn auch immer noch recht realistisch. Es gäbe mehr Kritikpunkte, aber ich möchte nicht spoilern.

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Akzeptabler Beginn, schwache Mitte, lausiges Ende.

... zu viele inhaltliche und logische Lücken und Ungereimtheiten. Schade. Das Thema hätte mehr Potential.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

nett

eine nette Geschichte, ohne Tiefgang. Ich habe mihr mehr versprochen.
Frau Sawatzki liest hervorragend.
Mehr kann ich dazu nicht schreiben

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Schade, schade

Ein tolles Thema voll vergeigt. Davon hatte ich mir wirklich mehr versprochen. Nur oberflächliches Geplänkel. Dabei ist es, gerade in unserer momentanen Gesellschaft, eine interessante Idee. Es gibt keine ordentliche Linie. Alles ist vorhersehbar. Die Rückblenden bringen weder mehr Infos, noch eine dramaturgische Tiefe. Das war leider gar nichts. Lediglich die Sprecherin, Andrea Sawatzky, rettet den einen Stern .

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Lohnendes Buch

Eine Welt in der Frauen die Stimme genommen wird...
Es hat mich gepackt dieses Buch zu hören und die Geschichte begann auch in einer düster beschriebenen Welt. Kinder, bzw. Mädchen, werden schon in jungen Jahren dazu gebracht keine Worte mehr zu verwenden, Frauen wird jegliche Art der weiteren Kontaktaufnahme, als ihr 100 Wörter versagt. Brüder und Ehemänner finden es richtig. Das lässt jedem die Haare zu Berge stehen. Da war die Geschichte auch sehr packend.
Die Hauptperson blieb mir jedoch etwas fremd und ich konnte mich nur schwer mit ihr anfreunden. Als Mutter war sie sehr inkonsequent ihren Kindern zu verdeutlichen das da etwas schief läuft. Sie regt sich über ihren Mann auf, der nur ein Mitläufer ist, aber selbst könnte man sie auch verurteilen nichts getan zu haben. Auch mit 100 Wörtern kann man versuchen seinen Kindern Werte beizubringen. Doch bei ihren Jungen schien ihr alles egal zu sein. Trotzdem war die Geschichte fesselnd und man wollte wissen wie der weitere Verlauf ist. Wie geht es aus?
Als Jean ihren Job wiederbekam, konnte man sich denken das da von allen Seiten andere Gründe als die gesagten eine Rolle spielten.
Der Spannungsbogen baute sich auch auf, nur um von einem plötzlichen Ende abgebrochen zu werden. Plötzlich tauchen alle verschwundenen Personen wieder auf und auf einmal sind überall Verbündete zu finden die nur zu gerne helfen. Und man erfährt gar nicht so genau wie denn nun eigentlich die "Welt gerettet" wird.
Was sehr schade ist. Dadurch hinterließ das Buch ein Gefühl ein paar Kapitel verpasst zu haben.

Andrea Sawatzki als Sprecherin war grandios. Doch die Geschichte war nicht völlig ausgereift...

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

sehr packende Geschichte

Das Thema ist der heutigen politischen Entwicklung angepasst und in meinen Augen sehr nah an der Realität... zumindest im Bereich des Möglichen. Die Vorstellung, dass Frauen dermaßen unterdrückt werden ist unvorstellbar, doch in diesem Buch, mit der Stimme von der fantastischen Andrea Sawatzki, eirkt es zum Greifen nah. Packend vom ersten bis zum letzten Satz. Klare Leseempfehlung!

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Starker Anfang, aber schlappe Ende

Das Hörbuch hat mich am Anfang fasziniert, ich war begeistert. Die Geschichte ist zuerst sehr glaubwürdig, ich kann mir ein solches Szenario gut vorstellen. Das Ende ist allerdings sehr enttäuschend, plötzlich geht es in Richtung Thriller ohne aber dieses Genre gut zu bedienen.
Andrea Sawatzki als Sprecherin ist toll.