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Der Report der Magd

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Der Report der Magd

Von: Margaret Atwood, Helga Pfetsch - Übersetzer
Gesprochen von: Vera Teltz
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Über diesen Titel

In einem fiktiven Staat in Nordamerika haben religiöse Fundamentalisten die totalitäre Republik Gilead errichtet. Nach einer atomaren Verseuchung ist ein großer Teil der weiblichen Bevölkerung unfruchtbar. Frauen werden entmündigt und in drei Gruppen eingeteilt: Ehefrauen von Führungskräften, Dienerinnen und Mägde. Letztere werden zur Fortpflanzung rekrutiert und sollen nach biblischem Vorbild für unfruchtbare Ehefrauen Kinder empfangen. Können sie ihre Aufgabe nicht erfüllen, werden sie in entfernte Kolonien abgeschoben. Doch die Dienerin Desfred besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben...

Die provozierende Vision eines totalitären Staats, in dem Frauen keine Rechte haben, wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation. Margaret Atwood erhielt dafür zahlreiche Preise, Volker Schlöndorff verfilmte den Roman unter dem Titel "Die Geschichte der Dienerin" und die Serie "The Handmaid's Tale" wurde 2017 mit mehreren Emmys ausgezeichnet.©2017 Piper Verlag GmbH, München (P)2017 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg
Belletristik Dystopien Science Fiction Zeitgenössische Literatur

Beschreibung von Audible

Das Baby-Geschäft

Mit ihrem endzeitlichen Roman hat Margaret Attwood das Bild einer Zukunft gezeichnet, das düsterer nicht sein könnte: Die Welt ist nuklear verseucht, was viele Menschen mit Unfruchtbarkeit bezahlen. Die religiösen Fanatiker "Die Söhne Jakobs" haben einen totalitären Staat errichtet, in dem fruchtbare Frauen einzig und allein dazu da sind, Kinder zu bekommen. Die Magd Desfred soll ihrem Hausherrn, einem Kommandanten, einen Nachkommen gebären, doch sie wird nicht schwanger. So arrangiert die Ehefrau des Kommandanten ein Treffen zwischen Desfred und Nick, dem Chauffeur des Ehepaares, damit die Magd endlich einen Kind in die Welt setzt...

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Kritikerstimmen


Mit "Der Report der Magd" hat sich Margaret Atwood in die Nachfolge von Aldous Huxley und George Orwell hineingeschrieben.
-- DER SPIEGEL
Alle Sterne
Am relevantesten
Manche Bücher bringen dich zum Lachen, andere zum Nachdenken, man fühlt mit den Charakteren, durchlebt Freude, Angst und Trauer, bewundert Welten, entdeckt Neues und dann gibt es die emotionalen Bomben. Geschichten die dich packen und wie ein dunkler Strudel immer weiter in die Tiefe ziehen, einer Depression gleich. Bücher bei denen man sich nach der letzten Seite an die Oberfläche kämpft und dann kräftig nach Luft schnappt. Bei denen man mit dem Buch in der Hand noch eine Zeit erstarrt sitzen bleibt und überlegt was verdammt da jetzt gerade passiert ist. Geschichten nach denen man sich krampfhaft an die positiven Seiten des Lebens klammert weil es so viel schlechter sein könnte. Aber auch Bücher die zeigen was immer über uns allen schwebt, wozu der Mensch fähig ist wenn er aus der Komfortzone getreten wird, im positiven wie im negativen.

Ich habe schon viele Bücher gelesen und gehört aber es gab bisher nur drei Bücher auf die oben Beschriebenes bei mir zutraf, die mich wie kein anderes aufrüttelten und sich in meine Erinnerung brannten.
Hierzu zählen „Die Straße“ von Cormac McCarthy, „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque und das hier aufgeführte „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood.

Alle drei vereint eine unaufgeregte Art der Erzählung.

Im „Report der Magd“ begleiten wir in schlichter, eleganter Sprache die Protagonistin in ihrer trostlosen Welt. Die Geschichte fesselt in ihrer brutalen Schlichtheit und die Leserin macht ihren Job hervorragend und verstärkt die bereits dichte Atmosphäre noch zusätzlich.
Gesellschaftlich grundsätzlich immer aktuell behandelt der Roman die Rechte der Frauen in einer Zukunft in der sie keine Rechte haben und Schwangerschaft das höchste Ziel einer von Männern dominierten Gesellschaft ist, die sich durch eine atomare Katastrophe neu orientierte. Viele Szenen und auch die Rückblenden zeigen wie schnell es gehen kann, dass aus einer vormals „normalen“ Gesellschaft etwas derartig abstruses entstehen kann. Aussichtslos, grausam, erschütternd wird uns hier in einer schlichten und dadurch absolut realistischen Art eine Dystopie präsentiert die ihresgleichen sucht.

Ein Buch das in Erinnerung bleibt. Absolute Empfehlung.

Diese Rezension befindet sich auch auf meinem neuen Blog rund um Hörbücher und Co - orbitalwelten.at

Düstere Vision einer möglichen Zukunft

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Der Inhalt des grossen und grossartig spannenden Buches ist spätestens seit der Serie Handmaids Tale weitgehend bekannt, aber hier soll ein Loblied auf die Sprecherin Vera Teltz stattfinden, die die Ich-Erzählerin mit der notwendigen Disziplin, Leidenschaft und vor allem Intelligenz ausstattet... Emotionen sind nicht erlaubt, und schimmern doch immer wieder durch, Strukturen werden begriffen und gleichzeitig verziehen. Eine wirklich meisterhafte Interpretation.

Famose Vera Teltz

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Bei dem unglaublichen Hype um dieses Buch, war ich überrascht, wie wenig es mich gefesselt hat. Ich dachte immer, wann geht es los!?
Der Vortrag von Frau Teltz ist großartig, aber der Inhalt hat mich nicht überzeugt.
Das lag vielleicht auch daran, dass ich vorher die Maddaddam-Trilogie gehört habe, die mich begeistert hat.
Gehört nicht zu den Büchern, die nochmal hören müsste.
Am besten fand ich noch den Epilog.

Nun ja

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Die Geschichte um Desfred und Gillead ist eine wie keine andere. Schon über 30 Jahre alt, ist die Geschichte heute aktueller denn je. Die Leserin schafft es die Beklommenheit und Eindrücklichkeit der Geschichte perfekt einzufangen, mit einer sehr ruhigen und fast monotonen Stimme. Grandios!

Klasse Stimme, krasse Geschichte

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Eine intelligent durchdachte Geschichte, sehr gut erzählt. Atwood zieht uns hinein in diese dystopische Zukunftsvision. Passen wir besser auf, dass uns dies nie unterkommt!

Brilliance Geschichte

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