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Der Report der Magd Titelbild

Der Report der Magd

Von: Margaret Atwood
Gesprochen von: Vera Teltz,Charles Rettinghaus
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Beschreibung von Audible

Das Baby-Geschäft

Mit ihrem endzeitlichen Roman hat Margaret Attwood das Bild einer Zukunft gezeichnet, das düsterer nicht sein könnte: Die Welt ist nuklear verseucht, was viele Menschen mit Unfruchtbarkeit bezahlen. Die religiösen Fanatiker "Die Söhne Jakobs" haben einen totalitären Staat errichtet, in dem fruchtbare Frauen einzig und allein dazu da sind, Kinder zu bekommen. Die Magd Desfred soll ihrem Hausherrn, einem Kommandanten, einen Nachkommen gebären, doch sie wird nicht schwanger. So arrangiert die Ehefrau des Kommandanten ein Treffen zwischen Desfred und Nick, dem Chauffeur des Ehepaares, damit die Magd endlich einen Kind in die Welt setzt...

Inhaltsangabe

In einem fiktiven Staat in Nordamerika haben religiöse Fundamentalisten die totalitäre Republik Gilead errichtet. Nach einer atomaren Verseuchung ist ein großer Teil der weiblichen Bevölkerung unfruchtbar. Frauen werden entmündigt und in drei Gruppen eingeteilt: Ehefrauen von Führungskräften, Dienerinnen und Mägde. Letztere werden zur Fortpflanzung rekrutiert und sollen nach biblischem Vorbild für unfruchtbare Ehefrauen Kinder empfangen. Können sie ihre Aufgabe nicht erfüllen, werden sie in entfernte Kolonien abgeschoben. Doch die Dienerin Desfred besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben...

Die provozierende Vision eines totalitären Staats, in dem Frauen keine Rechte haben, wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation. Margaret Atwood erhielt dafür zahlreiche Preise, Volker Schlöndorff verfilmte den Roman unter dem Titel "Die Geschichte der Dienerin" und die Serie "The Handmaid's Tale" wurde 2017 mit mehreren Emmys ausgezeichnet.
©2017 Piper Verlag GmbH, München. Übersetzung von Helga Pfetsch (P)2017 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

Kritikerstimmen


Mit "Der Report der Magd" hat sich Margaret Atwood in die Nachfolge von Aldous Huxley und George Orwell hineingeschrieben.
-- DER SPIEGEL

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Düstere Vision einer möglichen Zukunft

Manche Bücher bringen dich zum Lachen, andere zum Nachdenken, man fühlt mit den Charakteren, durchlebt Freude, Angst und Trauer, bewundert Welten, entdeckt Neues und dann gibt es die emotionalen Bomben. Geschichten die dich packen und wie ein dunkler Strudel immer weiter in die Tiefe ziehen, einer Depression gleich. Bücher bei denen man sich nach der letzten Seite an die Oberfläche kämpft und dann kräftig nach Luft schnappt. Bei denen man mit dem Buch in der Hand noch eine Zeit erstarrt sitzen bleibt und überlegt was verdammt da jetzt gerade passiert ist. Geschichten nach denen man sich krampfhaft an die positiven Seiten des Lebens klammert weil es so viel schlechter sein könnte. Aber auch Bücher die zeigen was immer über uns allen schwebt, wozu der Mensch fähig ist wenn er aus der Komfortzone getreten wird, im positiven wie im negativen.

Ich habe schon viele Bücher gelesen und gehört aber es gab bisher nur drei Bücher auf die oben Beschriebenes bei mir zutraf, die mich wie kein anderes aufrüttelten und sich in meine Erinnerung brannten.
Hierzu zählen „Die Straße“ von Cormac McCarthy, „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque und das hier aufgeführte „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood.

Alle drei vereint eine unaufgeregte Art der Erzählung.

Im „Report der Magd“ begleiten wir in schlichter, eleganter Sprache die Protagonistin in ihrer trostlosen Welt. Die Geschichte fesselt in ihrer brutalen Schlichtheit und die Leserin macht ihren Job hervorragend und verstärkt die bereits dichte Atmosphäre noch zusätzlich.
Gesellschaftlich grundsätzlich immer aktuell behandelt der Roman die Rechte der Frauen in einer Zukunft in der sie keine Rechte haben und Schwangerschaft das höchste Ziel einer von Männern dominierten Gesellschaft ist, die sich durch eine atomare Katastrophe neu orientierte. Viele Szenen und auch die Rückblenden zeigen wie schnell es gehen kann, dass aus einer vormals „normalen“ Gesellschaft etwas derartig abstruses entstehen kann. Aussichtslos, grausam, erschütternd wird uns hier in einer schlichten und dadurch absolut realistischen Art eine Dystopie präsentiert die ihresgleichen sucht.

Ein Buch das in Erinnerung bleibt. Absolute Empfehlung.

Diese Rezension befindet sich auch auf meinem neuen Blog rund um Hörbücher und Co - orbitalwelten.at

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Was für ein Szenario

Ich muss gestehen mein erstes M.Atwood Buch ,aber ganz bestimmt nicht mein letztes
Sollte Pflichtlektüre in allen Schulen werden
Großartig in Geschichte und Leserin
Und das letzte Kapitel macht betroffen aber auch Hoffnung
Frauen ,hört euch dieses Buch an!^^

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16 Leute fanden das hilfreich

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Wer sich fragt wie es 1933 passieren konnte...

wird hier erfahren wie es im 21. Jahrhundert wieder möglich werden könnte. Sehr mitreissender Bericht eines gesellschaftlichen Rückschritts Amerikas! Durch die sachliche und gefühlskalte Lesung wirkt es um so realistischer! Bewegend und beängstigend wie zerbrechlich Demokratie und Freiheit immer sein werden!

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Klasse

Die Futuristik Atwood’s mündet in archaischen Strukturen aber die Gedankenwelt ihrer Protagonistin ist wunderbar auf der Höhe der Zeit..in einer bildstarken und trotzdem präzisen Sprache ..ganz toll gelesen von Frau Teltz
die Bücher von Frau Atwood sind für mich eine große Bereicherung

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Entnervende Langeweile trotz spannender Grundidee

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Das soll der Klassiker einer ganzen Generation sein? Vermag ich kaum zu glauben. Die Idee des Buches ist ungemein spannend und der Umgang mit Frauen oft auch schockierend. Leider verwechselt die Autorin Anspruch mit Langeweile. Es passiert das komplette Buch fast gar nichts, alles bleibt vage Andeutung. Es ist ja gut dem Zuhörer auch mal seiner Fantasie zu überlassen, aber das wird hier eindeutig übertrieben. Dafür ergeht sie sich in nutzlosen Detailbeschreibungen von noch so unbedeutenden Dingen, alles wird dazu mit mehreren Vergleichen umschrieben. Einfach nur nervig. Dazu passt dann auch das nichtssagende Ende, das Buch hört einfach so auf und die Geschichte versandet im Nichts. Wirklich schade drum, denn eigentlich wäre ich gern viel tiefer in diese Dystopie abgetaucht, was aber leider der Schreibstil von Margaret Atwood verhindert. Die Vorleserin Vera Teltz hingegen hat mir gut gefallen. Sie bringt die Tristesse und Verzweiflung der Magd mit Stimme und Stil gut rüber. Insgesamt bin ich froh, dass es nun geschafft ist, zwischendurch musste ich mich dazu regelrecht zwingen.

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Serie top, Buch flop

Ich habe mir das Hörbuch runtergeladen, da ich sehr begeistert von der Serie "The Handmaids Tale" gewesen bin. Das erste Mal bin ich absolut enttäuscht vom Buch im Vergleich zur Serie. Sonst ist es grundsätzlich so, dass in Serien oder Filmen Szenen herausgeschnitten wurden, da sie den Rahmen sprengen würden. Ich bin den Machern der Serie nun absolut dankbar, dass sehr viele Szenen und Handlungen dazu geschrieben wurden, denn das Buch so wie es ist, ist absolut langweilig. Die Story plätschert dahin, es gibt kein Highlight, ständig hört man nur "ich weiß nicht was passiert ist" oder "Details nannten sie uns nicht". z.B. als Moira ihr erzählt, was mit ihr passiert ist, nach der Flucht...Es wird viel geredet, aber "ich erspare dir Einzelheiten"..eigentlich wurde nichts erzählt. Und so ist das komplette Buch. Die Story um Janine ist im Buch auch überhaupt keine Story. Auch mit ihr passiert kaum was und man versteht nicht, warum sie überhaupt Teil des Buches ist. Die Story von Desglenn ist genauso schnell erzählt, wie die von Janine - auch dort passiert absolut null. Und wer die Serie kennt, weiß wie dramatisch die Geschichte der beiden Frauen gestaltet wurde. Auch gibt es im Buch keine mexikanische Senatorin, kein Magd Tausch, Desfred rebelliert nicht gegen Serina, sie schmuggelt nichts von Mayday, Lukes Story fehlt auch komplett.. Man begreift im Vergleich zur Serie überhaupt nicht, wie schlimm es die Frauen haben. Verstümmelungen, Hinrichtungen etc. werden beiläufig erwähnt und die gelangweilte Stimme der Sprecherin setzt der langweiligen Story die Krone auf. Eigentlich passiert in dem Buch überhaupt nichts und das Ende ist der größte Skandal. In der Serie kann man wenigstens noch hoffen, dass das Ende von Staffel 1 in Staffel 2 aufgelöst wird. Im Buch ist einfach Schluss. Absoluter Fehlkauf. Schaut lieber die Serie. Finger weg vom Buch.

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Selten einen so langweiligen Roman gehört!

Selten einen so langweiligen Roman gehört! Ich habe die Verfilmung von Volker Schlöndorf gesehen uns fand die Story interessant. Aber die Autorin ist Detail verliebt bis zur banalsten Beschreibung. Da hilft auch eine an und für sich gute Geschichte nicht weiter. Professionelle Literaturkritiker mögen das anders sehen, aber ich möchte auch unterhalten werden. Die Lektoren waren ebenfalls zum Einschlafen! Ich mußte auf 1,5 fache Geschwindigkeit stellen! Preisträgerin hin oder her, niemals wieder von dieser Autorin oder Lektorin. Der Lektor am Ende war fast noch schlechter zu ertragen.

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Aktueller denn je

Hatte das Buch vor Jahren gelesen und bin per Zufall bei Audible darüber gestolpert.
Es ist gut vorgelesen.
Der Inhalt ist packend und macht nachdenklich.
Freue mich es gehört zu haben.
Danke Margaret Atwoood für dieses Buch, das heute noch genau so aktuell ist wie bei der Veröffentlichung.

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4 Leute fanden das hilfreich

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Bedrückende Geschichte, genial erzählt

Wie fühlt es sich an, in einem totalitären Regime ganz unten zu sein? Wie schnell kann ein System kippen? Interessant unangenehme Gedanken darüber, wie sich ein Teil der Menschheit auf Grund bedrohlicher äußerer Umstände entwickeln könnte ...
Tolle Sprecherin.

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Gähn

Hätte ich nicht die Serie gesehen, hätte ich das Hörbuch wahrscheinlich aus totaler Langeweile zurück gegeben. So habe ich es zwar zuende gehört, aber besser ist es kaum geworden. Keine Spannung, Monotone, fast gleichgültige Stimme der Vorleserin - aber als gute Nachtgeschichte hat es hervorragend funktioniert!
Ein hoch auf die Serie!

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