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Streulicht

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Streulicht

Von: Deniz Ohde
Gesprochen von: Marit Beyer
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Über diesen Titel

Industrieschnee markiert die Grenzen des Orts, eine feine Säure liegt in der Luft, und hinter der Werksbrücke rauschen die Fertigungshallen, wo der Vater tagein, tagaus Aluminiumbleche beizt. Hier ist die Ich-Erzählerin aufgewachsen, hierher kommt sie zurück, als ihre Kindheitsfreunde heiraten. Und während sie die alten Wege geht, erinnert sie sich: an den Vater und den erblindeten Großvater, die kaum sprachen, die keine Veränderungen wollten und nichts wegwerfen konnten, bis nicht nur der Hausrat, sondern auch die verdrängten Erinnerungen hervorquollen. An die Mutter, deren Freiheitsdrang in der Enge einer westdeutschen Arbeiterwohnung erstickte, bis sie in einem kurzen Aufbegehren die Koffer packte und die Tochter beim trinkenden Vater ließ. An den frühen Schulabbruch und die Anstrengung, im zweiten Anlauf Versäumtes nachzuholen, an die Scham und die Angst - zuerst davor, nicht zu bestehen, dann davor, als Aufsteigerin auf ihren Platz zurückverwiesen zu werden.

Wahrhaftig und einfühlsam erkundet Deniz Ohde in ihrem Debütroman die feinen Unterschiede in unserer Gesellschaft. Satz für Satz spürt sie den Sollbruchstellen im Leben der Erzählerin nach, den Zuschreibungen und Erwartungen an sie als Arbeiterkind, der Kluft zwischen Bildungsversprechen und erfahrener Ungleichheit, der verinnerlichten Abwertung und dem Versuch, sich davon zu befreien.

©2020 Suhrkamp (P)2020 Bonnevoice Hörbuchverlag GmbH
Belletristik Coming of Age Frauenliteratur
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Ob man es als traurige oder ermutigende Geschichte erlebt? - hängt vom Leser und seiner Geschichte ab.

Starke Geschichte einer Anti-Heldin

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Die Story einer Frau mit Migrationshintergrund, die lange gebraucht hat, um die Dinge, die ihr ihre Eltern mitgegeben haben (leise sein, unsichtbar sein) zu überwinden. Aber auch eine Geschichte über krankmachendes Männerverhalten und ungleiche Bildungschancen. An und für sich ein interessantes Thema, aber oft sehr leidend erzählt und vor allen Dingen leidend vorgelesen. Vor allem diese Vortragsweise hat mich ziemlich genervt. Gerne hätte ich oft gesagt "Heul doch" Ich glaube, wenn ich das Buch gelesen hätte, wäre das besser gewesen.

was einem die Eltern so mitgeben

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Die Sprache und die Kraft der gesellschaftlichen Einblicke hat mich beeindruckt!
Marit Beyer hat mich verzaubert! Es war ein Geschenk und eine Freude zuzuhören und mitzufühlen!
Ein Buch für alle die unsere Umwelt besser verstehen und lieben wollen.

Wunderbar sensibel, tiefsinnige Icherzählung!

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Absolut empfehlenswert. Die Beschreibung der Ich-Erzählerin lässt einen selbst in ihr Leben eintauchen, in dem man selbst teilweise aufgrund der Stimmung keine Luft mehr bekommt. Etwas gewöhnungsbedürftig, doch interessant eingeflochten, sind die Brüche der chronologischen Abfolge ihres Lebensweges, die den Blick in die Vergangenheit werfen - oft eine Begründung, warum es so verlief, wie es verlief. Die klassischen zwei Ebenen „früher/heute“ sind es jedenfalls nicht.

Bildungswerdegang literarisch erzählt

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Zieht richtig runter, dieses Hörbuch. Am liebsten hätte ich deswegen nur einen Stern vergeben, aber es steht mir nicht zu, über einen solch schweren Start ins Leben zu urteilen. Dagegen hätte Marit Beyer ruhig ein bisschen weniger leidend lesen können.

Grauenhaft deprimierend

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