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Austerlitz

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Austerlitz

Von: W. G. Sebald
Gesprochen von: Michael Krüger, W. G. Sebald
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Über diesen Titel

Antwerpen, Hauptbahnhof, Salle des pas perdus im Jahr 1967. Dem Erzähler fällt ein Mann auf, der eingehend die Architektur des Gebäudes betrachtet. Die beiden Herren kommen ins Gespräch und verabreden sich für den nächsten Tag. Aus dem zufälligen Zusammentreffen wird ein über 30 Jahre andauerndes Gespräch an verschiedensten Orten Europas. Zwischen London, Paris und Prag erzählt der Kunsthistoriker Austerlitz seine Geschichte: die Geschichte einer verlorenen Kindheit, die sich bruchstückhaft und nach und nach zu der eines Überlebenden einer der schlimmsten Katastrophen der Menschheit zusammensetzt.

Gelesen von Michael Krüger, mit einem Originalton des Autors.©2001 Carl Hanser Verlag (P)2017 der Hörverlag
Belletristik Zeitgenössische Literatur

Kritikerstimmen


Ein Meisterwerk.
-- Denis Scheck, Deutschlandfunk
Alle Sterne
Am relevantesten
Erzählt wird die ergreifende Geschichte über die Folgen der nationalsozialistischen Terrorherrschaft in Europa.
Ein wichtiges Buch, verfasst in langen komplizierten Sätzen, die einiges an Konzentration beim Hören verlangen. Aber es lohnt sich, dran zu bleiben. Das Buch vermittelt kluge Einsichten.

Eine wichtige Geschichtsstunde

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die Geschichte schleppt sich dahin.Der Sprecher liest grauenhaft schlecht,manchmal rettet ein Sprecher eine Geschichte und manchmal macht er aus einer langweiligen Story ein "Durchhalten-es-kommt-noch-was".....aber es kam nix....schade,hatte mehr erhofft,denn der Buchdeckel klang intetessant....

mühsam.schlecht vorgetragen

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Einerseits ist die Sprache sehr kunstvoll und andererseits empfinde ich sie als zu künstlich und übertrieben gelehrtenhaft. Die unermessliche Fülle an Metaphern, Vergleichen, Aufzählungen usw., die gigantische Zahl von Adjektiven war mir entschieden zu viel. Die Erzählweise ist gefüllt von wörtlicher Rede und dies teilweise über mehrere Ebenen („sagte Vera, sagte Austerlitz), was mir nicht gefällt und ungelenk konstruiert wirkt. Dieser Roman lässt sich bekanntlich schwer einer genauen Form zuordnen, was ihn trotz aller Schwierigkeiten beim Lesen/Hören einzigartig macht. Ebenfalls muss natürlich die Wichtigkeit der Thematik hervorgehoben werden. Ein großes Lob gilt in jedem Fall dem hervorragenden Sprecher!

Schwierig!

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"Austerlitz" handelt vom Verlorensein, von Heimatlosigkeit und von Entwurzelten. Der Ich-Erzähler berichtet von seinen mehr oder weniger zufälligen Begegnungen mit Jacques Austerlitz, einem Kriegswaisen, der erst im Erwachsenenalter von seiner eigenen Geschichte erfährt und - vielleicht deshalb - nie so richtig in seinem Leben ankommt. Diese Geschichte mit Verlust und Nicht-dazugehören ist das, worum es hier geht.
Das eigentlich herausragende an diesem Buch ist aber die Sprache, ein etwas altertümlich wirkendes, nahezu zieseliertes, maniriertes Deutsch mit Schachtelsätzen und Konditionalkonstruktionen, dass es schon notwendig ist, ein bisschen Konzentration aufzubringen, um nicht den Faden zu verlieren. Ich frage mich, wie sowas aus dem Englischen übersetzt werden konnte. Respekt!
Diese Sprache wird von Michael Krüger wirklich wunderbar gesprochen, dafür ganz großes Lob.
Der letzte Abschnitt ist noch ein Ausschnitt einer "Original-Lesung" des Autors, nunja, ist etwas fürs Archiv, meiner Meinung nach kann man 20 Minuten vor dem Ende aufhören.

Toll anzuhören

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Ich höre das Buch und lese es abwechselnd. Herr Krüger liest das Buch für meinen Geschmack sehr gut vor. Lesen und Hören geht für mich gut zusammen.

Gut vorgelesen

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