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Inhaltsangabe

Sonja ist schön und intelligent. Sie und Alex sind Architekten, sie leben und arbeiten erfolgreich zusammen. Eine vorbildliche Ehe, er müßte glücklich sein. Wenn da nicht Iwona wäre. Iwona ist unauffällig, von plumper und dumpfer Ausstrahlung. Aber Alex fühlt sich lebendig bei ihr - und weiß nicht, warum. Als sie schwangwer wird und das Kind bekommt, das Sonja sich wünscht, setzt er alles auf's Spiel. Sieben Jahre ist ein großer Roman über die Zumutung des Glücks, geliebt zu werden.
(c)+(p) 2009 parlando

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    33
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Sprecher

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Geschichte

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    5 out of 5 stars

Stamm & Brückner - ein bewährtes Team

Schon das vierte Mal interpretiert Christian Brückner mit "Sieben Jahre" ein Buch des Schweizers Peter Stamm. Die beiden passen ausgezeichnet zusammen: Stamm mit seinen kargen, die üblichen Erwartungen an Dramaturgie und Plot unterlaufenden Texte, Brückner mit seiner leicht brüchigen, tastenden Stimme mit dem unnachahmlichen Timbre, die der Literatur den nötigen Platz lässt, um sich zu entfalten.
Wie bei seinem Roman "An einem Tag wie diesem", präsentiert Stamm auch in "Sieben Jahre" einen Protagonisten, dessen Verhalten einem seltsam und unverständlich erscheint. Und gerade daraus entsteht in Stamms Texten, die weder werten noch psychologisieren, die Faszination, die Spannung. Warum setzt der Architekt Alex für eine in jeder Hinsicht unattraktive Frau seine Existenz aufs Spiel?
Stamm präsentiert in seinem Roman keine klare Antwort auf diese Frage, aber sich mit diesem Hörbuch auf die Suche nach einer Erklärung zu machen, bereitet literarisches Vergnügen.

9 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars

Gähnende Langeweile

Ein Mann zwischen zwei Frauen, die eine ist begehrenswert, bei der anderen ist er frei.
Sonja ist schön und intelligent und lebt mit Alex. Eine vorbildliche Ehe, er müsste glücklich sein.
Das klingt gut und spannend.
Dafür gibt es von geneigten Lesern im Durchschnitt 4 Sterne.
Außerdem steht das Buch schließlich in der Liste des "Deutschen Buchpreises".
Davon beeinflusst kaufte ich das Hörbuch, welches souverän, wenn auch etwas routiniert
von Christian Brückner herunter gelesen wurde.
Doch Vorsicht!
Ich empfehle dieses Buch nur für Leser, die eine gemächlich dahin schreitende
Handlung ohne Spannung und Brüchen vertragen.
Wo bitte bleibt beispielsweise:
ein Geheimnis (wie bei Murakami) oder
Charm, Originalität (Th.Bayer)
der gesellschaftspolitische Zusammenhang (Updike)
Erkenntnisgewinn, Selbsterkenntnis (M.Frisch)
Spannung(S. Larson)
Diese Geschichte ist mit Verlaub das Langweiligste, Sinnfreieste und
Unoriginellste was ich je gehört habe.
Fair möchte ich sagen:
Wer einfach eine Geschichte lesen will zum Zeitvertreib hat hier gut investiert.
Mir ist die Zeit zu schade für belanglose Berichte aus der Studentenzeit der
Protagonisten.
Ala:
Weißt Du noch damals?
Doch:
Nichts Dramatisches passiert.
Ich hatte im Sommer 25 jähriges Abitur Treffen.
Was da erzählt wurde war um längen unterhaltsamer als diese Story.

17 von 20 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Wertvoll!

Hervorragend. Ernüchternd und faszinierend. Nachdenklich machend. Fast sezierend in seiner Ehrlichkeit. Ein großartiges Buch. Da bleiben viele Gedanken im Kopf.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Gut erzählte Geschichte mit sperrigen Charakteren, die fremd bleiben

Der Roman ist - wie fast immer bei Peter Stamm - stilistisch gut geschrieben. Der Protagonist, obwohl ständig Innenschau betreibend, bleibt aber fremd und in seinen Motiven unverständlich. Sehr gut vorgelesen, aber manchmal wirkt alles etwas blutleer und vor allem perserverierend. Nur für geduldige Zuhörer!

  • Gesamt
    1 out of 5 stars

leider belanglos und langweilig... und ärgerlich

Ich habe das Buch nach Peter Stamms Nominierung für den Booker Prize mit Neugier gelesen. Herbe Enttäuschung! Der Ich-Erzähler hat mir sieben Stunden Zeit gestohlen mit seiner langwierigen Erzählung aus seinem Studenten- und Berufsleben. Der Herr Architekt ist selbstgerecht, egozentrisch, unsensibel. Er findet es total ok, seiner polnischen, illegal in Deutschland lebenden, hässlichen, dümmlichen, bigotten Geliebten (von der er, oh Wunder, trotzdem nicht ablassen kann) das gemeinsame Kind wegzunehmen, weil es das Mädchen ja in der hübschen Kunstwelt des Vaters so viel besser hat. Trozt einer selbstredend wunderschönen, intelligenten, perfekten Ziehmutter, die kalt wie ein Eisblock ist und einem Vater, dem das Kind eigentlich eine Last ist. Armseliger Mann, armselige Geschichte, armes Kind.

  • Gesamt
    1 out of 5 stars

Langeweile garantiert

Der Sinn dieser Geschichte erschließt sich mir nicht. Man wartet vergeblich auf Spannung, Witz oder Highlights.

Meine Meinung zu diesem Buch ist klar "nicht kaufenswert"

4 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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