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Gesprochen von:
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Christian Brückner
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Von:
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Peter Stamm
Über diesen Titel
Kritikerstimmen
Selten hat jemand so wunderbar leise über Wünsche, Träume und Lebensziele geschrieben wie dieser herausragende Autor.
-- Felicitas von Loevenberg in der FAZ
Gut, immer wieder hört man davon, dass jemand aus solchen geordneten Bahnen gerne ausbrechen würde. Ich selber habe an so etwas nie Interesse gehabt, und sicherlich leben die wenigsten das so konsequent und abrupt aus wie Thomas. Man lässt nicht einfach Frau und ca. 10-jährige Kinder allein.
Der Roman ist von Anfang zweigeteilt angelegt, weil die Geschichte von Thomas und die von Astrid separat erzählt werden. Die Nöte von Astrid sind groß und gut nachvollziehbar. Thomas zieht ohne Vorwarnung los und versorgt sich erst durch kleinere Straftaten (Diebstahl, Einbruch), später kauft er sich Wanderklamotten und Knabberzeug. Die Geschichte mit diesen beiden Perspektiven ist per se schon interessant, aber einen ganz eigenen Charakter bekommt die Erzählung, als Thomas nach ein paar Tagen abstürzt und stirbt, in Astrids Gedanken jedoch weiterleibt. Das hat etwas von der aus Physik bekannten Theorie der Multiversen. Danach spaltet sich die Welt in jedem Augenblick in alle möglichen Entwicklungen auf, und es gibt demnach unendlich viele Paralleluniversen. Das ist ein Ansatz, um die merkwürdigen Effekte der Quantenphysik zu erklären. Und so, wie Thomas in einem Universum tödlich verunglückt ist, kann er in einem anderen noch am Leben sein. Es erinnert mich auch an die philosophische Frage, ob der Mond nur wirklich existiert, wenn man hinschaut oder auch dann, wenn man nicht hinschaut. Thomas ist aus Astrids Sicht gewissermaßen der Mond. Ob er wirklich tot ist oder nicht und einfach nur „unterwegs“, macht für sie keinen Unterschied, solange sie nicht das Grab öffnet und die Knochen sieht. Ganz paradox wird es freilich, als am Ende Thomas zu Astrid zurückkehrt, weil hier zwei Paralleluniversen wieder zusammenlaufen, was schlechterdings unmöglich ist. Insofern ist das eine irritierende Geschichte, die ins Surreale abdriftet. Das Ende passt aber letztlich wieder gut zum Anfang, denn dieses ansatzlose Aus-dem-Staub-machen hatte selbst schon etwas Unwirkliches. Aber vielleicht ist das ganze Leben ja nur Illusion und Traum: Einst wachte ich auf und hatte geträumt, ein Schmetterling zu sein. Oder bin ich ein Schmetterling, der träumt ein Mensch zu sein? So sinnierte einst der chinesische Philosoph Zhuangzi. Man kann sich letztlich nichts sicher sein, außer vielleicht, dass man ist, weil man denkt, wie Descartes meinte. Ich bin mir nicht sicher, ob der Autor, solche tiefgreifenden philosophischen Fragen adressieren wollte. Es spielt aber auch keine Rolle, weil das Werk für sich steht und diese Fragen aufwirft – ob nun beabsichtigt oder nicht. Sicherlich regt die Geschichte zum Nachdenken und Fragenstellen an, aber leider liefert sie für meinen Geschmack zu wenige Antworten. Das macht die ganze Sache etwas unbefriedigend. Daher 4 von 5 Sternen, weil es durchaus kurzweilig zu lesen und gut geschrieben ist. Ich denke, ich werde mir das Buch auch noch mal anhören.
Regt zum Nachdenken an, beantwortet aber zu wenig
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Die Unterhaltung für den Moment war ok, weil die Handlung in der Erzählung immer wieder Wendungen nahm, die Erwartungen und eine gewisse Spannung in mir erzeugten. Einmal abgesehen von den Wendungen, die ich überhaupt nicht verstand, blieb die kurzzeitige Spannung sehr oberflächlich und meine neuerlichen Erwartungen wurden immer wieder enttäuscht, weil der Fortgang der Handlung eben dann doch nicht die Charatere der Protagonisten mit ihren Motiven, Bedürfnissen, Sehnsüchten weiter beleuchtete und erhellte. Ich habe nicht verstanden, warum Thomas weggelaufen und auch wieder zurückgekehrt ist. Ich habe die Gedanken-, Gefühlstrukturen seiner Frau, die immer sicher war, dass er noch lebt und ihm eng verbunden blieb, nicht verstanden. Ich habe nur verstanden, dass sie nach seinem Wegggang funktionierte, auch für ihre Kinder.
All die Fragen, die ich mit in dieses Buch hineingebracht hatte, nachdem ich die kurze Inhaltsangabe gelesen hatte, blieben unbeantwortet. Nicht, dass ich mit dem, was ich gelesen habe mich nicht identifizieren oder zustimmen konnte. Es war einfach nichts angeboten zum Nachdenken und Nachfühlen.
Ich habe keine Anregungen für Geist und Seele mitgenommen, die mich auf meinem weiteren Weg begleiten werden.
Eine Reise ohne neue Erkenntnisse
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Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?
Das Thema - ein Mann verlässt von jetzt auf gleich - sein Heim und seine Familie, ist doch eigentlich ein spannendes: was ist passiert, was bewegt ihn, wie geht es ihm damit etc. etc.Auch die Frage, was das Verlassen worden sein für die Familie bedeutet, sollte doch Mengen an emphatischen Phantasiekanälen öffnen.
Leider jedoch bleiben Stamms Figuren fern und fremd. Man kommt dem Phänomen mit diesem Roman kein Stückchen näher.
Lang und breit werden die ersten Schritte, Tage, auch noch Wochen des Davonlaufenden beschrieben, dann vergehen wie im Flug ungefähr zwanzig Jahre, und plötzlich steht der gute Mann am Gartentor seines ehemaligen Heims. Wieder hat man nicht die leiseste Ahnung, warum.
Was diesbezüglich und überhaupt stark irritiert: warum sagt der Polizist der Frau, man habe ihn gefunden, es findet eine Trauerfeier statt, auch Grabpflege wird erwähnt, aber er reist doch durch die Welt und taucht dann wieder "zuhause" auf ???
Nicht wirklich gelungen
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dope shizz
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"Nicht alles, was man tut, hat einen Grund."
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