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Nichts

Was im Leben wichtig ist

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Nichts

Von: Janne Teller
Gesprochen von: Laura Maire
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Über diesen Titel

"Nichts bedeutet irgendetwas, das weiß ich seit Langem. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden." Auf das Leben folgt der Tod. Auf die Bedeutung das Vergessen. Auf den Anfang das Ende. Als Pierre Anthon das erkennt, steigt er auf einem Pflaumenbaum und verbringt dort seine Tage. Gerda, Elise, Jan-Johan und all die anderen Kinder in der Stadt finden Pierre Anthon Verhalten nicht nur provozierend, es macht ihnen auch Angst - schließlich liegt die Zukunft verheißungsvoll vor ihnen. In einer verlassenen Sägemühle beginnen sie Dinge zusammenzutragen, die ihnen etwas bedeuten. Doch die Aktion, die beweisen soll, dass sich Pierre Anthon irrt, läuft bald aus dem Ruder...©2010 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München (P)2010 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg Literatur & Belletristik

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„Nichts. Was im Leben wichtig ist" fiel mir als gedrucktes Buch schon länger immer wieder auf. Das relativ schlichte Cover fällt einem auch sofort ins Auge, der Klappentext klang interessant. Aber so wirklich überzeugt war ich noch nicht. Jetzt habe ich es endlich gehört und bin froh darum, dass es mir nicht entgangen ist. Von der ersten Minute an war ich in der Geschichte drin. Mit stummem Entsetzen folgte ich der Entstehung des Berges aus Bedeutung. Szenen, die ich gedruckt wahrscheinlich eher relativ locker genommen hätte, haben mich dank der tollen Sprecherin in ihren Bann geschlagen. Ich möchte gar nicht wissen wie ich aussah, als ich mit vor Schrecken weiten Augen durch die Stadt gelaufen bin, alles um mich herum vergessend.
Ein Buch, das darüber berichtet, wie Gruppendynamik sich verselbständigen kann und was Furchtbares daraus entstehen kann. „Nicht. Was im Leben wichtig ist" erinnert an „Die Welle" von Morton Rhue, auch wenn es das Thema von einer ganz anderen Richtung her angeht. Hier entwickelt sich die Dynamik von selbst, ist kein außer Kontrolle geratenes Experiment. Trotzdem ist das Ergebnis erschreckend, nicht zuletzt, weil es nicht unvorstellbar ist, dass es genau so geschehen könnte.
Ein mitreißendes Hörbuch, dem man sich kaum mehr entziehen kann. Die Sprecherin passt sowohl von der Stimme als auch der Artikulation perfekt zur erzählten Geschichte. Ein Hörbuchtipp für alle, die sich nicht nur unterhalten lassen wollen. Nach diesem Hörbuch denkt man noch eine ganze Weile über das Gehörte nach.

Fesselndes Hörbuch

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Eine fesselnde Geschichte mit relativ wenig echtem Tiefgang. Dennoch wirklich hörenswert und es setzte mich ans grübeln über die Bedeutung der Dinge, Gedanken, Werte usw.. Und Pierre Anton hatte wohl recht mit der Aussage, dass die Bedeutung immer relativ ist, aber nicht, das Nichts von Bedeutung ist.
Leider bleibt die Autorin an der Oberfläche und lässt sich nicht wirklich auf die tiefere Aussage Ihres Buchtitels ein. Somit ist es meiner Meinung nach kein philosophisches Meisterwerk (erhebt vermutlich auch nicht diesen Anspruch) und birgt für mich keine tiefere "Bedeutung", als dass es ein interessanter und spannender Denkansatz ist...

Verwirrend, interessant, "schräg"...

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Beim Roman Nichts von Janne Teller handelt es sich am ein Jugendbuch mit sehr provokantem Thema. Letztlich geht es um die philosophische Bedeutung was im Leben Bedeutung hat.
Die Geschichte handelt dabei von einer 7. Schulklasse. Somit sind die Protagonisten alle um die 14 Jahre alt. Auch sonst merkt man dem Buch an, dass es als Jugendbuch konzipiert wurde. Erwachsene Leser werden gerade gegen Ende einige Elemente unglaubwürdig finden und auch die Sprache ist recht einfach gehalten und an eine jugendliche Leserschaft gerichtet.
Zwar beginnt der Roman recht harmlos, nimmt aber später einen recht krassen Verlauf, der das Buch einerseits als Jugendbuch problematisch macht, andererseits für Erwachsene Leser auch interessanter Macht.
Sowohl philosophische Fragen als auch Gruppendynamische Prozesse werden konsequent behandelt und das Buch regt auch ältere Leser zum nachdenke an. Der Autorin gelingt es zudem sehr gut sich in der Rolle der Schüler hineinzuversetzen und auch die Brutalität eine Gruppe pubertierender aufzuzeigen.

Somit für mich eine gelungene Lektüre, die auch sehr ansprechend gelesen wird. Allerdings verlangt das Buch auf von erwachsenen Lesern eine gewisse Bereitschaft sich auf die Gedanken der Autorin einzulassen. Die Nihilistische Grundaussage des Romans ist sicher nichts für jeden.
Ich würde das Buch aber sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen empfehlen, wenn sie bereit sind sich mit nihilistischen Aussagen auseinanderzusetzen und keine Heile Welt Aussage erwarten.

Spannendes Jugendbuch

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Nichts hat im Leben Bedeutung. Der Meinung ist Pierre Anthon, Schüler der 7. Klasse und beschließt nach den Sommerferien, dass es nichts gebe, was Bedeutung hätte und verlässt die Klasse. Er hat nicht vor wieder zu kommen. Deshalb beschließen seine Klassenkameraden, dass sie Pierre Anthon zurück holen müssen. Doch ganz so einfach ist dieses Vorhaben nicht. Schneller als sie gedacht hätten, befinden sie sich in einem perfiden inneren Konflikt.
Aus der Sicht von Agnes wird die Geschichte um den Sinn des Lebens beschrieben. Pierre Anthon verlässt die Klasse, weil das Leben angeblich keine Bedeutung hat. Nicht für ihn, noch für sonst irgendwen. Um ihm vom Gegenteil zu überzeugen, beschließen seine Klassenkameraden einen „Berg der Bedeutung" zusammen zu tragen. Bestehen soll dieser Berg aus persönlichen Gegenständen von allen aus der Klasse. Jeder hat die Pflicht seinen Teil hinzuzfügen. Es entwickelt sich zu einem Ritual zwischen den vierzehnjährigen Jugendlichen. Sie gehen regelmäßig zum stillgelegten Sägewerk, um dort ihren Berg zu errichten. Die Erwachsenen sollen nichts davon mitbekommen. Zu Anfang sind die Gegenstände noch harmlos, wenn auch mit Bedeutung für den Besitzer. Agnes muss ihre grünen Sandalen hergeben. Andere geben Fotos oder Bücher her. Das daraus ein makaberes Spiel werden würde, ahnt zu Beginn keiner - bis Gerda ihren Hamster auf den „Berg der Bedeutung" legen muss. Das ist noch lange nicht das Ende. Die Kinder geben alles. Denn jeder, der etwas abgegeben hat, wählt den Nächsten und seine Opfergabe aus. Bis zur Vollendung des Berges fließen nicht nur Tränen und Blut, auch die Moral geht verloren.
Mit einer Laufzeit von 178 Minuten ist das Hörbuch zwar für Zwischendurch geeignet, allerdings nicht für nebenbei. Agnes erzählt die Geschichte und Laura Maire verleiht ihr ihre Stimme. Maire verleiht Agnes' Gedanken und Gefühlen Substanz und bringt den Konflikt des Buches mit einer kindlichen, aber starken Stimme zum Ausdruck. Ein starker, fesselnder Roman.

Ein Buch mit Bedeutung - spannend, fesselnd, skandalös

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Eine Geschichte die durch Mark und Bein geht. Eine unglaubliche Story. Unbedingt empfehlenswert. Die Sprecherin versteht ihre Aufgabe perfekt

Heftig!

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