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Neuromancer

Sprecher: Robertson Dean
Spieldauer: 10 Std. und 31 Min.
4 out of 5 stars (91 Bewertungen)
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Inhaltsangabe

Twenty years ago, it was as if someone turned on a light. The future blazed into existence with each deliberate word that William Gibson laid down. The winner of Hugo, Nebula, and Philip K. Dick Awards, Neuromancer didn't just explode onto the science fiction scene - it permeated into the collective consciousness, culture, science, and technology.Today, there is only one science fiction masterpiece to thank for the term "cyberpunk," for easing the way into the information age and Internet society. Neuromancer's virtual reality has become real. And yet, William Gibson's gritty, sophisticated vision still manages to inspire the minds that lead mankind ever further into the future.

©1984 William Gibson (P)2011 Penguin Audio

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    49
  • 4 Sterne
    20
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    15
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Sprecher

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Geschichte

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Die Mutter des modernen SciFi

Zum Hörbuch: Der Sprecher hat eine angenehme, aber eintönige Stimme, die für mich aber perfekt zu der Stimmungslage in der Geschichte passt. Ich finde zusammen mit Gibsons Sprache im Roman ist die Geschichte insgesamt sehr herausfordernd, vor allem für die non-native speakers. Ich habe überhaupt kein Problem damit Irving auf Englisch zu folgen, aber bei Gibson und Dean als Sprecher hatte ich wirklich meine Schwierigkeiten. Es gibt Handlungs- und Ortssprünge die sich aus dem Kontext ergeben die in dem eintönigen Sprachbrei für mich untergegangen sind. Plötzlich findet man sich in irgendeiner Bar, einem Hotel oder einem Raumschiff wieder und fragt sich wie man da jetzt wieder hingekommen ist. Die Zusammenhänge sind oft schwer verständlich. Das ganze Buch habe ich so gehört, dass ich im Endeffekt aus den geschätzten 40% die ich wirklich verstanden habe "zusammengefühlt" habe was da gerade passierte. Ich sage bewusst "zusammenfühlen" statt "zusammenreimen" weil man sich in diese Welt wirklich einfühlen muss als, dass man sich einen Reim darauf machen kann. Wenn Sie mich fragen was im einzelnen, im Detail, da wirklich haargenau und konkret passiert ist: Keine Ahnung. Ich habe die Geschichte so aufgenommen wie einen Traum. Aber das war dann auch mal eine ganz eigene Erfahrung.

Zur Geschichte: Es gibt den SciFi der sich mit dem Menschen beschäftigt wie wir ihn kennen in einer, meist, aber nicht immer, technologisch fortgeschritteneren, zukünftigen Umgebung. Seine Technologie ist Mittel zum Zweck. Bei Neuromancer hatte ich das Gefühl der SciFi wird eine Stufe intensiver. Er beschreibt den Menschen der mit seiner Technologie verwoben ist die in Richtung einer Verschmelzung von Mensch und Maschine hinausläuft. In seiner Zukunft gibt es den Menschen nicht mehr den wir kennen, der Mensch ist halb Maschine, die Maschine ist halb Mensch. Dabei geht es aber nicht bloß um Cyborgs, sondern um ein echtes Verschwimmen der beiden Welten. Auch die maschinellen Entitäten (KIs) nehmen ihrerseits menschliche Gestalt an und interagieren mit derselben Umwelt in der sich auch der Mensch bewegt. Trotzdem, und das ist irgendwie noch die Brücke zur Gegenwart, gibt es noch so etwas wie menschliches Handeln und Denken. Ich denke, dies ist deshalb interessant, weil Gibson damit die Basis für die aktuell vorherrschende Zukunftsvision legt. Wenn es darum geht die Wahrscheinlichkeit abzuschätzen, dass eine Menschheit im 23. Jhdt so beschaffen ist wie Star Trek oder wie in Neuromancer, dann würde ich wohl eher auf Neuromancer tippen. Der Einfluss von Technik auf unser Leben ist mittlerweile so stark und omnipräsent geworden, dass ich mir nicht vorstellen kann, der Mensch an sich würde davon verschont bleiben. Ich bin eher dazu geneigt an eine Wechselwirkung zu glauben. Der Mensch schafft eine Umgebung, aber die Umgebung formt auch den Menschen. Die Frage bleibt natürlich inwiefern es möglich ist die, wie Harari sie nennt, biologischen Algorithmen und die, nennen wir sie, digitalen Algorithmen tatsächlich zu vereinen. Das Erfahren des "Cyberspace" in Form von Sinneseindrücken die auf unser Gehirn und Nervensystem einwirken und die Steuerung dieses Cyberspaces in ebenderselben Form erscheinen, trotz einiger wissenschaftlicher Fortschritte, noch vollkommen utopisch. Genau diese Utopie ist Teil von Gibsons Neuromancer und gerade deswegen weil es noch so unvorstellbar scheint, ist sie auch besonders spannend. Und das, man muss es ehrlich sagen, obwohl Neuromancer schon 34 Jahre auf dem Buckel hat.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

A classic, sure, but ...

The perhaps counterintuitive bit first: I loved the book, and as many critics have said before, it is one of the few examples where a writer's imagination perfectly anticipated the real world's turn of events. As ordinary as the "cyberspace" may seem from a 2018 point of view, its anticipation in the early 1980s is brilliant. And the book certainly is written excellently.

And that is the crux: the BOOK deserves all the praise. As an audio book aficionado, I normally prefer a good audio book to its paper-based version - except in this case. Gibson's writing is so dense, so authentic, the world he paints so perfectly self-contained, that I as a listener often lost track of the characters, their storylines, the nuances of their backstories and the overall plot. While not an issue in the book, where you can just go back and forth, this being thrown into the very deep end is quite a challenge for the listener. In this one instance, I would have preferred to read the book rather than listen to it.

Matter are made slightly worse by a rather common trouble many producers come across: lack of pauses between sections and chapters often makes it difficult to realize where one is in the narration.

On a personal note: I would prefer it if the narrators would not try and imitate dialects. Not only does it not work, but it is also highly disturbing.

All in all: A great book, no question, but I would recommend reading this one rather than listening to it.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Autor top, Sprecher überzeugt nicht

Gibsons Sprache und Erzählkunst ist großartig, nur leider ist der Sprecher viel zu monoton und die Stimmlage ist Geschmackssache. Das Hörbuch im Original ist aufgrund der unglaublich plastischen Beschreibungen ein Vergnügen und um Längen besser, als die (gute) deutsche Übersetzung. Als Sprecher wünsche ich mir hier Rupert Degas, der dem Text sicher gerecht werden würde.

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