Jetzt kostenlos testen

Mein Name sei Gantenbein

Autor: Max Frisch
Spieldauer: 3 Std. und 32 Min.
4 out of 5 stars (73 Bewertungen)

Danach 9,95 € pro Monat. Jederzeit kündbar.

ODER
Im Warenkorb

Inhaltsangabe

Ein von seiner Ehefrau verlassener Mann sitzt allein in der Wohnung und probiert Geschichten an wie Kleider. Oder ist auch das schon eine der Varianten? In diesem Hörspiel erschließt sich der Kosmos von Max Frischs facettenreichstem Roman neu. Man lauscht der Inszenierung von Rudolf Noelte und versteht: "Jedermann erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält". Durch fein gesetzte Musik, Geräusche und den Stimmen von Robert Freitag und Dagmar Altrichter, der Synchronstimme von Liz Taylor und Ingrid Bergman, entstehen neue Welten im Kopf.
©1967 Bayerischer Rundfunk/Südwestfunk, jetzt Südwestrundfunk (P)1967 Bayerischer Rundfunk/Südwestfunk, jetzt Südwestrundfunk

Das könnte Ihnen auch gefallen

Weitere Titel des Autors

Hörerbewertungen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    37
  • 4 Sterne
    20
  • 3 Sterne
    12
  • 2 Sterne
    2
  • 1 Stern
    2

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    31
  • 4 Sterne
    8
  • 3 Sterne
    5
  • 2 Sterne
    2
  • 1 Stern
    2

Geschichte

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    26
  • 4 Sterne
    9
  • 3 Sterne
    8
  • 2 Sterne
    2
  • 1 Stern
    2

Rezensionen - mit Klick auf einen der beiden Reiter können Sie die Quelle der Rezensionen bestimmen.

Sortieren nach:
Filtern:
  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Wie ein Sog

Ein Hörspiel wie ein Sog in die Gedanken, in die Existenz eines Menschen namens Gantenbein. Das Dasein als Selbst-Konstruktion. Auch wenn es nicht immer leicht ist diesem inneren Monolog zu folgen, ist es ein hervorragend umgesetztes Hörspiel. Ein richtig guter Max Frisch.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars

Spiel mit mir

Max Frisch ist auch in seinem Roman Mein Name sei Gantenbein der Suche nach der eigenen Verwirklichung nachgegangen. Er bewegt sich dabei im Privaten. Anders als Saramago, der in Der Stadt der Blinden die sozialpolitischen Auswirkungen in den Mittelpunkt rückt, ist Frisch eher an der persönlichen Betrachtung interessiert, wobei die Entstehungszeit in den Sechziger berücksichtigt werden muß. Vor der Politisierung durch die 68. Wie in Stiller rückt Frisch den Menschen ins Blickfeld, stellt ihn blind, beobachtet die Reaktionen andere auf ihn und durchlebt im Verlauf der Handlung mehrerer Rollen, die wie im Mosaik ein Bild ergeben sollen. Eine Art Experiment, das aus der heutigen Sicht eher von literaturhistorischer Bedeutung ist, in den Sechzigern jedoch den bemerkenswerten Ansatz des Verspielten besaß.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Stark gekürzte Version

In der Inszenierung ist das toll, gute Geräusche tolle Stimmen. Der Komplexität des Romans wird es jedoch nicht gerecht. Teilweise fehlt mir auch die Komik die in der Vorlage war. Kann man aber hören

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Max Frisch Hörspiel

Sehr gut gemachte Hörspielfassung. Angenehme Stimme, bringt das Max Frisch - Feeling optimal rüber. Die literarische Qualität des Textes ist dabei mindestens so wichtig wie der eigentliche Inhalt.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Fesselnd

Dieses Werk von Max Frisch enthält viele Monologe, bei denen man hofft, dass man sie behält. Man wird eingesogen in die Welt des Erzählers, ohne dass man sicher ist, was davon real ist. Man wird zum Richter und Angeklagten zugleich.
Sicherlich ist dieses Werk eher "schwer" und keine seichte Unterhaltung dafür umso fesselnder.
Leider ist die Akustik des Hörbuches nicht sonderlich gut. Beim Autofahren versteht man es nur bei hoher Lautstärke und runtergeregeltem Bass.