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Inhaltsangabe

Ein faszinierendes Duett von Neurowissenschaft und Kunst.

Der weltbekannte Hirnforscher David Eagleman und sein Freund, der Komponist Anthony Brandt, widmen sich in ihrem Hörbuch der Frage, wie das kreative Neue entsteht. Dabei blicken sie auf die kreative Software des Gehirns: Wie funktioniert sie? Was machen wir damit? Wohin führt sie uns? Es erweist sich, dass der kreative Prozess vor allem von drei Fähigkeiten des Gehirns abhängt: Biegung, Brechung und Verbindung. An vielen Beispielen, von der Raumfahrt über die Wirtschaft und die Kunst bis zum Sport, demonstrieren die Autoren, wie unser Denken die Welt immer wieder neu erschafft.

©2018 Siedler (P)2018 Lagato Verlag

Hörerrezensionen

Bewertung

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Sprecher

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Geschichte

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  • Ute
  • Heppenheim, Deutschland
  • 14.07.2018

Äußerst interessant

Dieses Hörbuch von David Eagleman fand ich wieder sehr interessant. Die Hauptbotschaft ist, das wir immer alles biegen, brechen und verbinden. Nur so entstehen immer wieder neue kreative Ideen und Produkte. Sprich, dass nichts aus dem Nichts entsteht, sondern dass immer bereits vorhandene Ideen miteinander verknüpft und/oder verändert werden, so dass neue kreative Dinge entstehen. Die Beispiele, die er hier zahlreich anführt, fand ich sehr erstaunlich und oft auch verblüffend. Fand ich bisher Steve Jobs Ideenreichtum einzigartig, so relativiert sich das Bild nach der Lektüre dieses Hörbuches. Denn er war „einfach nur“ ein Meister im biegen, brechen und verbinden. Aber auch das muss man ja schließlich erst einmal können.

Einen Aspekt finde ich aber unbedingt bemerkenswert: Eagleman sagt also, dass Kreativität immer durch lernen von anderen, durch verbinden von bereits vorhandenem entsteht. Und doch sagt er, dass deshalb Computer niemals kreativ sein könnten. Ok, mein Bürocomputer sicherlich nicht. Doch wie sieht es mit starker künstlicher Intelligenz aus?

Wer sich ein wenig mit KI beschäftigt hat, der weiß auch, wie man einer KI das Lernen beibringt. Man zeigt ihr alles was es bereits gibt. Und die KI erschafft dann etwas ganz Neues, Eigenes daraus.

Holger Volland vertritt in seinem Buch „Die kreative Macht der Maschinen“ die Meinung, dass aus diesem Grund Computer durchaus kreativ sind. Er führt hier zahlreiche Beispiele von Gemälden, Romanen und Kompositionen an.

Tja, das ist nun ein Gedanke, über den es sich wirklich lohnt, einmal gründlich nachzudenken.

Kreativität – Wie unser Denken die Welt immer wieder neu erschafft ist jedenfalls wieder ein äußerst interessantes Buch aus dem Bereich der Neurowissenschaft.

Helge Heynold als Sprecher fand ich auch sehr gut.

5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich