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    Inhaltsangabe

    Ernst Jüngers Erlebnisse vom Januar 1915 bis zum August 1918 an der Westfront spiegeln sich in seinem Werk "In Stahlgewittern" wider: vom Grabenkrieg in der Champagne und der Schlacht bei Cambrai bis hin zu den Stoßtruppunternehmen in Flandern und zuletzt der Verleihung des Ordens Pour le mérite nach seiner Verwundung.

    In der Lesung von Tom Schilling ist Jüngers Meisterwerk nun erstmals als Hörbuch erhältlich. Selten wurde das Grauen des Krieges so schonungslos beschrieben, noch nie wurde es so eindringlich gelesen. Im Anschluss ist Ernst Jünger selbst in einer Dankesrede zum Goethepreis zu hören.
    ©1920 / 1978 Klett-Cotta (P)2013 Bayerischer Rundfunk / Der Hörverlag

    Kritikerstimmen



    In Stahlgewittern machte ihn zum Helden einer Generation junger Offiziere, die alles gegeben hatten und am Ende bestenfalls das Eiserne Kreuz davontrugen.
    -- Bruce Chatwin

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    Das sagen andere Hörer zu In Stahlgewittern

    Bewertung
    Gesamt
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      569
    • 4 Sterne
      147
    • 3 Sterne
      43
    • 2 Sterne
      11
    • 1 Stern
      2
    Sprecher
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      479
    • 4 Sterne
      155
    • 3 Sterne
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    • 2 Sterne
      17
    • 1 Stern
      9
    Geschichte
    • 4.5 out of 5 stars
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    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Geschichte erleben

    Ich bin durch. Das Hörbuch ist schon harte Kost. 12 Stunden fast durchgängig unvorstellbare Hölle und Tot. Das Ernst Jünger die vier Jahre überlebte ist ein Wunder.
    Dabei stehen die Geschehnisse im krassen Gegensatz zum prosaischen Stil der Erzählungen. Verstärkt noch durch die ruhige bedächtige Lesung von Tom Schilling.

    Dies ist ein Roman, der anhand der Tagebuchaufzeichnungen nach dem Krieg verfasst wurde.Wer eine Vorstellung bekommen will, was die Soldaten damals auf beiden Seiten durchmachten bekommt hier reichlich Material. Die großen Schlachten, die in den Geschichtsbüchern als die eine oder andere Großoffensiven beschrieben wurden sind hier aus der Mitte der Front beschrieben.
    Dabei ist das Buch komplett unpolitisch. Es gibt keine Bezüge zum allgemeinen Kriegsverlauf. Was an anderen Fronten passierte wird hier nicht erwähnt. Warum Soldaten die in Russland gekämpft hatten plötzlich in Frankreich mitkämpften wird nicht thematisiert. Ernst Jünger hat sich auf seine Erlebnisse beschränkt.
    Eigentlich bin ich kein Freund von gekürzten Fassungen. Bei diesem Buch wäre eine Kürzung auf 6 Stunden möglich.
    Dennoch ein wichtiges Buch.

    8 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Herausragende Erzählung über den 1. Weltkrieg

    Würden Sie In Stahlgewittern noch mal anhören? Warum?

    Ja, ich würde "In Stahlgewittern" noch einmal hören, alleine schon wegen Tom Schilling als Sprecher.
    Aber auch wegen der unglaublichen Geschichte von Ernst Jünger der soviel Glück hatte und die Knochenmühle des ersten Weltkrieges überlebt hat.

    Welcher Moment von In Stahlgewittern ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

    Das Ende der Erzählung, wo er aufzählt wieviel Verletzungen er insgesamt hatte.

    Wie hat Ihnen Ernst Jünger and Tom Schilling als Sprecher gefallen? Warum?

    Tom Schillings Stimme die, obwohl über dreißig, wie die eines jungen Erwachsen klingt passt hervorragend zu dem Alter des Ernst Jünger welches er hatte als er im ersten Weltkrieg hatte.

    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Das Buch ist kein Roman über den ersten Weltkrieg, so wie vielleicht "Im Westen nichts neues", sondern vielmehr eine Erzählung aufgrund von Tagebuchaufzeichnungen des Autors.
    Hier wird sich auch in Details wie z. B. den Tagesablauf an einem Fronttag abgearbeitet, was für einen geschichtlich Interessierten höchst interessant ist.
    Das aber möglicherweise jemanden der einen Roman erwartet hat abschreckt.

    16 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Miterleben!

    Der sogenannte "Erste Weltkrieg" gilt als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts und wirkt bis heute nach. Man kann sich wissenschaftlich mit Geschichte beschäftigen, mit Zahlen, Daten und Fakten und wird dennoch nie ein Verständnis für die Menschen und ihre Zeit erreichen. Dieses Buch von Jünger und Remarque's Buch "Im Westen nichts Neues" lassen den Krieg aus der Sicht von Frontsoldaten vor dem geistigen Auge zum Kino im Kopf werden. Beide haben unterschiedliche Perspektiven und haben jahrzehntelang zu Auseinandersetzungen zwischen den Lesern der Erlebnisgeneration geführt.
    Heute, hundert Jahre später, haben diese Bücher nichts von ihrer Wichtigkeit eingebüßt. Kein Mensch sollte das Wort "Erster Weltkrieg" aussprechen, ohne diese Bücher gelesen oder besser gesagt "miterlebt" zu haben. Erst dann weiß man, was sich hinter diesem Begriff "Weltkrieg" verbirgt. Spannend sind diese Bücher vom ersten bis zum letzten Satz und großartig vorgelesen!

    21 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Alles, was ein Hörbuch leisten kann

    Ich muss gestehen, dass ich mich erst jetzt, mit Mitte fünfzig, an diesen Text Ernst Jüngers gewagt habe. Die Furcht vor detaillierten Beschreibungen von Verwundungen und Schmerzen hielt mich bisher davon ab. Nachdem der Deutschlandfunk dieses Hörbuch vorstellte, habe ich mir den Text angehört. Mit Gewinn. Er hat mich die Verfasstheit der Soldaten in den Schützengräben besser begreifen lassen. Vom Bedürfnis nach dem Aufgehen in einer für sinnvoll erachteten Bewegung über den "übermächtigen Wunsch zu röten" (um Kameraden zu rächen), bis zur Abstumpfung in Form innerer Teilnahmslosigkeit. Tom Schilling liest den Text, wie man ihn besser nicht lesen kann. Seine ruhige, kaum je sich erhöhende Stimme begleitet uns durch Situationen, die beim Selbstlesen überfordert hätten. Diese Produktion beweist, was Hörbücher leisten können.

    14 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Bemerkenswerte Literatur

    Literatur über den 1. Weltkrieg sind z.Zt. Legion. Die authentischen Selbstzeugnisse von damals hingegen sind relativ übersichtlich, zumindest was den Hörbuchsektor angeht. Wer "Heeresbericht" von Edlef Köppen gehört/gelesen hat, der befindet sich im Erzählkreis dieses Buches hier. Doch die Methode und die Wirkung ist gänzlich anders. Jünger verherrlicht den Krieg nicht, distanziert sich aber auch nicht. Er betrachtet den Krieg als ein menschenfressendes Ungeheuer, das er fasziniert betrachtet, hält und füttert. Wie er lapidar erzählt, ein Sportschütze gleich, auf welche Weise er einen englischen Soldaten getötet hat, dann läuft mir ein Schauer des Entsetzens den Rücken herunter.
    Verurteilen kann ich das Buch nicht. Kriegsverherrlichend kommt es mir nicht vor. Aber es bedarf schon einer Fähigkeit der Distanzierung, um damit umgehen zu können. Im direkten Vergleich halte ich das Werk von Köppen für bemerkenswerter und gehe darin sogar mit Kurt Tucholsky konform. :-)
    Man benötigt schon eine Menge Geduld, um dieses Buch zu hören. Es wiederholt sich, aber darin zeigt sich auch die tödliche Wiederholung des Krieges - -
    Tom Schilling müht sich redlich, ein großer Leser ist er nicht, hat aber das Potential sich zu entwickeln. Mehr Modulation im Lesefluss wäre sicherlich schön, aber unerträglich ist das Ganze nicht.

    19 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Wichtiges Zeitdokument eines beeindruckenden Autors

    Das Buch ist fast ein Muß will man die Motivation und Seelenlage der damaligen Generation verstehen. Ich habe es nicht bereut mich auf die Lesung einzulassen.

    Leider ist es etwas schwierig der Handlung zu folgen. Das eintönige Vorlesen des Sprechers ermüdet doch sehr.

    Irgendwie so als wenn man zwölf Stunden Bernhard Grzimek hören würde. Hat mich tatsächlich an ihn erinnert..

    6 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Wahnsinn was der erlebt hat

    Ernst Jünger beschreibt seine Erlebnisse. In einer sehr detaillierten Sprache gibt er ein Bild beider Seiten während der Grabenschlachten an der Westfront wieder. So gut das Buch ist, so ist es auch sehr traurig. Speziell der Vortrag von Ernst Jünger als alter Mann am Ende des Buches hat dann einen sehr ergreifenden Charakter.

    6 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Töten, Sterben und Leben

    Dieses Buch hat mich sehr berührt, da ich schon oft die Schauplätze des 1.Weltkrieges in Flandern gesehen habe. Die äußerste Brutalität und Grausamkeit eines Krieges wird hier ungehemmt geschildert. Es wird aber auch deutlich, dass selbst ein Berufssoldat nicht gänzlich frei von von Skrupel und Mitgefühl ist. Dieses Buch beziehungsweise die Geschichte des ist leider fast zeitlos.

    8 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Ein Muss für jeden Geschichtsinteressierten

    Das sowieso schon gute Buch gewinnt durch den gewählten Erzähler nochmal an Qualität. Schlichtweg beeindruckend.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Pflichthörbuch für das 21. Jahrhundert

    Die vermutliche realistischste Erzählung über die großen Schlachten des ersten Weltkriegs die es käuflich zu erwerben gibt.

    Pflichtlektüre für alle weichgespülten Geister da draussen.

    1 Person fand das hilfreich