Die kurze Stunde der Frauen Titelbild

Die kurze Stunde der Frauen

Zwischen Aufbruch und Ernüchterung in der Nachkriegszeit

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Die kurze Stunde der Frauen

Von: Miriam Gebhardt
Gesprochen von: Sanja Nowara
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Über diesen Titel

Für keine Phase in der deutschen Geschichte wurden Frauen nachträglich mehr bewundert als für die Nachkriegszeit. Hinter dem Glorienschein sind ihre privaten Hoffnungen auf einen Neubeginn und die Freiheitsmomente zwischen Trümmern und Wiederaufbau verschwunden – aber auch die persönlichen Kosten der belastenden Lebensumstände und die Enttäuschungen über die alten Machtverhältnisse, die sich rasch wieder einstellten.

Die Historikerin und Autorin Miriam Gebhardt beschreibt das Lebensgefühl deutscher Frauen nach dem Zweiten Weltkrieg eindringlich, persönlich und mit viel Empathie. Dazu hat sie in bis dahin unerreichter Dichte die Selbstzeugnisse von Frauen ausgewertet und stellt konsequent deren Erleben in den Mittelpunkt. Sie zeigt, warum sich die meisten Frauen auch nach der Gründung der BRD und der DDR letztlich nicht aus alten Rollenmustern befreien konnten, wie es einigen gelang, neue Wege einzuschlagen – und wie diese Erfahrungen unser Familien- und Privatleben bis heute prägen.

©2024 Miriam Gebhardt (P)2024 RBmedia Verlag
Geschlechterforschung Krieg & Militär Militär Neuere Sozialwissenschaften Zweiter Weltkrieg
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Besonders gut hat mir die Verknüpfung persönlicher Tagebucheinträge und konkreter politischer und gesellschaftlicher Ereignisse gefallen. So wurden mir die verschiedenen Strömungen der Nachkriegszeit deutlich und ich konnte viele Geschichten aus meiner eigenen Familie einordnen. Endlich hat das Erleben und die Erfahrungen der Frauen in dieser Zeit einen Raum erhalten, der mir in Schule und Studium immer gefehlt hat und bei mir dazu beitragen hat, die Mär der Trümmerfrauen und Opferdarstellungen vorbehaltlos zu glauben.

komplexe weibliche Lebensentwürfe in einer Zeit des Umbruchs

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